Eröffnung des Zentrums für Kanadastudien

Am 13. und 14 April 1997 wird an der Universität Innsbruck das neue Zentrum für Kandastudien eröffnet. Es wurde mit der Unterstützung der kanadischen Regierung, der kanadischen Botschaft in Wien und des Wissenschaftsministeriums eingerichtet und ist das einzige seiner Art in Österreich.

Geleitet wird das neue Zentrum von Frau Prof. Dr. Ursula Mathis-Berek, die seit vielen Jahren in der Gesellschaft für Kanadastudien aktiv ist und zur Zeit auch die Präsidentin. Frau Prof. Mathis-Berek und ihrem unermüdlichen Einsatz ist es zu verdanken, daß Innsbruck den ebenfalls interessierten Universitäten Wien und Graz und Linz vorgezogen wurde. Die kanadische Regierung unterstützt die Errichtung solcher Zentren, um die kanadische Kultur bekannter zu machen und vom „American way of life" abzuheben.

Bereits am Sonntag findet das Third Academic Relations Meeting statt, wo österreichische Kanadisten unter der Ägide von Botschafter S.E. Peter Walker mit Mitgliedern der Rektorenkonferenz zusammentreffen. Um 20 Uhr wird zum Abschluß des ersten Tages Rémi Boucher ein öffentliches Gitarrenkonzert in der Aula geben. Die offizielle Eröffnungsfeier beginnt am Montag, den 14. April, um 9 Uhr in der Aula der Universität Innsbruck.

Dieser Feier werden Bürgermeister van Staa und Landeshauptmann Weingartner, auch Sektionschef Dr. Raoul Kneucker (Wissenschaftsministerium) und der kanadische Botschafter in Österreich Peter Walker beiwohnen. Im Anschluß an die Festvorträge und ein gemeinsames Mittagessen findet dann am Nachmittag ein wissenschaftliches Symposium mit dem Titel Kanada - ´The True North, Strong and Free?´ statt. Dabei wird Kanada aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen heraus betrachtet. Der Tag endet mit einem Empfang des Rektors, wobei auch die beiden Bände der ´Canadiana oenipontana´ (Bibliographie und Tonträgerverzeichnis) vorgestellt werden und David Solway aus seinen Gedichten vorliest.

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