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Medieninformation

Das war der 15. Österreichische Klimatag

Passend zur Veröffentlichung des IPCC-Berichtes zu „Impacts, Adaptation and Vulnerability“ kamen letzte Woche rund 300 Personen zum 15. Österreichischen Klimatag nach Innsbruck, um Forschungsergebnisse zu präsentieren und sich über den aktuellen Stand der österreichischen Klimaforschung und Klimaforschungsförderung zu informieren.


Erstmals fand der Klimatag nicht in Wien statt und öffnete sich auch für Verwaltung, Politik und die interessierte Öffentlichkeit. Auf Einladung der Veranstalter (Climate Change Centre Austria, Universität Innsbruck, Institut für interdisziplinäre Gebirgsforschung der österreichischen Akademie der Wissenschaften, alpS GmbH sowie Land Tirol) kamen sowohl Tiroler SchülerInnen als auch die KlimaschutzkoordinatorInnen und weitere FachvertreterInnen der Bundesländer zum Klimatag. Sie nutzten die Möglichkeit mit den österreichischen ExpertInnen über den Klimawandel zu diskutieren und Ihre Bedürfnisse und Fragen direkt an die Forschung zu richten. Während die SchülerInnen interessante Einblicke in die Welt der Klimawissenschaft und Politik erhielten, waren auch die beteiligten ExpertInnen sehr erstaunt darüber, mit welchem Interesse und Engagement sich die SchülerInnen dem Thema widmeten.

 

Durch die Einbeziehung der Gesellschaft hat der Österreichische Klimatag, dessen Hauptsponsor der Klima- und Energiefonds war, den Dialog eröffnet, der Voraussetzung für das Überwinden der Herausforderungen des Klimawandels ist. Damit wurde ein wichtiger, erster kleiner Schritt in die Zukunft getan, dem hoffentlich weitere und größere Schritte folgen werden. Dies wurde auch von der Tiroler Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe in ihrem Eingangsstatement am Eröffnungstag bekräftigt, in dem sie meinte: "Ich bin der Einladung zum Klimatag sehr gerne gefolgt. Ich halte es für dringend notwendig, dass wir PolitikerInnen die Notbremse ziehen. Es ist höchste Zeit, klimaschädliche Energieformen unrentabel zu machen, denn wir haben keinen Planeten B zur Verfügung."

 

Aufgrund des großen Zuspruchs soll die Öffnung der Klimaforschung hin zur interessierten Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung auch im nächsten Jahr beim 16. Österreichischen Klimatag, der voraussichtlich wieder in Wien stattfinden wird, fortgesetzt werden.

 

Der 15. Österreichische Klimatag fand im Rahmen der "Klimawoche" in Innsbruck statt, alle Informationen dazu finden Sie hier: http://www.uibk.ac.at/ipoint/blog/1190576.html

 

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