GEMEINSAME RESOLUTION VON UNIVERSITÄT, ARBEITERKAMMER u. WIRTSCHAFTSKAMMER:

Auf Einladung des Rektors und der Österreichischen Hochschülerschaft fand am Mittwoch zum Thema „Aus dem Sparpaket in die Zukunft?" ein „Runder Tisch" mit Vertretern des Akademischen Mittelbaus, der Studierenden sowie Dr. Dietmar Bachmann (Geschäftsführer der Industriellenvereinigung, Tirol) und Friedrich Dinkhauser (Präsident der Arbeiterkammer für Tirol) statt. In diesem rund zweistündigen Gespräch wurden die verschiedenen Probleme , die das Sparpaket für die Universitäten bringt und die Auswirkungen auf Tirol diskutiert. Am Ende verabschiedeten die Anwesenden folgende Resolution:

1. Investitionen in Forschung und Lehre sind Investitionen in die Zukunft. Ihnen sind durch die Bundesregierung eine höhere budgetäre Priorität als bisher einzuräumen.


1.a Akademische Bildung ist eine Investition in die Lebenschancen jedes Einzelnen. Es ist daher auch angebracht, über andere (außerbudgetäre) Finanzierungmodelle nachzudenken. Um die steigenden Kosten im Bereich der Bildung in den Griff zu bekommen ist es aber notwendig, die Organisation von Universitäten strukturell zu verbessern, um die Lehre und Forschung auch in Zukunft sicher zu stellen.


2. Nötige Strukturreformen an den Universitäten dürfen nur mit den Betroffenen und nicht gegen diese stattfinden. Dabei ist darauf zu achten, daß dies dezentral und autonom geschieht und dabei auf die regionalen Besonderheiten Rücksicht genommen wird.


3. Eine durch das Sparpaket herbeigeführte Verschlechterung der Arbeitssituation von Lehrenden und Studierenden kann dazu führen, daß gerade die Besten die Universitäten verlassen müssen. Dies gilt es zu verhindern.


4. Härtefälle müssen von der Bundesregierung beseitigt werden.


Für den Rektor
Mag. Uwe Steger
Öffentlichkeitsarbeit

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