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Medieneinladung

Buchpräsentation: Geschichte der lateinischen Literatur Tirols

Die erste Literaturgeschichte, die die gesamte neulateinische Literatur eines regional begrenzten Gebietes - nämlich Tirols - ohne zeitliche oder thematische Einschränkungen darstellt, wird am Freitag im Ferdinandeum in Innsbruck vorgestellt. Das zweibändige, weit über tausend Seiten starke Werk „Tyrolis Latina - Geschichte der lateinischen Literatur“ wird unter anderem von Co-Herausgeber Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle präsentiert.


Zeit: Freitag, 7. Dezember 2012, 19:00 Uhr

Ort: Bibliothek des Ferdinandeum, Museumstraße 15, Innsbruck

Eintritt frei

 

Neulatein, d.h. das seit Petrarca (14. Jh.) geschriebene Latein der Humanisten, wurde von der universitären Forschung lange Zeit vernachlässigt. Weder die der Antike verpflichteten Klassischen Philologen noch die an den Nationalsprachen interessierten Neuphilologen sahen sich für diese Literatur zuständig, die das klassische Latein an Umfang um ein Vielfaches übersteigt. Seit etwas mehr als einem Jahrzehnt widmet sich ein Philologenteam an der Universität Innsbruck mit großem Erfolg der Erschließung dieses neuen Forschungsfeldes.

„Es freut mich sehr, dass die Ergebnisse des FWF-finanzierten Tyrolis Latina-Projekts, das ich vor mehr als zehn Jahren gemeinsam mit meinen Kollegen initiiert habe, nunmehr vorliegen und uns einen Einblick in diese Schatzkammer der Tiroler Kulturgeschichte erlauben. Zur Fortsetzung dieses Erfolgskurses haben wir 2011 in Innsbruck ein Ludwig Boltzmann Institut für Neulateinische Studien etablieren können“, freut sich Wissenschaftsminister und Projektleiter der ersten Stunde Karlheinz Töchterle.

 

Einladung: http://www.uibk.ac.at/sprachen-literaturen/grlat/aktuelles/aktuelles/20121207tyrlat.pdf