UNIVERSITÄT INNSBRUCK HILFT PARTNERSTADT TBILISSI/GEORGIEN

GEOMED: Reform der medizinischen Hochschulausbildung in Georgien

Die Medizinische Fakultät der Universität Innsbruck wird gemeinsam mit dem Landeskrankenhaus Natters und den entsprechenden Fakultäten der Universitäten Berlin und Jena dabei helfen, die Staatliche Medizinische Universität Tbilissi zu modernisieren. Zunächst wird im Rahmen eines Vorprojekts, das von Dezember 1996 ein Jahr lang laufen wird, der Bestand erhoben, der Bedarf analysiert und ein Sanierungskonzept erstellt. Dieses Konzept bildet dann die Grundlage eines Gemeinsamen Europäischen Projektes (GEP), in dem die Vorschläge umgesetzt werden sollen. In der Folge sollen die gewonnenen Erfahrungen auf andere Staaten der ehemaligen Sowjetunion angewendet werden. Die Gesamtkoordination liegt beim Außeninstitut der Universität Innsbruck.

Das Volumen des Vorprojekts beträgt ca. 650.000 ÖS und wird über das EU-Programm TEMPUS-TACIS gefördert. Diese Programm der EU dient dazu, das Hochschulwesen in den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion an die neuen Bedürfnisse und Herausforderungen anzupassen.