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Presseinformation der Universität Innsbruck

19.02.2010

Kein Tunnelblick

Brenner Congress verbindet Baupraxis und Wissenschaft

 

Mit dem Brenner Congress 2010 am 25. und 26. Februar organisiert die Universität Innsbruck bereits zum dritten Mal eine Diskussionsplattform, bei der sich  WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen über das weltweit anspruchsvollste Tunnelbauprojekt informieren und austauschen. Veranstaltungspartner ist die Europäische Aktiengesellschaft BBT SE. Schwerpunkt der heurigen Veranstaltung sind die großen Infrastrukturprojekte entlang des Brennerkorridors und speziell der Brenner Basistunnel.

 

Neben einer umfassenden Information über den Stand der Planungs- und Bauarbeiten werden beim Brenner Congress 2010 – früher Brenner Basistunnel Symposium –  Themen wie Verkehrswegebau und innovative Entwicklungen in Hinblick auf Bau, Betrieb, Erhaltung und Transportlogistik in alpinen Bereichen diskutiert. Der Brenner Congress findet zeitgleich und in Kooperation mit der 6. Internationalen Fachmesse für Verkehrsinfrastruktur (VIATEC) statt und knüpft auch thematisch an diese an.
„Die VIATEC ist die einzige Fachmesse für Straßenbau und Infrastrukturbewirtschaftung in Bergregionen. Den BrennerCongress mit der Viatec zu verbinden, ist in vielfacher Hinsicht sinnvoll“, erläutert Prof. Konrad Bergmeister von der BBT SE. „Wir nutzen so wertvolle Synergien, und das Symposium erfährt dadurch eine interessante thematische Erweiterung durch die Präsentation der neuesten Technologien. Diesmal wird es nicht nur um den Brenner Basistunnel, sondern auch um den alpinen Infrastrukturbau im Allgemeinen gehen“, ergänzt er. Auch Mitorganisator Prof. Walter Purrer vom Arbeitsbereich Baubetrieb, Bauwirtschaft und Baumangement am Institut für Konstruktion und Materialwissenschaften der Universität Innsbruck ist mit der Zusammenführung der beiden Veranstaltungen zufrieden. „Ein zentrales Ziel der Tagung ist die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Die Kombination von Messe und Brenner Congress bringt beide Bereiche noch näher zusammen“, ist Purrer überzeugt. Beim Brenner Basistunnel arbeiten nicht  nur Wissenschaftler und Praktiker sondern auch verschiedene Länder eng zusammen. „Der Brenner Basistunnel ist als grenzüberschreitendes auch ein interkulturelles Projekt. Das ist in Hinblick auf das Baumanagement hochinteressant“, so Purrer.


 

Eröffnung und Programm

 

Der Kongress wird am 25. Februar um 9:15 in der Messe Innsbruck durch den Rektor der Universität Innsbruck, Karlheinz Töchterle, und den Dekan der Fakultät für Bauingenieurwissenschaften, Arnold Tautschnig eröffnet. Im Anschluss daran legt Herald Ruyters als Vertreter der EU-Kommission den Projektstatus – auch in Hinblick auf Finanzierungsfragen – aus EU-Perspektive dar. Anschließend wird der Stand der Planungen und Bauarbeiten des  Brenner Basistunnels von Konrad Bergmeister vorgestellt.

 

Folgende Schwerpunktthemen stehen dann auf dem Programm:

25. Februar
- Stand der Bauarbeiten im Unterinntal und an den südlichen Zulaufstrecken
- Geeignete Tunnelausbaumethoden in druckhaftem Gebirge

26. Februar
- Beton im Tunnelbau – innovative Konzepte
- Erhaltung, Sicherheit, Umweltschutz

 

Im Rahmen des  Brenner Congress 2010 findet eine Postersession statt, bei der sich NachwuchswissenschaftlerInnen einer breiteren Öffentlichkeit präsentieren. Die besten Poster werden am 26. Februar ab 16:00 mit dem Brenner Award prämiert.

 

Detaillierte Informationen zum Programm: http://www.brennercongress.com/
Abstracts zu den Kongressbeiträgen werden gerne auf Anfrage zur Verfügung gestellt.

 


Wissenschaftliche Begleitung durch Universität Innsbruck

 

Die Realisierung des 55 Kilometer langen Brennerbasistunnels stellt insbesondere aber aufgrund seiner außergewöhnlichen Lage inmitten der Alpen und der dadurch gegebenen Voraussetzungen eine große Herausforderung dar. Die Universität Innsbruck erforscht bereits seit vielen Jahren die Rahmenbedingungen für den Brenner Basistunnel und begleitet das komplexe Projekt wissenschaftlich: Entsprechendes Know-how  liefern mehrere Institute und Arbeitsbereiche an der Fakultät für Bauingenieurwissenschaften, aber auch das Institut für Geologie und Paläontologie. Zusätzlich wurde die Zusammenarbeit mit der geschlossenen Rahmenvereinbarung vom Juni 2009 über die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen der BBT SE und den Universitäten formalrechtlich geregelt. Damit ist eine einmalige Möglichkeit der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft geschaffen.

>> Presseportal der Universität Innsbruck

Rückfragehinweis

Univ.-Prof.DI.Dr. Walter Purrer
Arbeitsbereich für Baubetrieb, Bauwirtschaft und Baumanagement (i3b)
Institut für Konstruktion und Materialwissenschaften
Universität Innsbruck
Telefon:  +43 (512) 507 6521
info@baubetrieb.uibk.ac.at

DI Georg Fröch
Arbeitsbereich für Baubetrieb, Bauwirtschaft und Baumanagement (i3b)
Institut für Konstruktion und Materialwissenschaften
Universität Innsbruck
Telefon:  +43 (0)512 507 6526
E-Mail: Georg.Froech@uibk.ac.at

Mag. Simon Lochmann
Galleria di Base del Brennero
Brenner Basistunnel BBT SE
Telefon: 0512 4030 570
E-Mail: simon.lochmann@bbt-se.com