Sowi-Gebäude: Betrieb großteils wieder aufgenommen

Nach einer Untersuchung der Schadensstelle im Dach des Sowi-Gebäudes, hat der Glasbau-Sachverständige Wilfried Koller festgestellt, dass der Bruch eher nicht durch einen Materialfehler entstanden ist. Die genaue Ursache kann erst nach einer Inspektion von oben festgestellt werden, dazu ist jedoch auch die ausführende Glasbaufirma aus Deutschland notwendig, deren Experten bereits gestern in Innsbruck eintrafen.

Aufgrund der Erkenntnisse des Sachverständigen hat die Baubehörde noch gestern am frühen Abend beschlossen, die Sowi - mit gewissen Auflagen - sukzessive wieder zu öffnen. Ab heute Dienstag sind die Bibliothek, das Prüfungsamt und die Computerarbeitsplätze im Zentralen Informatikdienst (ZID) der Sowi wieder für die Studierenden und Lehrenden zugänglich, ebenso wie die Institute der ersten und zweiten Etage, nachdem die Übergänge in den Atriumbereich versperrt und abgesichert sind. Die Büros der dritten und vierten Etage werden nach Beendigung der notwendigen Sicherungsmaßnahmen, in den kommenden Tagen folgen.

Die ausführende Glasbaufirma wird heute beginnen, die weiteren Segmente an den Stellen zu überprüfen, wo sogenannte Dehnungsfugen vorgesehen sind, denn genau an solch einer Stelle ist das Segment herausgebrochen. Nach Abschluss dieser Arbeiten und nach der genauen Klärung der Schadenursache durch den Sachverständigen, wird dann entschieden, ob auch alle übrigen Glassegmente (im Gegensatz zu ersten Angaben doch 400 Stück) überprüft werden müssen. Erst danach wird die Baubehörde darüber entscheiden, ob weitere Sicherheitsvorkehrungen eingebaut werden müssen.

Die Vertreter der Universität zeigten sich erleichtert, dass niemand zu Schaden gekommen ist und werden weiterhin alles daran setzen, die eventuell auftretenden Unannehmlichkeiten für die Lernenden und Lehrenden an der Sowi-Fakultät so gering wie möglich zu halten.

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