Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
The University of Innsbruck

unibuch

VUI-Nr. 237 deutsch "Leopold-Franzens-Universität Innsbruck"
VUI-Nr. 238 englisch "The University of Innsbruck"

151 Seiten, 4-farbig, zahlreiche Bilder

  • Stückpreis für Studenten und Uni-Angehörige: € 17,00
  • Stückpreis für Externe: € 25,00

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Kurzer Auszug aus dem Buch:

Von 1669 ins 3. Jahrtausend

Als Kaiser Leopold I. im Jahr 1669 die Jesuiten mit dem ersten Universitätskurs in Logik beauftragte, legte er damit den Grundstein für die Universität Innsbruck, die seither wie ein "Seismograph" die jeweiligen politischen Verhältnisse des Landes registrierte. Waren die Anfänge von Geldknappheit geprägt, so brachte zunächst die Politik Kaiser Josefs II. und dann der Tiroler Freiheitskampf zweimal die vorübergehende Auflösung der Universität.

Nach einem kurzen Aufschwung gegen Ende des 19. Jahrhunderts prägten die Wirren der Zwischen-kriegszeit und die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Zeit auch die Universität Innsbruck und führten schließlich zur Gründung der "Deutschen Alpenuniversität" während des NS-Regimes. Nach dem 2. Weltkrieg begann die Alma Mater Oenipontana mit zahlreichen Neubauten, bedingt durch den Ausbau auf sieben Fakultäten, das Stadtbild von Innsbruck zu prägen.

Über all die Jahrhunderte waren und sind es jedoch die Menschen, die der Universität ihren Stempel aufgedrückt haben: Begnadete Lehrer und Forscherpersönlichkeiten wie Eugen von Böhm-Bawerk, Victor Franz Hess, Fritz Pregl, Erika Cremer, Julius von Ficker, Adolf Pichler, Hugo und Karl Rahner waren in Innsbruck tätig.

In Geschichten und Anekdoten wird die Geschichte der Universität Innsbruck lebendig. Wissenschaft-liche Pioniertaten, bauliche Mega-Projekte, unbeschreibliche finanzielle Engpässe, die ebensolchen Erfindungsreichtum hervorriefen, aber auch die "dunklen" Stunden, als die Objektivität von Lehre und Forschung hinter politischem Fanatismus zurück stehen musste. Bis in die Gegenwart herauf ist es der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck aber immer wieder gelungen, mit wissenschaftlichen Glanzleistungen und "Weltpremieren" ihren Ruf als hervorragende Stätte von Lehre und Forschung weiter auszubauen.