LAND TIROL UND UNIVERSITÄT UNTRENNBAR VERBUNDEN

Zusammenarbeit zwischen Landtag und der Universität soll besser werden

Sehr zufrieden zeigten sich der Präsident des Tiroler Landtages, Ing. Helmut Mader und der Rektor der Universität Innsbruck, Prof. Dr. Christian Smekal, nach dem heutigen ersten gemeinsamen Informationstreffen zwischen Mitgliedern des Landtages und des Akademischen Senats.

"Für die Lösung der Zukunftsaufgaben ist es sehr wichtig," so Präsident Mader, "daß eine enge Verflechtung von Universität und Land besteht." Seiner Ansicht nach sei es daher nötig, die bereits bestehenden Kontakte weiter auszubauen und auch in einem regelmäßigen Gremium zu pflegen. "Dazu gehört sicherlich, daß der Informationsfluß vom Landtag zur Universität verbessert wird", merkte Präsident Mader an.

In die gleiche Richtung äußerten sich die Vertreter der verschiedenen Fraktionen im Tiroler Landtag. Dabei wurde betont, daß es notwendig sei, das Know-how der Universität noch besser zu nutzen und auch in konkreten Fragen des Landes enger zusammengearbeitet werden solle.

Rektor Smekal schlug vor, sich für die nahe Zukunft vor allem drei Problemfelder vorzunehmen. "Es gibt Fragen," so Smekal, "deren Lösung sowohl für das Land, als auch für die Universität eminent wichtig sind. Zum einen die Wohnraumproblematik, die gerade im Großraum Innsbruck auch durch die Universität stark beeinflußt wird, zum anderen die Entwicklung Tirols, wo die Universität ihr Know-how und ihre Visionen einbringen kann und schließlich die Arbeitsplatzsituation, die die Universität als Ausbildungsstätte und das Land im Bereich der Wirtschafts- und Sozialpolitik stark beschäftigt."

Es wurde vereinbart, nach Rücksprache mit der Landesregierung, noch vor dem Sommer ein Kooperationsmodell zu entwickeln.

Von Seiten der Universität wurde den Politikern noch ans Herz gelegt, besonders das Projekt EUROCRYST, das für Tirol Arbeitsplätze und Renommee bringen würde, zu unterstützen.

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