Senatsvorsitzender der Uni tritt zurück

Der Senatsvorsitzende der Universität, Prof. Dr. Stephan Laske, wird sein Amt in der nächsten Senatssitzung, am 25. Januar 2001, zurücklegen. Laske hat sich zu diesem Schritt entschlossen, weil es für ihn nicht länger möglich war, die inhaltlichen Differenzen zwischen ihm und der Mehrheit des Senats bezüglich der Pläne zur Ausgliederung der Universitäten, zu überbrücken. Laske stellte dazu fest: "Ich verspüre allerdings, dass der Spagat auf längere Zeit nicht auszuhalten ist und trete deshalb im Interesse der Handlungsfähigkeit des Senats, vor allem aber im Interesse meiner eigenen Glaubwürdigkeit zurück."

Prof. Laske war 1997 zum Senatsvorsitzenden gewählt worden und ist seit Sommer 2000 auch Sprecher der österreichweiten Konferenz der Senatsvorsitzenden. In diesem Gremium wurden gemeinsam mit der Mehrheit der Rektorenkonferenz Beschlüsse in Richtung Verselbständigung der Universitäten gefasst, die vom Senat der Universität Innsbruck nachdrücklich abgelehnt wurden. Dies hatte in der Vergangenheit bereits einige Male zu Diskussionen geführt. Mit seinem Schritt kam Laske einem möglichen Abwahlantrag durch die Vertreter der Assistenten und Assistentinnen zuvor.

Einen Nachfolger gibt es derzeit noch nicht. Prof. Laske wird aber bis zur nächsten Senatssitzung am 25. Januar 2001, in der ein Nachfolger für die verbleibende Funktionsperiode gewählt werden soll, im Amt bleiben. Er wird dann die Geschäfte an den neugewählten Senatsvorsitzenden übergeben.

Turnusmäßig finden im Mai/Juni 2001 die neuen Wahlen zum Senat statt und in der Folge steht im September die Wahl eines neuen Senatsvorsitzenden auf der Tagesordnung.

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