Mehr Studierende und kein Boykott

Die Inskriptionszahlen des Sommersemesters der Universität Innsbruck liegen vor



Auch im heurigen Sommersemester ist die Zahl der Studierenden an der Universität Innsbruck wieder gestiegen. Verglichen mit dem Sommersemester 1999 studieren rund 800 Menschen mehr in Innsbruck. Das ist eine Steigerung von knapp 3 % auf 27.720. Besonderen Zuspruch fanden die Geisteswissenschaftliche Fakultät (+ 5,7 %) und die Theologische Fakultät (+ 5,1 %). Auffallend ist der Zuwachs der außerordentlichen Studierenden (+ 9,7 %). Der Grund dafür liegt in der großen Nachfrage bei Hochschulkursen, deren Teilnehmerinnen und Teilnehmer hier registriert werden.

Erstmals sind nun auch im Sommersemester die Frauen in der "Übermacht". In Innsbruck studieren derzeit 242 mehr Frauen als Männer. Bei den Studierenden aus dem Ausland herrscht das gewohnte Bild: Ein Viertel aller Studierenden (6.940) kommen nicht aus Österreich. Traditionell bilden dabei die Südtiroler die größte Gruppe. Ihre Zahl ist um 3,3 % auf 4.204 gestiegen. Erstmals studieren mehr als 1.000 Deutsche in Innsbruck. Interessant ist, dass sich die außenpolitischen Schwierigkeiten bisher nicht auf die Studienplatzwahl auswirken. Selbst die Zahl der Studierenden aus Belgien und Frankreich ist nahezu gleich (gering) geblieben.

Die steigende Nachfrage bei Universitätsstudienplätzen steht damit in Widerspruch zu den Sparmaßnahmen der Regierung. Auf Dauer könnte es hier zu Engpässen kommen, wenn weiter bei den Inverstitionen gespart werden muss. Aus- und Weiterbildung sind Zukunftsmärkte in Österreich, die entsprechend gefördert werden müssen.

Weitere Informationen:
Frau Mag. Rosamaria Reinalter-Treffer
Leiterin der Studienabteilung
Tel. 0512-507-2060

Alle Statistiken finden Sie auf der Internet-Homepage: http://studium.uibk.ac.at

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