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Medieninformation

Studienbetrieb mit hohen Sicherheitsstandards

An der Universität Innsbruck findet derzeit ein gemischter Lehrbetrieb unter sehr strengen Sicherheitsauflagen statt. Das bedeutet, dass Lehrveranstaltungen sowohl digital als auch in Präsenz angeboten werden. Rund 70 Prozent der zirka 5.000 Lehrveranstaltungen im Wintersemester finden online statt.


Die Priorität bei den Präsenzveranstaltungen liegt hier bei Lehrveranstaltungen für die mehr als 5.000 Studienanfänger*innen, um diesen einen Übergang von der Schule an die Universität zu erleichtern und sie mit dem Arbeiten in einem Studium vertraut zu machen. Das ist sehr wichtig, um dann in weiterer Folge des Studiums eine Umstellung auf die Fernlehre zu ermöglichen. Ebenfalls in Präsenzlehre werden Pflichtpraktika und andere Veranstaltungen angeboten, bei denen eine Anwesenheit der Studierenden unumgänglich ist und die nicht sinnvoll und erfolgreich von zuhause absolviert werden können. Das ist wichtig, um allen 28.000 Studierenden die Möglichkeit zu geben, ihr Studium auch unter den jetzigen Umständen erfolgreich absolvieren zu können.
Alle anderen Veranstaltungen, die nicht direkt mit Lehre und Forschung verbunden sind, sind derzeit ausgesetzt oder finden digital statt.

Abstand halten – Handhygiene – Sicher studieren!

Dafür hat die Universität Innsbruck in den vergangenen Monaten ein entsprechendes Sicherheitskonzept ausgerollt, das bisher sehr gut funktioniert. So besteht in allen Gebäuden auf den öffentlichen Verkehrswegen die Pflicht, Mund-Nasen-Schutzmasken zu tragen, an allen Eingängen zu den Gebäuden und den Lehrveranstaltungsräumen sind Spender für Desinfektionsmittel montiert worden, und es gibt deutlich sichtbare Hinweise, welche Sitzplätze benutzt werden dürfen. Dadurch sind die bestehenden Abstandregeln faktisch überall gewährleistet.

Breites digitales Angebot vorhanden

Weil sehr viele Lehrveranstaltungen – insbesondere in fortgeschrittenen Semestern – digital angeboten werden, ist der Druck auf die Hörsäle und Seminarräume derzeit nicht sehr hoch. Es ist also genügend Platz vorhanden. In den Lernzonen und in den Bibliotheken gibt es ein Reservierungssystem und auch viele Lehrenden fordern für die Präsenzveranstaltungen individuelle Anmeldungen. Der Großteil der Studierenden kann die jeweiligen Lehrveranstaltungen digital wahrnehmen. Dieses System wird permanent weiterentwickelt. Dafür wurde ein eigenes System installiert und dem Bedarf entsprechend aufgerüstet. Zusätzlich steht ein Chatsystem für Fragen und Antworten zur Verfügung.

Hohe Kooperationsbereitschaft

Die große Akzeptanz dieser Maßnahmen und das umsichtige Agieren sowohl der Studierenden, als auch der Lehrenden haben bisher dazu geführt, dass es keine auffälligen Infektionsherde an der Universität Innsbruck gibt. Einzelne Fälle können aufgrund der Registrierungen sehr gut nachverfolgt werden und mit den sehr klaren und vorausschauenden Sicherheitsmaßnahmen auch gut eingegrenzt werden.

Unabhängig von diesen Maßnahmen beurteilt die Universität die Lage täglich neu und reagiert schnell und konsequent auf allfällige Veränderungen.