NEUE HILFSMITTEL IN DER UMWELTFORSCHUNG

Ergebnisse der Fachtagung

Vom 16.-18. Oktober findet im Innsbrucker Kongreßhaus unter der Leitung von Univ. Doz. Dr. Heribert Insam, Institut für Mikrobiologie, eine internationale Fachtagung im Themenbereich mikrobieller Ökologie statt.

Von der Gefährdung von Pflanzen und Tieren durch Umweltverschmutzung ist oft zu hören. Mikroorganismen jedoch werden häufig übersehen, obwohl sie eine wichtige Rolle bei Kreisläufen im Wasser und im Boden spielen und genauso durch Umweltverschmutzung geschädigt werden können. Die entsprechende Wissenschaftsdisziplin „Mikrobielle Ökologie" beschäftigt sich mit der Vielfalt der Mikroorganismen, dazu gehören Pilze und Bakterien, und insbesondere mit deren Veränderungen durch Umwelteinflüsse.

Zu dieser Fachtagung werden 200 namhafte Wissenschaftler aus 30 Ländern, darunter auch Experten der amerikanischen Weltraumbehörde NASA, nach Innsbruck kommen. Ein Hauptthema wird dabei eine neue Methode zur Feststellung von Veränderungen bei Mikroorganismen durch Umweltverschmutzung sein.

Beim diesem Test werden ein gesunder Boden und ein verseuchter Boden auf eine spezielle Meßplatte mit unterschiedlichen Nährstoffen gebracht. Läßt man nun unterschiedliche Substrate einwirken so ergeben sich unterschiedliche Muster, aus denen man wiederum ablesen kann in wieweit die Mikroorganismen im Boden geschädigt wurden.

Im Rahmenprogramm der Fachtagung wird die Künstlerin Judith Ascher ihre Skulpturen ausstellen, die durch ihren Bezug zum Thema, sehr schön eine Verknüpfung von Wissenschaft und Kunst schaffen.

Information: Doz. Dr. Heribert Insam Institut für Mikrobiologie Technikerstr. 25 Tel 0512 / 507 6009, Fax 0512/507-2928 e-mail: submeco@uibk.ac.at

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