BRANDANSCHLAG SCHARF VERURTEILT

Zum Brandanschlag im Gebäude der Österreichischen Hochschülerschaft und der Universitätspfarre nahmen heute der Rektor der Universität Innsbruck, Univ.-Prof. Dr. Christian Smekal, der Vorsitzende der Österreichischen Hochschülerschaft, Markus Heingärtner und der Universitätspfarrer Monsignore Prof. Bernhard Hippler, gemeinsam Stellung.

Sie äußerten ihre Bestürzung und Empörung über den feigen Anschlag, der glücklicherweise keinen Personen-, jedoch beträchtlichen Sachschaden anrichtete. Die Motive für die Gewalttat sind Ihnen um so unerklärlicher, als das Klima der Konfliktaustragung an der Universität Innsbruck zwischen den einzelnen Gruppen - über alle weltanschaulichen und sachlichen Meinungsunterschiede hinweg - stets von wechselseitigem Respekt geprägt war. So ist nur zu hoffen, daß es sich bei diesem Anschlag um die Einzelaktion eines irregeleiteten Täters bzw. einer Täterin handelt und eine Wiederholung ausgeschlossen werden kann.

Alle Verantwortlichen im Universitätsbereich werden sich von solchen Gewalttaten nicht beeindrucken lassen und darin fortfahren, den eingeschlagenen Weg der friedlichen Bewältigung von Konflikten zu verfolgen.

Die Universität Innsbruck wird mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln die Erhebungen der Polizeibehörden unterstützen und ist zuversichtlich, daß die Urheber und Hintergründe dieses Brandanschlages rasch ermittelt werden können.

Univ.-Prof. Dr.Christian Smekal eh.
Rektor

Monsignore Prof. Bernhard Hippler eh.
Universitätspfarrer

Markus Heingärtner eh.
Vorsitzender der Österreichischen Hochschülerschaft

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