Einladung zum Pressegespräch:
Alles neu an der Innsbrucker Pädagogik



Zeit: Mittwoch, 28. November 2001, 11.00 Uhr
Ort: Institut für Erziehungswissenschaften, Liebeneggstraße 8, Raum L4, 3. Stock

Sie sprechen mit:
- Univ.-Prof. Dr. Josef Christian Aigner
- Univ.-Prof. Dr. Theo Hug
- Univ.-Prof. Dr. Bernhard Rathmayr
- Dr. Ingrid Schacherl

Hintergrundinformation

Zu einer umfassenden Studienreform nutzte das Institut für Erziehungswissenschaften die gesetzliche Vorgabe des Wissenschaftsministeriums, nach der bis spätestens 2002 alle Studienpläne neu eingereicht werden müssen. Als besondere Neuerung gilt eine einwöchige "Studieneingangsphase" zu Studienbeginn, in der die Studierenden mit der Organisation, den Inhalten und Anforderungen der Studienrichtung vertraut gemacht werden und in der sie alle am Institut arbeitenden Universitätslehrer kennenlernen.

Ein weiteres Spezifikum: Die Innsbrucker ErziehungswissenschaftlerInnen gehen nicht mehr davon aus, dass Pädagogik eine einheitliche Wissenschaft ist und berücksichtigen den Pluralismus eines modernen Wissenschaftsverständnisses.

Der zweite Studienabschnitt stellt die grundlegendste Neuerung gegenüber früher dar: Statt bisher einem Studienabschnitt stehen jetzt nicht weniger als sieben Studienzweige zur Wahl. Grosse Bereichen pädagogischer Problem- und Berufsfelder sollen erschlossen werden: das Generationenproblem, die Geschlechterforschung, die Behindertenintegration, das interkulturelle Lernen, die Medienpädagogik, die psychoanalytische Pädagogik und die psychotherapeutische Beratung.

Von Anfang an müssen die Studierenden deshalb lernen, zu wählen, ihre Interessen zu entdecken, wegzulassen und Schwerpunkte zu setzen. Kritische Wissenschaft für eine humane Praxis, so könnte man wohl das Motto des Innsbrucker Pädagogikstudiums zusammenfassen.

Weitere Informationen:
Dr. Ingrid Schacherl, Institut für Erziehungswissenschaften
Tel. 0512-507-4051



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