Rektor eröffnet das Europäische Jahr der Sprachen an der Uni Innsbruck

Rektor Prof. Hans Moser eröffnet am 24. Jänner 2001 offiziell das Europäische Jahr der Sprachen für die Universität Innsbruck. Als Auftaktveranstaltung ist ein Vortrag von Frau Univ.-Prof. Dr. Helga Trenkwalder vom Institut für Alte Geschichte und Sprachen und Kulturen des Alten Orients geplant:


"Es hatte aber alle Welt einerlei Zunge und Sprache ..."
Zur Geschichte des Turms von Babel"

Zeit: Mittwoch, den 24. Jänner 2001, um 19.30 Uhr
Ort: Aula (Universitätshauptgebäude, Christoph-Probst-Platz, Innrain 52)

Das Jahr 2001 wurde vom Europarat und der Europäischen Union zum "Europäischen Jahr der Sprachen" ausgerufen. In diesem Jahr soll das Bewusstsein für die sprachliche und kulturelle Vielfalt Europas geweckt und vertieft werden.

In zahlreichen Aktionen und Aktivitäten wird die Bevölkerung eingeladen, aktiv am Jahr der Sprachen teilzunehmen und bewusst die Vielsprachigkeit Europas - immerhin gibt es hier etwa 150 verschiedene Sprachen - als Bereicherung zu erleben. Alle sind aufgerufen, sich am Erleben von Sprachen zu beteiligen, die Nachbarsprachen kennen zu lernen, um damit auch die Kultur der Nachbarn besser zu verstehen. Mitmachen werden neben Schulen oder Kindergärten auch verschiedenste Vereine, Städte, Gemeinden und die Universitäten, die als Vermittler von Sprachen und Kulturen und als Drehscheibe internationalen Wissens eine zentrale Rolle spielen.

Auch die Universität Innsbruck beteiligt sich mit zahlreichen Veranstaltungen am Jahr der Sprachen. Besonders engagiert ist dabei die geisteswissenschaftliche Fakultät, die ein interessantes Programm zusammengestellt habt. Der Höhepunkt wird die Aktionswoche vom 5. bis 10. Juni sein, die am Wochenende mit der "Innsbrucker Sprachenmeile" enden soll. Gemeinsam mit der Stadt, dem Congress Innsbruck, den Kulturvereinen und -instituten sowie den Schulen, wollen wir in diesen Tagen die Buntheit der Europäischen Sprachen und Kulturen in Innsbruck lebendig werden lassen. In einem Potpourri von Theater, Musik, Volkskunst und kulinarischen Spezialitäten wird eine "Babylonische Sprachverwirrung" das Innsbrucker Straßenbild beleben.


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