Dialog mit Spitzenforschern

Akademie im Congress: Neue Veranstaltungsreihe für Studierende

Kongresse sind eine wichtige Möglichkeit für Wissenschaftler in ihrem Fachbereich die neuesten Entwicklungen, Erfahrungen und Erfolge zu diskutieren. Mit der "Akademie im Congress" haben nun Congress Innsbruck und Univeristät Innsbruck eine Möglichkeit entwickelt, auch Studierende an diesen wichtigen Diskussionen teilhaben zu lassen. Dabei sollen Studierende die Möglichkeit erhalten, aktiv am Kongressgeschehen teilzunehmen und frühzeitig das Ambiente einer großen internationalen Tagung kennenzulernen. Ausgewählte Referenten halten im Rahmen einschlägiger Kongresse zusammenfassende Vorträge und stehen den interessierten Studenten für Diskussionen zur Verfügung.

Die Erstakademie fand heute im Rahmen des Congresses der Deutschen Neurologischen Gesellschaft statt und bot über 60 Interessierten Studierenden die Möglichkeit, mit dem weltbekannten Schlaganfallspezialisten Prof. Werner Hacke von der Universität Heidelberg über die neuesten Entwicklungen auf diesem Gebiet zu diskutieren.

Rektor Prof. Hans Moser dankte bei der Eröffnung im Congress Innsbruck für diese Initiative und unterstrich die Notwendigkeit, Studierende schon sehr früh direkt mit der Spitzenforschung in Kontakt zu bringen. "Dies", so Moser, "ist ein tolles Beispiel dafür, was Universitäten unter forschungsgeleiteter Lehre verstehen."

Prof. Erich Schmutzhart, Leiter der Innsbrucker neurologischen Intensivstation und Mitorganisator des Kongresses, ist es auch gelungen, durch entsprechende Sponsoren die Gebühren für die Studierenden zu übernehmen. Direktor Georg Lamp vom Congress Innsbruck betonte, dass diese Veranstaltungsart ab jetzt mehrmals jährlich bei entsprechenden Kongressen stattfinden soll. Bereits im Mai soll es im Rahmen des Weltkongresses der Reisemediziner wieder eine Akademie im Congress geben.


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