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Nach Umbau: Forschungsinstitut für Limnologie, Mondsee ist wieder eröffnet

Das Gebäude des Forschungsinstituts für Limnologie am Mondsee wurde seit 2008 umfassend umgebaut und saniert. Heute wurde das Forschungsgebäude feierlich neu eröffnet und steht nun wieder für die Gewässerforschung zur Verfügung.


Nach einem groß angelegten Umbau präsentiert sich das Forschungsinstitut für Limnologie am Mondsee heute als moderne Einrichtung der Universität Innsbruck. „Die Neueröffnung des Forschungsinstituts für Limnologie, Mondsee bietet einen attraktiven Universitätsstandort im oberösterreichischen Salzkammergut. Die neue Infrastruktur ermöglicht, neben der Umweltforschung direkt an den Seen, auch die verstärkte Umsetzung der Forschung in die universitäre Bildung“, hält Dr. Rainer Kurmayer, Leiter des Forschungsinstituts, fest. Seit 33 Jahren erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Mondsee die biologischen Zusammenhänge in Seen und entwickeln damit die Grundlagen für die angewandte Gewässerforschung, aktives Gewässermanagement und den Gewässerschutz. Der Standort am Mondsee steht nach dem Umbau nun wieder für die Gewässerforschung zur Verfügung. Durch den Ausbau des Dachgeschosses wurden im Gebäude außerdem Zimmer für 12 Studierende und zwei Gastforscherinnen bzw. -forscher geschaffen, die bereits laufend im Zuge der universitären Lehre genutzt werden.

Teil der Universität Innsbruck

Das Forschungsinstitut für Limnologie, Mondsee, wurde im September 2012 in die Universität Innsbruck eingegliedert und verstärkt seither die Fakultät für Biologie mit acht Forschungsgruppen im Bereich der Limnologie und der ökologischen Evolutionsforschung. „Mit der Eingliederung des ehemaligen ÖAW-Forschungsinstituts für Limnologie in die Universität Innsbruck haben sich wertvolle Synergien ergeben, die uns in Forschung und Lehre nutzen und unser Profil auf dem Gebiet der Naturwissenschaften und Lebenswissenschaften nachhaltig gestärkt haben“, betonte Tilmann Märk, Rektor der Universität Innsbruck. Bei der Eröffnung ebenfalls anwesend waren der Tiroler Wissenschafts-Landesrat Bernhard Tilg und seine oberösterreichische Amtskollegin Doris Hummer. „Hier in Mondsee wird Forschung auf höchstem wissenschaftlichem Niveau betrieben. Die Übernahme des Forschungsinstituts durch die Universität Innsbruck ist ein Beweis für diese Exzellenz, die wir als Land Oberösterreich hier in Mondsee aus tiefer Überzeugung bereits seit Beginn fördern“, hielt Doris Hummer in ihrer Ansprache fest. Landesrat Bernhard Tilg betonte den Wert der Zusammenarbeit zwischen wissenschaftlichen Institutionen: „In einer Welt, in der sich unsere Universitäten in immer schärferem Wettbewerb behaupten müssen, ist es wichtig, Synergien zu nutzen und die Vernetzung zu fördern. Diesen Weg gehen wir in Tirol bereits seit geraumer Zeit und ich bin froh und dankbar, dass das nun auch über Landesgrenzen hinweg so ausgezeichnet funktioniert.“

Tag der offenen Tür

Die Untersuchung der Entstehung und Erhaltung der Diversität und Komplexität aquatischer Organismen und Gemeinschaften passiert in Mondsee auf verschiedenen Ebenen: beginnend bei Molekülen (Gene und Proteine) über Organismen und Populationen bis zu Gemeinschaften. Einen Einblick in ihre Forschung bieten die Mondseer Limnologinnen und Limnologen bei einem Tag der offenen Tür morgen, Samstag, 18. Oktober 2014, zwischen 10:00 und 16:00 Uhr im wiedereröffneten Standort in der Mondseestrasse 9, 5310 Mondsee. An diesem Tag wird den Besucherinnen und Besuchern bei verschiedenen Stationen ein abwechslungsreiches Programm geboten, weitere Informationen zum Tag der offenen Tür finden Sie hier: http://www.uibk.ac.at/limno/news/