Sowi-Gebäude voraussichtlich ab Mitte nächster Woche wieder nutzbar

Die Ursache für den Bruch einer Glasscheibe in der Dachkonstruktion des Sowi-Gebäudes konnte nach Aussage des Glasbausachverständigen Wilfried Koller bisher noch nicht eindeutig geklärt werden. Der wahrscheinlichste Grund für den Glasbruch ist ein Kontakt zwischen Glas und Metallrahmen, wobei eine Beschädigung am Rande des Glassegmentes entstanden ist, die dann zum Glasbruch geführt hat.

Genauere Untersuchungen können erst vorgenommen werden, wenn das gesamte Glassegment ausgebaut ist. Dies wird erst beim Austausch des entsprechenden Segmentes der Fall sein. Um den sicheren Betrieb im Gebäude zu gewährleisten, wird in den kommenden Tagen vorerst ein Sicherheitsnetz eingezogen, das mit Baufolie belegt wird, wodurch auch im unwahrscheinlichen Fall eines weiteren Glasbruchs jede Gefährdung ausgeschlossen ist. Nach einer Abnahme durch die Baubehörde am Mittwoch, 16. August 2000 können dann alle anderen Sicherungsmaßnahmen abgebaut werden und das Sowi-Gebäude ist dann wieder völlig frei zugänglich.

Bis dahin bleiben der 4. Stock und das Atrium gesperrt. In der Folge werden nun die Glas-Metallrahmenabstände aller Glassegmente genau geprüft. Um völlige Sicherheit für Benutzer der Sowi zu gewährleisten, wird für die Zukunft eine weitere Sicherheitsvorkehrung getroffen. Die wahrscheinlichste Lösung ist hier ein transparentes Netz, das verhindert, dass bei einem allfälligen Glasbruch Teile zu Boden fallen können. Die Architektin Martha Schreieck arbeitet bereits an einer entsprechenden Lösung.

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