Kein Grund zur Panik
Rektor Moser sieht keine Gefahr für die Erziehungswissenschaften

 

Der Rektor der Universität Innsbruck, Prof. Dr. Hans Moser zeigt sich erstaunt über die übertriebene Panikmache des Instituts für Erziehungswissenschaften: "Im Bereich der Behindertenpädagogik hat sich in den vergangenen Jahren nichts zum Schlechteren hin verändert, das soll auch künftig so bleiben", betonte der Rektor.

Hintergrund für die Diskussion ist der kritische Evaluationsbericht über das Institut für Erziehungswissenschaften. Die externen Gutachter waren nämlich zum Ergebniss gekommen, dass man über die künftige Ausrichtung des Instituts noch einmal nachdenken sollte. "Wir haben aus diesem Grund", so Rektor Moser, "eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich nun mit der Profilierung des Instituts für Erziehungswissenschaften beschäftigen wird. Es ist deshalb nicht schlau, die beiden freien Professorenstellen zu besetzen, bevor diese Ergebnisse auf dem Tisch liegen. Wir würden uns nämlich den Handlungsspielraum nehmen."

Der Rektor unterstrich auch, dass es nicht darum gehe, dem Institut zu schaden, sondern darum, es längerfristig zu stärken. "Daher finde ich es auch etwas unfair, wenn nun mitten in der Diskussion - teilweise mit falschen Behauptungen - Panik erzeugt wird", erklärte Moser abschließend.

 

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