Hohe Auszeichnung für Innsbrucker Wissenschaftler
Prof. Hans Winkler zum Ehrenmitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften ernannt

Eine ganz besondere Auszeichnung für sein wissenschaftliches Werk erhielt Prof. Dr. Dr. Hans Winkler: Er wurde zum Ehrenmitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften ernannt. Die Verleihung fand vergangenen Freitag im Rahmen eines Festaktes in der ungarischen Botschaft in Wien statt.

Hans Winkler, Professor am Institut für Pharmakologie der Medizinischen Fakultät der Universität Innsbruck, wurde 1939 in Innsbruck geboren. Er studierte Medizin und promovierte 1963 sub auspiciis. Im Anschluss arbeitete Winkler als Assistent am Institut für Pharmakologie. Verschiedene Forschungsaufenthalte führten ihn nach Oxford, wo er 1968 auch zum Dr.phil. promovierte, und in die USA. Seit 1975 ist Winkler Professor in Innsbruck. Neben der maßgeblichen Mitarbeit in vielen wissenschaftlichen Vereinigungen war Winkler 1977-79 auch Dekan und 1996/97 Prädekan der Medizinischen Fakultät. Sein wissenschaftliches Werk umfasst mehr als 200 Arbeiten. Seit 1997 ist Prof. Winkler eines der beiden österreichischen Mitglieder der obersten Europäischen wissenschaftlichen Behörde für Arzneimittelzulassungen, der CPMP in London.

Einer breiteren Öffentlichkeit wurde Winkler Mitte der 80er als Mitherausgeber des Buches "Bittere Pillen" bekannt, das sich kritisch und firmenunabhängig mit dem Arzneimittelmarkt auseinandersetzt. An der Feier nahmen neben hohen ungarischen Vertretern der Rektor der Universität Innsbruck, Prof. Dr. Hans Moser, der Dekan der Wiener Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Wolfgang Schütz und der früherer Vorstand der Innsbrucker Pharmakologie, Prof. Dr. Heribert Konzett, teil. Die Laudatio hielt der Präsident der Österreichischen Pharmakologischen Gesellschaft, Prof. Dr. Günther Sperk.

Ebenso ausgezeichnet wurde Frau Univ.-Prof. Dr. Grete Walter-Klingenstein vom Institut für Neuere Geschichte der Universität Graz.

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