Innrain: Ein schlechtes Provisorium

„Eigentlich ist es nur der Vernunft und Rücksicht eines Großteils der Autofahrer zu verdanken, daß es noch zu keinem schweren Unfall gekommen ist", so lautet die einhellige Meinung der Mitglieder des Akademischen Senates der Universität Innsbruck, wenn man über die provisorische Verkehrsumlegung am Innrain spricht. Diese ist nötig, um die Sanierung und den Umbau der Unibrücke vornehmen zu können.

Jüngste Überlegungen, dieses Provisorium zum Dauerzustand zu machen, da es sich nach Meinung einiger Stadtpolitiker als besonders sinnvoll erwiesen habe, löst bei den Verantwortlichen an der Universität nur Kopfschütteln aus. Nach Ansicht des Senates könne sich jeder tagtäglich davon überzeugen, daß diese „Lösung" für alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere aber für die Fußgänger eine in höchstem Maße gefährliche und sogar lebensbedrohliche Situation geschaffen habe. Seitens der Universität beklagt man auch, daß die Polizei gerade in der Anfangsphase der Neuregelung nie merkbar in Erscheinung getreten sei.

Die Universität wird jedenfalls alles daran setzen, dieses Provisorium keinen Tag länger als unbedingt nötig aufrecht zu halten. Dabei war und ist die zentrale Forderung der Universität:
Nur eine Fahrspur stadtauswärts.
Aber auch jetzt schon will man für den Gehwegbereich vor der Universitätsbibliothek und dem Hauptgebäude eine bessere Lösung finden.

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