Programm:


Tag des Offenen Anatomischen Museums

Ort:
Institut für Anatomie und Histologie
Müllerstrasse 59
6010 Innsbruck

Zeit:
07.06.2002: 08:00 bis 17:00

Beschreibung:
Das Museum ist in der Öffentlichkeit sehr beliebt und wird von Schulklassen u.a. Gruppen regelmäßig besucht. Am Tag der offenen Tür werden stündlich professionelle Führungen stattfinden. Daneben die Foren zu wissenschaftlichen Themen: Leider geht es nicht, dass wir mit anatomischen Präparaten (Gehirn, Rückenmark oder Beckenboden und Geschlechtsorgane, Zellkulturen o.ä.) in öffentliche Einrichtungen gehen. Deshalb bieten wir die Dinge vor Ort an: Klinische Anatomie: Was stellen Sie sich unter dem Beckenboden vor. Welche Organe kommen hier zusammen, wie funktioniert er, welche Störungen gibt es bei jungen und alten Menschen? Wie kann man sie ggfs. vermeiden, wie beheben. Neurowissenschaften: Wie sehen Nervenzellen aus, wie kann sie zum wachsen bringen? Kann man verloren gegangene Funktionen wiederherstellen? Zellbiologie: Welche Methoden gibt es, um fixierte oder lebende Zellen und ihre Binnenstrukturen sichtbar zu machen?

Wissen(schaft)snetzwerke im Kampf gegen Krebs

Ort:
Tiroler Krebsforschungsinstitut
Innrain 66
6020 Innsbruck

Zeit:
07.06.2002: 10:00 bis 18:00

Beschreibung:
Krebs ist eine komplexe Krankheit. Um dieser Krankheit Herr zu werden, wollen sich Forschergruppen unter der Leitung des Tiroler Krebsforschungsinstituts in ganz Österreich zusammenschließen, um gemeinsam Mittel und Wegen zu finden, Krebs zu verstehen und zu heilen. Dieses (sich momentan in der Antragsphase befindliche) Programm wird "Oncogenomics" genannt und will versuchen Krebs auf allen Ebenen der Komplexität zu verstehen. Es soll sowohl auf Schäden im Erbgut (DNA) geschaut werden, wie auch auf veränderte Eiweiße und Stoffwechselprodukte, um herauszufinden was in Krebszellen gegenüber gesunden Zellen verändert ist, und wie man diese Veränderungen sowohl für die Therapie als auch für die Diagnostik ausnutzen könnte. In der nächsten Stufe ist es geplant dieses österreichische Wissen(schaft)snetzwerk auf ganz Europa auszudehnen, damit alle europäischen Krebsforscher zusammen, mit vereinten Kräften gegen diese tödliche Krankheit ankämpfen können.

Wenn Sterne ihre Partner fressen: Auf dem Weg zur Explosion

Ort:
Institut für Astrophysik der Uni Innsbruck, Victor-Franz-Hess-Haus
Seminarraum im 8. Stock
Technikerstraße 25
6020 Innsbruck

Zeit:
07.06.2002: 18:30 bis 19:30

Beschreibung:
Computeranimierter Vortrag über Nova-Sternexplosionen: Novaexplosionen stellen ein spektakuläres Ereignis im Leben von Doppelsternen dar. In den letzten Jahren konnte das Geheimnis hinter diesen Ereignissen weitestgehend gelüftet werden. In diesem Vortrag wird der Weg zu diesen Erkenntnissen und aktuellste Messungen und Forschungsergebnisse allgemeinverständlich - ohne Notwendigkeit vertiefter physikalischer Kenntnisse - vorgestellt.

Geschichte(n) für Alle

Ort:
Gemeindeamt Rum
Dörferstraße 15
6063 Rum

Zeit:
07.06.2002: 19:00 bis 21:00

Beschreibung:
In einem Vortrag werden die Aufarbeitungen kurz vorgestellt, die Vorgangsweise demonstriert und vor dem historischen Hintergrund mehr oder weniger amüsante Ereignisse und Persönlichkeiten angesprochen.
Die genealogische Datenbank Rankweil (Vbg.): Die Kirchenbücher der Pfarre Rankweil wurden von 1718 bis 1900 in einer Datenbank erfasst. Lebensdaten zu 30.000 Personen liegen in verknüpfter Form vor. Damit ist es möglich, für genealogisch interessierte GemeindebürgerInnen sofort Ahnentafel zu erstellen, die bis zu sieben Generationen zurückreichen und zahlreiche Informationen zu Beruf und Wohnort der Vorfahren enthalten.
Das Dorfbuch Rum (T.): Das Dorfbuch entstand zwischen 1938 und 1956 und wurde dann vom Ortspfarrer als Chronik weitergeführt. Die einzelnen Bände werden zur Zeit digitalisiert, Texte in Kurrentschrift transkribiert und mit einem Schlagwort- und Namensverzeichnis versehen. Historische und jüngere dörfliche Ereignisse -häufig mit Photos dokumentiert- sind auf CD-Rom einer breiten Bevölkerungsgruppe zugänglich.
Innsbruck im Bombenkrieg: In Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Innsbruck entsteht eine CD-Rom über die Folgen der Bombenangriffe von 1943 bis 1945. Neben einem Verzeichnis der Opfer und zeitgenössischen Zeitungsausgaben kann über einen Stadtplan jedes einzelne Haus angesteuert werden. 700 Photos dokumentieren Bombenschäden und Wiederaufbau, 3.000 Einzeldaten zu Datum und Ausmaß der Beschädigungen aus den Meldungen der Luftschutzpolizei sind direkt abrufbar.

Hirten, Senner und Bauern

Ort:
Gemeindesaal
6152 Trins

Zeit:
07.06.2002: 20:00 bis 22:00

Beschreibung:
Bereits seit dem Jahre 1998 veranstaltet das INST in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Trins und dem Tourismusverband Kulturseminare/Filmfestivals zum Themenbereich Hirten, Senner und Bauern. Mit der Veranstaltung im Rahmen der Science Week am 7.6.2002 von 20 bis 22Uhr sollen im Rahmen einer wissenschaftlichen Präsentation Darstellungen von Hirten, Sennern und Bauern in Museen analysiert werden. Berücksichtigt werden die Medien Schrift, Bild und Ton.

Führung durch die historische Sternwarte der Universität Innsbruck

Ort:
Alte Sternwarte in Hötting
Sternwartestraße 15
6020 Innsbruck

Zeit:
07.06.2002: 15:00 bis 15:45
08.06.2002: 15:00 bis 15:45

Beschreibung:
Besichtigung der historischen Innsbrucker Sternwarte. Die alte Sternwarte wurde am Anfang des vorigen Jahrhunderts erbaut. Zusammen mit Originalteleskopen aus dem 19. und beginnenden 20. Jahrhundert bildet sie ein Ensemble, das im Wesentlichen in seinem Originalzustand erhalten geblieben ist. Im Rahmen dieser Führung wird anhand der historischen Instrumente auch auf die Bedeutung der Astronomie im Laufe der Geschichte eingegangen.
Anmeldung: Tel:0512-507/6031(vormittags)

Konditionstrainig wissenschaftlich beleuchtet

Ort:
Cyta - Einkaufszentrum
6177 Völs

Zeit:
07.06.2002: 09:30 bis 19:30
08.06.2002: 08:30 bis 17:00

Beschreibung:
Aufgrund hoher konditioneller Beanspruchung in vielen Sportarten und der Bedeutung eines guten konditionellen Zustands für die Gesundheit der Bevölkerung ist die Erforschung der Entwicklung motorischer Fähigkeiten durch Training von großer Bedeutung. Um dies erreichen zu können, ist die Prüfung des konditionellen Ausgangszustands notwendig. Am Institut für Sportwissenschaften wurden vielfältige Prüfverfahren für den Breitensport und Spitzensport entwickelt. Ziel des Projektes ist es, eine Auswahl der Prüfverfahren vorzustellen, ihre Entwicklung im Spitzensportbereich und ihre Bedeutung im Breitensportbereich zu diskutieren. Die interessierte Bevölkerung soll anhand zweier ausgewählter Teststationen selbst ihre Leistungsfähigkeit im Vergleich zu bekannten Spitzensportlern prüfen und Hintergründe für die präventive Bedeutung einer speziellen Vorbereitung für Hobbysportler erfahren.

The "Clash of Civilizations" Revisited: Reflections on the Post September 11th World

Ort:
SoWi Innsbruck
Universitätsstraße 15
6020 Innsbruck

Zeit:
15.6.2002: 14.00 - 18.00
16.6.2002: 10.00 - 15.00

Beschreibung:
Die Veranstaltung - The "Clash of Civilizations" Revisited - Reflections on the Post September 11 World - ist Teil einer Veranstaltungsreihe, die sich mit der Rolle der Medien, den Folgen für internationale Beziehungen, Auswirkungen auf Multikulturalismus etc. auseinander setzt. Unser Ziel ist es, die Auseinandersetzung mit den Folgen der Attentate aus sozial- und politikwissenschaftlicher Perspektive medial umzusetzen. Besonders soll die visuelle Aufbereitung des Themas kritisch reflektiert werden und nach entsprechenden Lösungen für die Präsentation für ein möglichst heterogenes, breites Publikum gesucht werden. Zum Vortrag von Preston King und Stephanie Lawson werden StudentInnen begleitend Interviews führen. Interviews, Veranstaltung und Video über das Kunstprojekt "Feuer im Käfig - Die Ästhetik des Inferno" werden als Videopräsentation aufbereitet und in digitalisierter Form via Streaming online abrufbar. Dieses Projekt wird von 7. bis 16. Juni in der Innenstadt von Innsbruck präsentiert.

Frauengesundheit - was ist das?

Ort:
LBI kardiologische Geschlechterforschung
Innrain 66/II
6020 Innsbruck

Zeit:
07.06.2002: 16:00 bis 17:00
08.06.2002: 16:00 bis 17:00
09.06.2002: 16:00 bis 17:00
10.06.2002: 16:00 bis 17:00
11.06.2002: 16:00 bis 17:00
12.06.2002: 16:00 bis 17:00
13.06.2002: 16:00 bis 17:00
14.06.2002: 16:00 bis 17:00

Beschreibung:
Das Ludwig Boltzmann-Institut für kardiologische Geschlechterforschung, als Forschungseinrichtung, sowie das Frauengesundheitsbüro des Landes Tirol mit der Aufgabe der verbrauchergerechten Information, mit dem Schwerpunkt Prävention stehen in enger räumlicher Verbindung. Dadurch ist es uns möglich bei einem Besuch Einblick in die Forschungs- und Präventionsarbeit zum Thema Frauengesundheit zu bieten. Es können viele Aspekte unserer Tätigkeit, vom Studiendesign aktueller Forschungsprojekte bis zur Erarbeitung unseres Informationsmaterials und unserer Homepage gezeigt werden. Eine PowerPoint-Präsentation zum Thema "Frauenherzen schlagen anders" sowie surfen im Internet zu Frauengesundheitsthemen und Präventionsprogrammen anderer Staaten, z.B. Nichtraucherkampagnen, zeigen weitere Themen und Ansatzpunkte des Frauengesundheitsschwerpunktes. Mitarbeiterinnen des Ludwig Boltzmann-Institutes sowie des Frauengesundheitsbüros können im Rahmen einer Diskussion über aktuelle Probleme mit Studienpatientinnen sowie mit Präventionsprogrammen befragt werden. Um unsere Arbeit in einem internationalen und wissenschaftlichen Kontext zu zeigen, wird eine gemeinsame Literatursuche zu Frauengesundheitsthemen über Medline und Winspirs ermöglicht.

Wissenschaft in Osttirol - Wissenschaft für Osttirol

Ort:
INFONET BÜCHEREI LIENZ
Muchargasse 4
9900 Lienz

Zeit:
07.06.2002: 19:00 bis 22:00
08.06.2002: 09:00 bis 18:00
09.06.2002: 09:00 bis 18:00
10.06.2002: 09:00 bis 18:00
11.06.2002: 09:00 bis 18:00
12.06.2002: 09:00 bis 18:00
13.06.2002: 09:00 bis 18:00
14.06.2002: 19:00 bis 22:00
15.06.2002: 09:00 bis 18:00
16.06.2002: 09:00 bis 18:00

Beschreibung:
Alle wissenschaftlich tätigen Personen in und so weit als möglich aus der Region werden zu einem Stammtisch eingeladen. Es gibt: Archäologen, Paläontologen, Ornithologen, Astronomen, Limnologen, Historiker, Familienforscher, Ethnologinnen, Regionalplaner, Aktions- und Praxisforscher und vieles mehr.
Die Ausstellung soll einen Überblick über ihre Tätigkeitsfelder ermöglichen. Eine Sammlung von Dissertationen und Diplomarbeiten mit Osttiroler Beteiligung oder mit Osttirolbezug soll in Zukunft in der Bücherei Lienz aufliegen.

Latrinen und Dachkammern als Fundgruben für den Forscher

Ort:
Einkaufszentrum "dez"
Amraser-See-Straße 56a
6020 Innsbruck

Zeit:
08.06.2002: 10:00 bis 17:00

Beschreibung:
Am Informationsstand im "dez" verwickeln der Archäologe Univ.-Prof. Dr. Harald Stadler und die Kunsthistorikerin Dr. Sylvia Mader die Besucher anhand von Originalen in Gespräche über ihre tägliche Arbeit. Wer Lust hat, kann sich selbst als Forscher versuchen.
Parallel dazu zeigt Dr. Alexander Zanesco eine Latrinengrabung in der "Stadtarchäologie Hall", Salvatorgasse 20, Hall i. T.

Nützlinge in der ökologischen Landwirtschaft: Zu Besuch bei Marienkäfer + Co

Ort:
Aldrans
Senderweg 11
6071 Aldrans

Zeit:
08.06.2002: 13:00 bis 18:00

Beschreibung:
Einen Nachmittag lang können Interessierte unter fachkundiger Leitung die Interaktionen zwischen räuberischen Insekten und Schädlingen in einer biologisch bewirtschafteten Ackerkultur live verfolgen. Dazu werden Feldmikroskope eingesetzt, um die Interaktionen zwischen Blattläusen und ihren Gegenspielern (Schwebfliegenlarven, Marienkäfer, Blattlausschlupfwespen) vor Ort an den Nutzpflanzen beobachten zu können. In einer "Nützlingsrally" erfahren die Besucher Interessantes zu den wichtigsten Nützlingsgruppen und können diese ebenfalls live kennen lernen. Dabei werden aktuelle Forschungsfragen der Nützlingsforschung vorgestellt und Interesse bzw. Verständnis für die wissenschaftliche Analyse von Beziehungen zwischen Nützlingen und Schädlingen geweckt. Weiters kann am Versuchsfeld ein spezielles Intercropping System für den biologischen Kartoffelbau kennen gelernt werden, welches in einem Forschungsprojekt unseres Institutes näher untersucht wurde. Der multidisziplinärer Forschungsansatz und die Relevanz dieser Forschung für die landwirtschaftliche Praxis, aber auch für die Gesellschaft (Umweltschutz, Biodiversität, gesunde Lebensmittel), können an diesem Fallbeispiel verdeutlicht werden.

Gebirgslebensraum im Wandel

Ort:
Kaserstattalm
6167 Neustift

Zeit:
08.06.2002: 11:00 bis 13:00

Wegbeschreibung:
Innsbruck - Neustift Stubaital, taleinwärts nach dem Ortsteil Neder hinter Brücke rechts abbiegen, links hinauf nach Pfurtschell, von dort Fussweg zur Kaserstattalm, Gehzeit 2 - 2,5 Stunden; ab Neder Wegbeschilderung zum Veranstaltungsort.

Beschreibung:
Das Gebirge stellt einen besonders empfindlichen Lebensraum dar, dessen Lebewesen sich auf faszinierende Weise an die extremen Verhältnisse angepasst haben. Der Mensch hat durch die Schaffung von Almwiesen und -weiden eine vielfältige Gebirgslandschaft geprägt, die weltweit einzigartig ist und die sich seit Jahrhunderten in einem sensiblen ökologischen Gleichgewicht befindet. In den letzten Jahrzehnten hat sich die wirtschaftliche Situation der Bauern im Alpenraum stark gewandelt, was zu einer grundlegenden Veränderung der Berglandwirtschaft führte. Die Abteilung Ökologie am Institut für Botanik hat sich in einer Reihe von Forschungsprojekten (darunter die EU-Projekte INTEGRALP, ECOMONT und CARBOMONT) mit ökologischen Folgen unterschiedlicher Bewirtschaftung im Gebirge befasst. Die Exkursion führt in eines der seit mehreren Jahren intensiv untersuchten Projektgebiete auf der Kaserstattalm bei Neustift im Stubaital. Sie soll einen Einblick in den Stand der Forschung zu folgenden Themenbereichen geben: Artenvielfalt und Anpassungen von Arten, Gefährdung des Lebensraums durch Erosion und Schneegleiten, Wasserhaushalt, Freisetzung des Treibhausgases Kohlendioxid in die Atmosphäre. Dabei werden beispielhaft sowohl Forschungsmethoden als auch wichtige Ergebnisse präsentiert und mit den Exkursionsteilnehmern diskutiert.

Hungerkünstler und Methusalem Alpenpflanzen in ihrem Lebensraum

Ort:
Botanischer Garten der Universität Innsbruck
Sternwartestr.15
6020 Innsbruck

Zeit:
08.06.2002: 14:30 bis 16:00
11.06.2002: 14:30 bis 16:00

Beschreibung:
Im Freigelände des Botanischen Gartens werden verschiedenste Alpenpflanzen vorgestellt und ihre Anpassungen an die extremen Lebensbedingungen im Hochgebirge besprochen. Wie schaffen es Steinbrecharten mit erhöhter Kalkbelastung im Wasser zurecht zu kommen? Was hilft verschiedensten Gebirgspflanzen, extremen Wetterbedingungen, Trockenheit und UV-Belastung zu trotzen? Wie gelingt es pflanzlichen Pionieren, karge Schutthalden zu besiedeln? Diese und viele weitere Fragen werden im Rahmen dieser Veranstaltung beantwortet. Mikroskope, Lupen und das aktive Einbeziehen der Besucher in das Geschehen machen diese Veranstaltung zu einem unterhaltsamen und lehrreichen Erlebnis.

Geschichte(n) für Alle

Ort:
Stadtarchiv Innsbruck
Badgasse 2
6020 Innsbruck

Zeit:
08.06.2002: 14:00 bis 16:00
10.06.2002: 17:00 bis 19:00

Beschreibung:
In einem Vortrag werden die Aufarbeitungen kurz vorgestellt, die Vorgangsweise demonstriert und vor dem historischen Hintergrund mehr oder weniger amüsante Ereignisse und Persönlichkeiten angesprochen.
Die genealogische Datenbank Rankweil (Vbg.): Die Kirchenbücher der Pfarre Rankweil wurden von 1718 bis 1900 in einer Datenbank erfasst. Lebensdaten zu 30.000 Personen liegen in verknüpfter Form vor. Damit ist es möglich, für genealogisch interessierte GemeindebürgerInnen sofort Ahnentafel zu erstellen, die bis zu sieben Generationen zurückreichen und zahlreiche Informationen zu Beruf und Wohnort der Vorfahren enthalten.
Das Dorfbuch Rum (T.): Das Dorfbuch entstand zwischen 1938 und 1956 und wurde dann vom Ortspfarrer als Chronik weitergeführt. Die einzelnen Bände werden zur Zeit digitalisiert, Texte in Kurrentschrift transkribiert und mit einem Schlagwort- und Namensverzeichnis versehen. Historische und jüngere dörfliche Ereignisse -häufig mit Photos dokumentiert- sind auf CD-Rom einer breiten Bevölkerungsgruppe zugänglich.
Innsbruck im Bombenkrieg: In Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Innsbruck entsteht eine CD-Rom über die Folgen der Bombenangriffe von 1943 bis 1945. Neben einem Verzeichnis der Opfer und zeitgenössischen Zeitungsausgaben kann über einen Stadtplan jedes einzelne Haus angesteuert werden. 700 Photos dokumentieren Bombenschäden und Wiederaufbau, 3.000 Einzeldaten zu Datum und Ausmaß der Beschädigungen aus den Meldungen der Luftschutzpolizei sind direkt abrufbar.

Experimente mit Haushaltschemikalien

Ort:
Akademisches Gymnasium Innsbruck
Chemiesaal im 3.Stock Angerzellgasse 14
6020 Innsbruck

Zeit:
11.06.2002: 09:45 bis 13:00
13.06.2002: 09:45 bis 13:00

Beschreibung:
"Volksschüler und Gymnasiasten machen unter sachkundiger Betreuung gemeinsam Chemie-Experimente mit Haushaltschemikalien" Am 10.6.und am 12.6.2002, von 10-13 Uhr werden Schüler der Klassen 3. und 3a von der Volksschule Sistrans unter der Aufsicht von ihrer Direktorin, Frau Veronika Oberauer in den Chemiesaal des Akademischen Gymnasiums nach Innsbruck kommen, um unter meiner Betreuung und unter Mitarbeit von Studierenden des Chemie-Lehramtes der Universität mit Gymnasiasten/innen der Klassen 4a, 4b, 4c gemeinsam Chemie-Experimente mit Haushaltschemikalien durchzuführen.

Teilchen, Wellen und Fraktale

Ort:
Uni Innsbruck
Innrain 52a
6020 Innsbruck

Zeit:
10.06.2002: 15:30 bis 17:00
11.06.2002: 15:30 bis 17:00
12.06.2002: 15:30 bis 17:00

Beschreibung:
Das Zielpublikum sind interessierte Schüler der 7. und 8. Schulstufe an AHS. Die Veranstaltung findet in Absprache mit Physik- und Chemie-Lehrern statt. Es werden drei Nachmittage am Institut für Physikalische Chemie angeboten, in denen Einblicke in den dortigen Forschungsbetrieb gegeben werden. Jeder Nachmittag bildet eine unabhängige Lern- bzw. Unterrichts-Einheit. Am ersten Nachmittag lernen wir anhand einfacher Experimente, dass Materieteilchen Wellencharakter besitzen und benützen diese Eigenschaft, um die Abstände von Atomen auszumessen. Die Beugung von Wellen wird erst am mechanischen Modell, dann mit Laserlicht an Mehrfachspalten demonstriert. Mit Hilfe der DeBroglie-Beziehung wird der Wellencharakter von Teilchen eingeführt und mittels Elektronenbeugung am Einkristall nachgewiesen. Aus den Beugungsbildern bestimmen wir die Atomabstände. Am zweiten Nachmittag lernen wir, dass Lichtwellen Teilchencharakter besitzen. Der Photoeffekt und seine Deutung durch Einstein werden besprochen und im Experiment mittels Variation von Intensität und Frequenz des Lichtes vorgeführt. Wir wenden dieses Wissen an, um Chemische Untersuchungen an Oberflächen durchzuführen. Am dritten Nachmittag beschäftigen wir uns mit der Entstehung von Form und Gestalt in der Natur. Wir beobachten Selbstorganisationsprozesse und fraktales Wachstum im Experiment. Wir lernen die Ursachen für fraktales Wachstum und die erstaunliche Vielfalt fraktaler Formen in der Natur kennen. Schließlich überlegen wir uns, wie diese Prinzipien in der Nanotechnologie nutzbar gemacht werden können.

Höhenforschung

Ort:
Tiroler Sparkasse Bank AG
Sparkassenplatz 1
6020 Innsbruck

Zeit:
10.06.2002: 13:30 bis 15:30
11.06.2002: 13:30 bis 15:30
12.06.2002: 13:30 bis 15:30
13.06.2002: 13:30 bis 15:30

Beschreibung:
Höhenphysiologische und -pathophysiologische Forschung zählt zu den Forschungsschwerpunkten des Institutes für Sportwissenschaften der Universität Innsbruck. Die unmittelbare Nähe zu den Bergen und die große Anzahl von Bergsportbegeisterten in Tirol verleihen diesem Forschungsschwerpunkt praktische Relevanz. Im Rahmen der "ScienceWeek" werden Mitarbeiter des Institutes in der Tiroler Sparkasse Bank in Innsbruck ein Hypoxiezelt installieren. In diesem Zelt wird eine Höhe von ca. 2500 m simuliert (reduzierter Sauerstoffgehalt, normaler Luftdruck). Interessierte Besucher haben die Möglichkeit, das Zelt zu betreten und ihre Reaktionen auf moderate "Höhenluft" (z.B. wie nach einer Seilbahnauffahrt) zu beobachten. Gemessen werden (unblutig!) Herzfrequenz, Sauerstoffsättigung des Blutes und Blutdruck. Die individuellen Reaktionen werden mit den Betreuern, beispielsweise im Hinblick auf Höhenverträglichkeit, besprochen. Überdies informieren verschiedene Poster rund um dieses Zelt über alpinsportspezifische Forschungsaktivitäten am Institut für Sportwissenschaften der Universität Innsbruck.

Three Nights Only: American Studies in the Limelight

Ort:
Leokino
Anichstr. 36
6020 Innsbruck

Zeit:
10.06.2002: 18:00 bis 21:00
12.06.2002: 18:00 bis 21:00
14.06.2002: 18:00 bis 21:00

Beschreibung:
Studierende des Instituts für Amerikastudien haben in den letzten Jahren im Rahmen verschiedener Lehrveranstaltungen mit Unterstützung des Videostudios eine Reihe von Kurzfilmen produziert. Die ScienceWeek 2002 bietet die passende Gelegenheit, die Ergebnisse angewandter Filmwissenschaft der Öffentlichkeit vorzustellen und zu diskutieren. Weiters möchten wir unsere Datenbank, eine umfassende kommentierte Linksammlung zu den Bereichen Cultural Studies, Film Studies, Teaching American Studies usw., einem größeren Publikum zu präsentieren.
Außerdem soll die Dekoration eines Schaufensters in der Wagner'schen Universitätsbuchhandlung der Innsbrucker Bevölkerung die Forschungsgebiete unseres Instituts näherbringen (während der gesamten ScienceWeek).

der inn und seine nebengewässer

Ort:
Uni Innsbruck
Technikerstr.25
6020 Innsbruck

Zeit:
11.06.2002: 09:00 bis 17:00

Beschreibung:
Der Inn ist der längste und wasserreichste Donauzubringer im deutschsprachigen Raum. Mit seinen zahlreichen Zubringern bildet er ein einzigartiges Ökosystem, charakterisiert durch den alpinen Einfluss. Die zunehmende Besiedelung durch den Menschen hat den natürlichen Verlauf in den letzten Jahrzehnten in immer größerem Ausmaß eingeschränkt und verändert. Dies brachte teilweise schwerwiegende Folgen für die Umwelt, vor allem für die im und am Wasser lebende Flora und Fauna mit sich. In einer Führung sollen die Folgen der anthropogenen Einflüsse auf die Lebewelt am Beispiel der Fische demonstriert und erklärt, und Verbesserungsmöglichkeiten diskutiert werden. Die Führung ist für alle Naturinteressierten gedacht und soll aufzeigen, wie sich Wissenschaft und Praxis ergänzen können.

Anmeldung: Mag. Wolfgang Mark, Tel.: 0512/507-6187

Kindergerechte Vermittlung anspruchsvoller Inhalte

Ort:
Stadtarchiv Innsbruck
Badgasse 2
6020 Innsbruck

Zeit:
11.06.2002: 17:00 bis 18:00

Beschreibung:
Im Rahmen der Veranstaltung sollen Möglichkeiten und Methoden einer kindgerechten Vermittlung von anspruchsvollen Lehrinhalten dargestellt werden. Dies wird anhand der Beispiele "Stadtgeschichte" und "Englisch" geschehen. Konkret geht es dabei darum, Kinder auf eine spielerische Weise und ohne Leistungsdruck an die Geschichte des Goldenen Dachls in Innsbruck sowie an einfache Inhalte in englischer Sprache heranzuführen.

Der Baum - spektakuläre Lebensform im Pflanzenreich

Ort:
Botanischer Garten Innsbruck
Sternwartestr. 15
6020 Innsbruck

Zeit:
11.06.2002: 10:00 bis 17:00
12.06.2002: 10:00 bis 17:00

Beschreibung:
Bäume gehören mit bis zu 130m Höhe zu den größten Lebewesen auf der Erde. Obwohl für uns alltäglich und scheinbar vertraut verfügen diese Pflanzen über einige bemerkenswerte Eigenschaften, die diese Lebensform erst ermöglichen. Mit einer riesigen Blattfläche können Bäume das Sonnenlicht optimal zur Energiegewinnung nutzen, andererseits müssen diese Organe auch mit Wasser und Nährstoffen versorgt werden. Deshalb entwickelten Bäume ein weit verzweigtes Wurzelwerk und ein äußerst effizientes Wassertransportsystem. Die Wasserleitung erfolgt im Holz, das gleichzeitig die statischen Probleme des Baumes löst: Nur mit einer optimalen anatomischen Architektur ist der "Bau" eines Baumes mit Stamm und Ästen möglich. Diese Konstruktion widersteht mit minimalem Materialaufwand auch extremen Wettersituationen. In unseren Breiten erfolgt das Wachstum jeweils nur im Sommer (deshalb bilden sich Jahrringe aus), während sich der Baum im Winter vor Austrocknung und Kälte schützt. Anlässlich der ScienceWeek möchten wir ein paar Einblicke in diese hochspezialisierte Lebensform bieten.

auch Wein atmet

Ort:
Hypobank Tirol, Zweigstelle Universitätsklinik
Innrain 47 A
6020 Innsbruck

Zeit:
12.06.2002: 14:00 bis 18:30

Beschreibung:
(1) Die chemische Sauerstoffaufnahme des Weines nach dem Öffnen der Flasche - ohne Beteiligung lebender Hefezellen - ist als Weinatmung bekannt. Die gezielte Weinatmung in der geöffneten Flasche, in der Karaffe und im Glas findet große Beachtung zur Entwicklung der Qualität besonders des Rotweines. Dennoch fehlt bisher jede wissenschaftliche Bestimmung der Intensität der Weinatmung, die erstmalig mit der in unserem Labor entwickelten hochauflösenden Respirometrie gemessen werden konnte.
(2) Die Atmungsintensität ausgewählter Weinsorten ist unterschiedlich ausgeprägt. So liegt die Weinatmung guter Rotweine über der eines trockenen Weißweines. Ein schon etwas gereifter Rotwein mag gegenüber einem ganz jungen bereits etwas an Atmungsintensität abgebaut haben, ohne jedoch die antioxidative Kapazität einzubüßen. Stehen Geschmackskomponenten (Öffnen des Weines) und quantitative Bestimmung der Weinatmung miteinander in Beziehung?
(3) Kann die gesundheitsfördernde Wirkung des Rotweines mit der stabilisierenden Wirkung seiner Inhaltsstoffe für Antioxidantien in Verbindung gebracht werden? Stabilisiert "guter" Wein das kurzlebige und wichtige Vitamin C und können aus quantitativen Bestimmungen für den Wein charakteristische Informationen abgeleitet werden? Wir werden verschiedene Weine einem vergleichenden Test unterziehen.

Plakate im Wandel der Zeit - Die Plakatsammlung des Stadtarchivs Innsbruck

Ort:
Stadtarchiv Innsbruck
Badgasse 2
6020 Innsbruck

Zeit:
12.06.2002: 16:00 bis 17:00

Beschreibung:
Im ersten Teil der Veranstaltung wird näher auf die historische Entwicklung des Plakates eingegangen. (Wann gab es erstmals "Plakate" im eigentlichen Sinne? Wie wurden sie hergestellt?) Dabei soll vor allem auch der kunstgeschichtliche Aspekt berücksichtigt werden. (Welche Künstler widmeten sich vorwiegend der Plakatkunst?) Im zweiten Teil erhalten die BesucherInnen interessante Einblicke in die Archivarbeit. Es soll aufgezeigt werden, welche Arbeit nötig ist, um aus einer Anhäufung von tausenden Plakaten eine geordnete Sammlung zu erstellen, die es möglich macht, ein beliebiges Plakat aus dem Computer sofort abrufen zu können. Der Zugang zu den Plakaten für die Öffentlichkeit konnte so erst möglich gemacht werden. Des weiteren werden auch Probleme, die während der wissenschaftlichen Aufarbeitung entstanden sind und deren Lösungsmöglichkeiten, besprochen. Anhand von ausgewählten Originalen des Stadtarchivs soll es den BesucherInnen ermöglicht werden, die "lebendige" Arbeit mit Archivalien bzw. Plakaten gut nachvollziehen zu können.

veränderung contra schutzbedürfnis

Ort:
studio3
Technikerstrasse 13
6020 Innsbruck

Zeit:
12.06.2002: 16:00 bis 19:00

Beschreibung:
So kann man heute nicht mehr von der Schutzbedürftigkeit oder zu verteidigenden Territorien im klassischen Sinne (Städte, Länder) sprechen, sondern aus Ideologien, Religionen und Gewohnheiten oder Nostalgien- die Blöcke bestehen aus interkontinentalen Konglomeraten. Der neue Maßstab der Territorien hat zu einem Verlust der Materie Mauer geführt. Der Zusammenhalt einer Gruppe wird nicht mehr durch physische Grenzen, sondern durch gemeinsame telematische Erlebnisse geschaffen, der gekerbte Raum des Mittelalters wurde zum weichen Raum eines abstrakten Netzwerkes von Orten, die durch Fernsehen und Internet verbunden werden.
Die Entmaterialisierung des Mauer hat auch eine Entmaterialisierung des Raumes und seiner Wahrnehmung mit sich gebracht. Hierbei handelt es sich nicht nur um einen Transfer von Technologie aus dem militärischen in den zivilen Bereich, sondern auch um den Transfer von Raumkonzeptionen.
Man kann sogar davon sprechen, dass es keine klare Trennung von militärischem und zivilem Raum mehr gibt, sondern dass alle Bereiche zu einem Hybrid verschmolzen wurden.

Von Pol zu Pol - "Coole" Forschung im Eis der Arktis und Antarktis

Ort:
Universität Innsbruck, Viktor-Franz-Hess Haus
Hörsaal E
Technikerstrasse 25
6020 Innsbruck

Zeit:
13.06.2002: 19:00 bis 21:30

Beschreibung: Die Veranstalter wollen dem Zuseher die Innsbrucker Polarforschung näherbringen, welche zwar nicht unbedingt Tradition hat, sich jedoch durch internationales Renommeé und Einladungen ausländischer Forschungseinrichtungen zu einem fixen Bestandteil der Innsbrucker Zoologie und Limnologie entwickelt hat.
Herr Köck leitet eine österreichisch-kanadische Forschungskooperation, die seit 5 Jahren den Einfluss von Klimaveränderungen auf Fische aus Seen in der kanadischen Arktis untersucht. Dabei werden unter anderem die Schwermetall- und Stressbelastung der Fische analysiert und wertvolle Parallelen mit Seen der Alpen, welche ähnliche Lebensbedingungen für Fische aufweisen, gezogen. Frau Sattler hatte bereits ihre dritte Antarktisreise absolviert, wobei Gebiete untersucht werden konnten, welche für den normalen Touristen unzugänglich sind (McMurdo Dry Valleys). In den Eisbedeckungen von Seen und Gletschern der Antarktis wird nach kälteliebenden Bakterien gesucht, welche über Jahrtausende überdauern können und auch ein enormes Potenzial in der Biotechnologie besitzen. Dieses Jahr führte sie die "Antarctica Meteorite Expedition" zum Südpol.

Herstellung von Gipsabgüssen nach antiken Originalen

Ort:
Restaurierungswerkstätte
Templstrasse 22
6020 Innsbruck

Zeit:
13.06.2002: 08:00 bis 16:00
14.06.2002: 08:00 bis 16:00

Beschreibung:
Als sehr praxisbezogenes Fach der Geisteswissenschaftlichen Fakultät verfügt das Institut für Klassische Archäologie auch über eine Restaurierungswerkstätte: Hier werden neben der Restaurierungsarbeit auch Kopien (sog. Abgüsse) von antiken Artefakten angefertigt. Anlässlich der ScienceWeek stellt das Institut für Klassische Archäologie einige der in den letzten Jahren entstandenen Gussformen zur Verfügung. Interessierte Besucher können selbst Abgüsse aus Gips (z.B. ein kl. Votivrelief) herstellen, diese bearbeiten und dem Original entsprechend bemalen bzw. retuschieren. Die selbstgefertigten Abgüsse können vom Besucher mitgenommen werden.

architektonischer diskurs - 20 positionen zum thema

Ort:
studio3
Technikerstrasse 13
6020 Innsbruck

Zeit:
12.06.2002: 10:00 bis 14:00
13.06.2002: 10:00 bis 14:00
14.06.2002: 14:00 bis 16:00

Beschreibung:
vorträge, lesungen, aufführungen, interviews, videos zu themen wie:
-was schaut gut aus heutzutage?
-billigarchitektur und edelware
-glück und ende der digitalen zeichnung
-architektur als bekenntnis
-raum, zeit, architektur
-weltraumarchitektur
-verkaufsstrategien in der architektur
-u.s.w...

Strahlender Alltag

Ort:
Wagnersche Universitätsbuchhandlung
Museumstr. 4
6020 Innsbruck

Zeit:
12.06.2002: 12:00 bis 18:00
13.06.2002: 09:00 bis 18:00
14.06.2002: 09:00 bis 18:00

Beschreibung:
Das Zielpublikum sind sowohl Kinder als auch Erwachsene, denn jeder Mensch ist ständig natürlicher radioaktiver Strahlung ausgesetzt. Im allgemeinen entstehen ca. 50 % der gesamten natürlichen Strahlenbelastung durch das radioaktive Edelgas Radon und seine Folgeprodukte.
Daher wird an einem Modellhaus gezeigt, wie Radon in die Häuser eindringt und dort akkumuliert (angesammelt) wird. Das Modellhaus ist mit Radondetektoren bestückt, sodass die BesucherInnen sowohl optisch als auch akustisch ständig über die Innenraumradonkonzentration informiert sind. Am Modellhaus können die BesucherInnen die wichtigsten Maßnahmen zum Absenken der Innenraumradonkonzentration erlernen und selbst erproben (z.B.Belüftungsversuche).
Zusätzlich werden die BesucherInnen mit verschiedenen Radonmessgeräten vertraut gemacht. Die Radonkarte von Österreich zeigt den BesucherInnen die Radon-Konzentration in ihrer Wohngegend.
Anhand einer Nebelkammer kann die natürliche radioaktive Strahlung beobachtet werden. Damit können die BesucherInnen ein klein wenig in die Fußstapfen des Physiknobelpreisträgers Viktor Franz Hess treten, der am Hafelekar bei Innsbruck die kosmische Höhenstrahlung erforscht hat.
Durch Experimente zum Selbermachen können die BesucherInnen austesten, welche Arten von radioaktiver Strahlung es gibt und wie sie sich abschirmen lassen. - Mit Hilfe von Radioaktivitätsmessgeräten können die BesucherInnen selbst natürliche radioaktive Quellen aufspüren.

Sprechen, Denken, Fühlen - was Dein Gehirn alles kann

Ort:
Akademisches Gymnasium Innsbruck
Angerzellgasse 14
6020 Innsbruck

Zeit:
13.06.2002: 08:00 bis 12:00

Beschreibung:
'Was Dein Gehirn alles kann' ist eine Veranstaltung für Schüler der Unterstufe eines Gymnasiums, die von Neurowissenschaftern angeboten wird. Inhaltlich gibt es zwei Schwerpunkte:
1) wie funktionieren menschliche Sinne (Schauen, Hören, Fühlen etc.) und was weiß man über kognitive Leistungen (z.B. Sprechen, Gedächtnis, Rechnen etc.) und
2) wie bewerkstelligt das menschliche Gehirn diese Leistungen.
Die Veranstaltung ist interaktiv und beinhaltet zwei Unterrichtsformen, so z.B. kurze Vorträge zu den Grundprinzipien des Wissensbereiches und 'Stationen' bei denen mithilfe einfacher psychodiagnostischen Untersuchungen Hirnleistungen ausprobiert und geprüft werden können
a)'Sinne erleben' (Sehen, Hören, Tasten, Schmecken etc.),
b)'Hirn gebrauchen' (Sprache, Rechnen, Problemlösen, Geschicklichkeit), und
c)'krankes Gehirn', eine Lernsituation, bei der ein simulierter Verlust von Wahrnehmung (Blindheit, Taubheit, Sprachverlust) und die spontane Anwendung von Ersatzleistungen von Schülern erprobt wird.
Das vermittelte Wissen ist dem Bereich der Neuropsychologie und der kognitiven Neurologie zuzuordnen. Es ist geplant, neben einfachen Unterrichtsmitteln auch modernste Formen der neurologischen Diagnostik und Bildgebung darzustellen. Die Veranstaltung wird von Neurologen, Psychologen, Linguisten und Studierenden in Zusammenarbeit mit den Unterrichtskräften der AHS durchgeführt. Veranstaltungsort ist die Schule.

individualstrukturalismus

Ort:
Baufakultät - Universität Innsbruck
Technikerstraße 13
6020 Innsbruck

Zeit:
13.06.2002: 14:00 bis 18:00

Beschreibung:
the age of the i-struct 1988 - 2024 © volker miklautz
das individualstrukturalistische manifest © volker miklautz 1988
der i-struct ist die visualisierung der subrealitaet des individuums durch translokation in den realraum, in kausaler abhaengigkeit zu zeit-raumbezogenen einflussgroessen
der emotionale speicher zeichnet die grundzuege des individuums vor und steuert die art und weise und reihenfolge von denkprozessen. alle evolutionaeren informationen, instinkte und emotionen, die das ueberleben des individuums sichern sind in ihm gespeichert. mit jeder generation wird ein update erzeugt, da sich die ueberlebensstrategien permanent an neue umweltsituationen anpassen muessen.
der aktualisator ist der wichtigste sensor des individuums, der es ihm ermoeglicht, die strukturen um ihn aktiv zu beeinflussen und zu veraendern, dass heisst gestaltend taetig zu werden. er vermengt permanent alle informationen zu einer staendig instabilen subrealitaet des individuums, welche fragmentiert und fraktal ist. die zuordnung einer bedeutung und dimension erfaehrt sie erst in der realen umsetzung in form einer initialskizze
die initialskizze verkoerpert das abbild des unterbewussten, der subrealitaet des individuums, entstanden aus der summe der informationen des evolutionaeren wissens und lokaler einflussfaktoren. die initialskizze ist der erste schritt zur translokation der subrealitaet in den realraum. to be continued.

Quantenphysik

Ort:
Uni Innsbruck
Technikerstr. 25
6020 Innsbruck

Zeit:
13.06.2002: 15:00 bis 20:00

Beschreibung:
In unseren Labors (Institut für Experimentalphysik der Universität Innsbruck) führen wir verhältnismäßig überschaubare Experimente zur Quantenphysik bzw. Quantenoptik durch. Die experimentelle Quantenoptik hat in den letzten Jahren einen starken Aufschwung erlebt, welcher mittlerweile durch mehrere Nobelpreise (Nobelpreis zur Laserkühlung, 1997, Nobelpreis zu Bose-Einstein-Kondensation, 2001) honoriert wurde. In Innsbruck wurde deshalb ein Spezialforschungsbereich (SFB) zur Quantenoptik eingerichtet. Mehr als 30 Wissenschaftler (einschließlich Doktoranden) forschen jetzt auf diesem Gebiet. Im Allgemeinen faszinieren unsere Aufbauten Experten wie Laien durch den Einsatz von modernster Technik beispielsweise auf dem Gebiet der Laserphysik. Deshalb ist es sinnvoll, interessierte BesucherInnen direkt zu den experimentellen Aufbauten zu führen und an Ort und Stelle den Sinn und Zweck unserer Forschungsvorhaben zu erläutern. Dabei werden wir auf die großen Zusammenhänge, aber auch, wenn gewünscht, auf die kleinen experimentellen Details eingehen.

Besonderheiten aus der Sammlung Hochenegg

Ort:
Stadtarchiv Innsbruck
Badgasse 2
6020 Innsbruck

Zeit:
13.06.2002: 17:00 bis 18:30

Beschreibung:
Diese Veranstaltung gewährt den BesucherInnen einen Blick hinter die Kulissen des Stadtarchivs Innsbruck. Im Rahmen eines Vortrages wird der Nachlass der Sammlung Hochenegg präsentiert und einige Kuriositäten dem Publikum näher gebracht. Neben der Demonstration betreffend Aufarbeitung von Nachlässen bietet diese Veranstaltung den Anwesenden die Gelegenheit, Geschichte plastisch zu erfahren - theoretisches Wissen soll im wahrsten Sinne "greifbar" werden.

Gletscherrückgang und Klimaveränderung - Auswirkung auf die Abflüsse

Ort:
Großer Hörsaal der Baufakultät der Universität Innsbruck
Technikerstraße 13
6020 Innsbruck

Zeit:
13.06.2002: 18:00 bis 20:00

Beschreibung:
Die knapp 3 Jahrzehnte lange Abflussreihe des Vernagtferners im hinteren Ötztal zeigt einen markanten Anstieg sowohl der Jahresabflüsse als auch der Abflussspitzen im Tagesverlauf. Bei Überlagerung mehrerer ungünstiger Faktoren kommt es zu einer verschärften Hochwasserdisposition. Dieses veränderte Abflussverhalten wird in Beziehung zum Klimawandel, zu Änderungen im glazialen Abflusssystem und zum generellen Erscheinungsbild des Gletschers gesetzt. Der seit den 1980iger Jahren beobachtete kontinuierliche Massenverlust ist durchaus an den Klimawandel gekoppelt, denn dieser liefert zur Zeit die Randbedingungen für die negative Massenbilanz nahezu aller Alpengletscher. Der Vernagtferner befindet sich gegenwärtig in einem Stadium, in dem die Veränderungen nicht nur im Erscheinungsbild, sondern auch in den hydrologischen Eigenschaften besonders deutlich sichtbar werden. Andere Gletscher besitzen abweichende Massenverteilungen, Ausdehnungen und Expositionen, und befinden sich daher hydrologisch in einem Stadium vor oder nach dem gegenwärtigen des Vernagtferners.

Philosophisches Café: Normalität und Wahnsinn

Ort:
Gasthof Weisses Kreuz
Herzog-Friedrich-Str. 31
6020 Innsbruck

Zeit:
13.06.2002: 18:00 bis 20:00

Beschreibung:
Primar Dr. Christian Haring (FA für Psychiatrie und Neurologie) führt in einem kurzen Impulsreferat in das Thema "Normalität und Wahnsinn" ein. Daraufhin hat das Publikum Gelegenheit, in einem von den KoordinatorInnen des Philosophischen Cafés moderierten Gespräch ca. zwei Stunden lang zu diskutieren. Die Veranstaltungen des Philosophischen Cafés finden am zweiten Donnerstag eines jeden Monats (außer Feber, Juli, August, September) in einem Innsbrucker Gasthaus statt, wobei Grundfragen des menschlichen Zusammenlebens sowie allgemein philosophische Fragen erörtert werden.

die ethischen funktionen der architektur

Ort:
studio3/Großer Hörsaal
Technikerstrasse 13
6020 Innsbruck

Zeit:
13.06.2002: 18:00

Beschreibung:
Meine persönliche Position zum Thema halte ich bewußt sehr offen:
Ich möchte den Menschen vermitteln, daß Architektur nichts Überflüssiges, sondern eine Notwendigkeit darstellt. Ich möchte das Selbstverständnis des Kreativen betonen, weil diese Tatsache für unsere Zivilisation ebenso verantwortlich ist, wie für unsere kulturelle Entwicklung. Ich gebe mich nicht damit zufrieden, daß Landschaft -unter dem Vorwand für alle Menschen gleiche Bedingungen zu schaffen- für schlechte Architektur verbraucht wird -und deswegen mißbraucht wird. Die ethischen Funktionen der Architektur in Frage unter dem Aspekt des Paradigmenwechsels zu stellen , heißt für mich gleichzeitig Gedanken für eine neue, andere und bessere Welt anzubieten. Eine Verschlechterung der augenblicklichen Positionen ist für mich als Perspektive nicht akzeptabel.
Ich kann Ihnen diametrale Standpunkte und eine lebhafte Diskussion versprechen !

Ein Ausflug in die Steinzeit

Ort:
"Ötzi-Dorf" in Umhausen/Ötztal
Ötzi-Dorf Umhausen
6441 Umhausen

Zeit:
13.06.2002: 10:00 bis 18:00
14.06.2002: 10:00 bis 18:00

Beschreibung:
Mit dem archäologischen Freilichtpark "Ötzi-Dorf" in Umhausen im Ötztal, der im Jahre 2000 eröffnet wurde, wird versucht Wissenschaft auf verständliche Art und Weise zugänglich zu machen. Gerade im Bereich der Archäologie bieten sich gute Gelegenheiten, vielfach trockene Fakten aus der Vorzeit unserer Kulturgeschichte lebendig zu präsentieren. Die Basis bilden Ausgrabungsbefunde die entsprechend rekonstruiert oder als Modell die Vorzeit gewissermaßen zurückholen sollen. Leben, wohnen, wirtschaften und sterben in einer kleinen Dorfgemeinschaft während der Jungsteinzeit bilden das zentrale Thema. Wann und wo sind die Anfänge dieses großen Kulturabschnittes der Menschheit zu suchen? Die Arbeiten innerhalb eines Dorfes wurden aufgeteilt. Es war in erster Linie eine Gemeinschaft der Bauern, Viehzüchter und Handwerker, aber auch die Jagd spielte noch eine Rolle und Kult und Religion wurde großgeschrieben. Unter diesem Aspekt sind im Freilichtpark entsprechende Siedlungsmodelle, Grab- und Kultobjekte, Tiergehege mit alten alpinen Haustierrassen und ein Versuchsgetreidefeld mit urtümlichen Ackerbaupflanzen zu sehen. Auch Ötzi, dem Mann im Eis ist eine Ausstellungsecke gewidmet.

Mensch vs. Roboter - wie Maschinen denken und lernen

Ort:
Einkaufspark SILLPARK
Museumstr. 38
6020 Innsbruck

Zeit:
13.06.2002: 11:00 bis 18:00
14.06.2002: 11:00 bis 18:00
15.06.2002: 11:00 bis 17:00

Beschreibung:
Reinforcement Learning - Lernen durch Belohnung und Bestrafung - wird einfach und anschaulich präsentiert: direkt zum zuschauen und mitmachen.
Der Kleinroboter Dr. Fantouche wird über einen Computer gesteuert. Die BesucherInnen können ihn selbst lenken, die Infrarot-Sensoren und Motorfunktionen überwachen und somit den Wahrnehmungs- und Aktionsraum des Roboters begreifen.
Über Belohnungen und Bestrafungen wird Dr. Fantouche in Live-Experimenten selbst verschiedene Verhalten erlernen und anwenden - die Verhalten sind z.B. Gegenständen ausweichen oder einer Wand entlang fahren.
Beim Lego-Roboter-Workshop können die BesucherInnen selbst Roboter zerlegen und zusammenbauen. Roboterhund Struppi und seine Freunde erwarten die Kleinen auf der Roboter-Streichelwiese. Ein echter Robotermensch und Roboter-Break-Dancer liefern spannende Showeinlagen.
Eine eigens erstellte Roboter-Simulation wird vorgestellt. Die BesucherInnen können selbst Roboter spielen und versuchen über Belohnungen und Bestrafungen Verhalten erlernen.
Dabei wird den BesucherInnen interaktiv das Lernmodell Reinforcement Learning erklärt. Spannend dabei ist der Vergleich des menschlich erlernten Verhalten mit dem vom Roboter erlerntem - Mensch vs. Roboter!
Eine Lern-High-Score Tabelle wird die TeilnehmerInnen anspornen - wer lernt am schnellsten?

Was ist der Mensch? Philosophische Fragestellungen in STAR TREK

Ort:
Theologische Fakultät / HS 1
Karl-Rahner-Platz 3
6020 Innsbruck

Zeit:
14.06.2002: 11.00 bis 12.00

Beschreibung:
Theologisch-philosophische Fragestellungen in Filmen. Filmvorführung mit Impulsreferat und Gesprächsmöglichkeit. Nähere Informationen

Will Gott Opfer? Theologische Fragestellungen in STAR TREK

Ort:
Theologische Fakultät / HS 1
Karl-Rahner-Platz 3
6020 Innsbruck

Zeit:
14.06.2002: 14.00 bis 15.00

Beschreibung:
Theologisch-philosophische Fragestellungen in Filmen. Filmvorführung mit Impulsreferat und Gesprächsmöglichkeit. Nähere Informationen

Wissenschaft und Glaube im Spannungsfeld: Krzystof Kieslowskis Film DEKALOG 1

Ort:
Theologische Fakultät / HS 1
Karl-Rahner-Platz 3
6020 Innsbruck

Zeit:
14.06.2002: 16.00 bis 17.30

Beschreibung:
Theologisch-philosophische Fragestellungen in Filmen. Filmvorführung mit Impulsreferat und Gesprächsmöglichkeit. Nähere Informationen

Messdatenerfassung am Beispiel eines Kart-Autos

Ort:
Landhausplatz
Eduard-Wallnöfer-Platz
6020 Innsbruck

Zeit:
14.06.2002: 14:00 bis 17:00

Beschreibung:
Studenten des FH-Studiengangs Verfahrens- und Umwelttechnik präsentieren ihre Messtechnik-Projektarbeit. Beim "Messobjekt" handelt es sich um ein Kart-Auto, welches dem Studiengang zu diesem Zweck zur Verfügung steht. Die Studenten haben im Rahmen des Messtechnik-Unterrichts die Aufgabe Sensoren am Auto anzubringen, die dem Fahrer z.B. Reifendruck, Motortemperatur, Abgastemperatur, Drehzahl, Geschwindigkeit und Beschleunigung anzeigen. Unter Anleitung der Studenten sollen interessierte Passanten einige Tests durchführen können. Nicht nur die Sensorik und die Messdatenauswerteverfahren, sondern insbesondere auch die der Sensorik zugrunde liegenden physikalischen Effekte sollen den Bürgern nähergebracht werden.

Geheimnisvolles nächtliches Tierleben in Innsbrucks Innenstadt: Schmetterlinge, Spinnen und andere

Ort:
Museum im Zeughaus
Zeughausgasse 1
6020 Innsbruck

Zeit:
14.06.2002: 20:00 bis 23:59

Beschreibung:
Den meisten Menschen entgeht die erstaunliche Vielfalt an Kleintieren, die es selbst im dichten Siedlungsraum gibt. Seit Jahren untersucht ein Privatforscher, Herr Dipl.Vw. Siegfried Erlebach, die Schmetterlingsfauna im Innsbrucker Stadtteil Dreiheiligen. Die bisherigen Ergebnisse sind beachtlich. In Zusammenarbeit von Universität Innsbruck mit dem Verein BIODAT-Alpin und dem Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum wird in einer Live-Demonstration der nächtliche Anflug von Schmetterlingen und anderen nachtaktiven Insekten an Lebend-Lichtfallen im Gelände des Zeughauses in Innsbruck gezeigt. An Mikroskopen haben die Besucher die Möglichkeit, Spinnen und Schmetterlinge zu beobachten. Eine Einführung für alle Altersstufen mit Lichtbildern ergänzt die Veranstaltung. Einführung: Dr. Barbara Knoflach-Thaler (Universität Innsbruck), Mag. Ulrike Totschnig (Universität Innsbruck), Dipl.Vw. Siegfried Erlebach (BIODAT-Alpin). Freiland-Demonstration: Dipl.Vw. Siegfried Erlebach (BIODAT-Alpin). Freitag 14.6.2002, 20:00-24:00.

auch Wein atmet - Oroboros und WGT Elektronik

Ort:
WGT Elektronik, Philipp Gradl
Rettenbergstr. 30a
6114 Kolsass

Zeit:
14.06.2002: 16:00 bis 19:00

Beschreibung:
(1) Die chemische Sauerstoffaufnahme des Weines nach dem Öffnen der Flasche - ohne Beteiligung lebender Hefezellen - ist als Weinatmung bekannt. Die gezielte Weinatmung in der geöffneten Flasche, in der Karaffe und im Glas findet große Beachtung zur Entwicklung der Qualität besonders des Rotweines. Dennoch fehlt bisher jede wissenschaftliche Bestimmung der Intensität der Weinatmung, die erstmalig mit der in unserem Labor gemeinsam mit WGT Elektronik (Philipp Gradl) entwickelten hochauflösenden Respirometrie gemessen werden konnte.
(2) Die Atmungsintensität ausgewählter Weinsorten ist unterschiedlich ausgeprägt. So liegt die Weinatmung guter Rotweine über der eines trockenen Weißweines. Ein schon etwas gereifter Rotwein mag gegenüber einem ganz jungen bereits etwas an Atmungsintensität abgebaut haben, ohne jedoch die antioxidative Kapazität einzubüßen. Stehen Geschmackskomponenten (Öffnen des Weines) und quantitative Bestimmung der Weinatmung miteinander in Beziehung?
(3) Kann die gesundheitsfördernde Wirkung des Rotweines mit der stabilisierenden Wirkung seiner Inhaltsstoffe für Antioxidantien in Verbindung gebracht werden? Stabilisiert "guter" Wein das kurzlebige und wichtige Vitamin C und können aus quantitativen Bestimmungen für den Wein charakteristische Informationen abgeleitet werden? Wir werden verschiedene Weine einem vergleichenden Test unterziehen.

lost sight

Ort:
Baufakultät der Universität Innsbruck
Technikerstr.13
6020 Innsbruck

Zeit:
14.06.2002: 14:00 bis 23:59
15.06.2002: 00:01 bis 03:00

Beschreibung:
Publikation - Broschüre mit Semesterarbeiten 2000 - 2001, dabei handelt es sich um eine Auswahl architektonischer Entwurfsarbeiten mit experimentellem, konzeptionellem und künstlerischem Anspruch.

1. Axamer Namen-Stammtisch

Ort:
Pfarrhaus Axams
Sylvester-Jordan-Straße 2
6094 Axams

Zeit:
14.06.2002: 15:00 bis 19:00
15.06.2002: 09:30 bis 13:00

Beschreibung:
"Axams. Die Geschichte eines Dorfes im Spiegel seines Namenschatzes" - so lautet der Titel meiner Doktorarbeit, in der es um die möglichst vollständige Erfassung und Erklärung der Namen geht, die uns Tag für Tag umgeben: Familien-, Haus- und Hofnamen, Flur-, Alm-, Straßen- und Gewässernamen. Ziel meiner Doktorarbeit ist die Erstellung eines Axamer Namenbuchs, das so aussehen soll: Einleitend werden die Entstehung und die Besiedlung der Mittelgebirgsterrasse kurz nachgezeichnet. Das Hauptstück stellt eine umfassende Sammlung der Namen im gesamten Axamer Gemeindegebiet dar: Die einzelnen Namen (vor allem Flur- und Hausnamen) werden systematisch erarbeitet, in Karten eingezeichnet, durch Urkundenbelege dokumentiert, in ihrer Bedeutung erklärt und durch "G'schichtln" und Fotomaterial aufgelockert. Abschließend wird die zeitliche Abfolge der Sprach- und Volksschichten herausgearbeitet, die den Axamer Namenschatz geschaffen und im Lauf der Zeit überformt haben. Mein Axamer Namenbuch soll in erster Linie ein Buch für Axamerinnen, Axamer und namenkundlich Interessierte sein und all jene Fragen beantworten, die sich täglich stellen: Wer hat Axams, Osterberg, Kristen, Lizum, Wollbell, Dornach benannt? Aus welchen Sprachen stammen diese Namen? Wie alt sind sie in etwa? Was bedeuten sie? Was haben Vikter, Mateler, Nisigler, Riedl und Larl gemeinsam? Wodurch unterscheiden sich Brecher, Bucher, Braunegger und Fagschlunger? Was verbindet Mair, Haller, Kunteler und Nagl? ...

Verhaltensforschung für Jedermann

Ort:
Hofgarten Innsbruck, Eingang Kaiserjägerstraße
Kaiserjägerstrasse 1b
6020 Innsbruck

Zeit:
15.06.2002: 08:00 bis 11:00

Beschreibung:
Zielgruppe: Erwachsenen mit Interesse an Vögeln und/oder Verhaltensforschung, Kinder ab Schulalter, Familien.
Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, sich selber als Verhaltensforscher zu betätigen. Mit Hilfe einer einfachen Anleitung können die Teilnehmer eine Vogelart im Hofgarten unter wissenschaftlichen Aspekten beobachten.
Nach einer kurzen allgemeinen Einführung über Verhaltensforschung und Informationen über die Vogelarten, die untersucht werden können, erhalten die Teilnehmer Beobachtungsbögen, mit denen sie ca. 1,5 Stunde lang selbstständig (allein oder in Gruppen) im Hofgarten Innsbruck arbeiten können. Für jüngere Kinder gibt es dabei natürlich entsprechend leichtere Aufgaben. Am Schluss werden vor Ort ca. 30 Minuten lang gemeinsam die Ergebnisse besprochen und diskutiert.

Wie willst Du das Wissen? Aus dem Archiv. Erkenntnisse in einem Durchgang

Ort:
Theologische Fakultät / HS 1
Karl-Rahner-Platz 3 (Holztor links neben der Jesuiten-Kirche)
6020 Innsbruck

Zeit:
15.06.2002: 13:30, 14:30 und 15:30

Beschreibung:
Archive sind kulturelles Gedächtnis, Erbe einer Gesellschaft. Sie sammeln, bewahren und verwalten Quellen und bieten so die Grundlage für differenzierte Auseinandersetzung. Gegen Kolportage und Klischee, gegen Vorurteile und Vereinfachungen setzen sie Genauigkeit, Kritik und begründetes Wissen. Dies soll anhand von Beständen und Forschungsprojekten des Forschungsinstitutes Brenner-Archiv in kurzen Diapräsentationen veranschaulicht werden. (Pro Termin werden drei viertelstündige Beiträge veranschlagt, die auch einzeln besucht werden können. Dazwischen ist Platz für Fragen, die uns sehr willkommen sind.)

Indianer: Sprachen und Kulturen

Ort:
Theologische Fakultät / HS 1
Karl-Rahner-Platz 3
6020 Innsbruck

Zeit:
15.06.2002: 14:00 bis 15:00

Beschreibung:
Im Mittelpunkt der Darstellung stehen die indianischen Sprachen und Kulturen Nordamerikas, wobei einzelne Stämme/Nationen illustrativ näher betrachtet werden (u.a. Navahos, Hopi, O'odham, Lakota, Irokesen). Am Rande werden aber auch die indianischen Sprachen und Kulturen Mittel- und Südamerikas berücksichtigt. Sprachproben (Audiokassetten) und Videofilme über verschiedene Reservationen machen die verbale Präsentation anschaulicher.

Boden und Kompost - ist das nur Erde und totes pflanzliches Material?

Ort:
SoWi Innsbruck
Universitätsstraße 15
6020 Innsbruck

Zeit:
15.06.2002: 14:00 bis 17:00

Beschreibung:
Im Boden und im Kompost verstecken sich viele Tiere, die für die Zerkleinerung und Aufbereitung von totem pflanzlichen Material verantwortlich sind. Die Teilnehmer an dieser Veranstaltung können selber in den mitgebrachten Boden- und/oder Kompostproben nach diesen versteckten Tieren suchen. Die Tiere sollten unter Mithilfe von Abbildungen zugeordnet werden. Durch die Bereitstellung von Lupen können die Tiere sowie deren Bewegung genauer betrachtet und studiert werden. Folgende Tiergruppen sind in den Proben zu erwarten: Schnurfüßer (Diplopoda), Steinläufer (Chilopoda) Erdläufer (Geophilidae), Weberknecht (Opiliones), Regenwürmer (Lumbricidae) Spinnen (Aranaeidae), Käfer, Asseln u.a. Durch die Bereitstellung von Pinzetten (Federstahlpinzetten) soll ein rücksichtsvoller Umgang mit den Tieren möglich sein.

Exotisches im Hofgarten

Ort:
SOWI Innsbruck
Universitätsstraße 15
6020 Innsbruck

Zeit:
15.06.2002: 14:00 bis 17:00
16.06.2002: 10:00 bis 13:00

Beschreibung:
An den Aktionstagen am SOWI-Gelände der Universität Innsbruck gehen wir gemeinsam auf eine ca. 30-minütige Entdeckungsreise durch den Hofgarten und besuchen exotische pflanzliche Vertreter anderer Erteile. Informationen über ihre ursprünglichen Lebensräume sowie Interessantes über Heilwirkung und Geschichte lassen diese Zeitzeugen in einem anderen Licht erscheinen.

OMIaRD

Ort:
SOWI-Innsbruck
Universitätsstr. 15
6020 Innsbruck

Zeit:
15.06.2002: 15:00 bis 18:00
16.06.2002: 10:00 bis 15:00

Beschreibung:
OMIaRD Projekt: Das von der EU finanzierte Projekt "Organic Marketing Initiatives and Rural Developement" (OMIaRD) hat sich zum Ziel gesetzt, erfolgreiche Vermarktungsstrategien zu entwickeln, um den Biolandbau und die Verarbeitung von biologischen Produkten zu erweitern. Das Institut für Wertprozessmanagement (einer der 10 EU-Partner) beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Analyse des Konsumentenverhaltens mittels Ladderingtechnik und Fokusgruppen.
Das Projekt benutzt den Begriff OMI (Organic Marketing Initiative), um eine Organisation zu beschreiben, in welcher Biobauern und andere involvierte Akteure ein gemeinsames Interesse an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung ökologischer Produkte teilen. Nach einer Bestandsaufnahme des Marktes ökologischer Erzeugnisse und der in Europa existierenden Öko-Marketing-Initiativen sollen erfolgreiche und weniger erfolgreiche OMIs und deren Einfluss auf die Regionalentwicklung analysiert werden. Im Konsumententeil werden relevante Einstellungen, Motive und vor allem Barrieren für den Konsum von ökologischen Lebensmitteln untersucht.
Zum Team vom Institut für Wertprozessmanagement gehören Dr. Eva Thelen (Projektleitung), Dr. Martina Botschen, Mag. Sylvia Moser und Mag. Monika Krimbacher. Unsere Hauptaufgabe liegt in der Konsumentenverhaltensforschung. Neben einer Laddering-Studie ist eine Fokusgruppen-Befragung vorgesehen. Dabei sollen Erfolgsfaktoren von OMIS und die Absatzchancen für deren Produkte herausgefunden werden.

Wissenschaft im Film

Ort:
Leokino Innsbruck
Anichstraße
6020 Innsbruck

Zeit:
15.06.2002: 19:15, 21.15, 23.15
16.06.2002: 16:45, 19.30

Beschreibung:
Wissenschaft im Film - von Dr. Strangelove bis Frankenstein, von Dr. Caligari bis zu Kubrick's ‚2001 - A Space Odyssey'. In Kooperation mit dem Innsbrucker Leokino werden am letzten Wochenende der ScienceWeek Filme gezeigt, die sich mit Wissenschaft in ihren unterschiedlichsten Erscheinungsformen auseinandersetzen.

Nähere Informationen

Funken-Feuer-Feuerstein "Steingeräte herstellen wie zu Ötzi's Zeiten"

Ort:
SOWI-Gelände
Universitätsstraße 15
6020 Innsbruck

Zeit.
16.06.2002: 10:00 bis 15:00

Beschreibung:
Die BesucherInnen erwartet eine Einführung in unsere archäologische Arbeitsweise im Hochgebirge (Einführende Worte und Posters zu archäologischen Prospektionen, Ausgrabungen und wissenschaftlicher Auswertung) Fachkundige Vorführungen zur Feuersteingeräteherstellung und deren Verwendung (schneiden, bohren ... und ev. Feuer entfachen) sind geplant. Alle Interessierten haben die Möglichkeit, das Rohmaterial kennenzulernen und auch selbst auszuprobieren, ein Werkstück herzustellen.

Bio in der Großküche

Ort:
SOWI Innsbruck
Universitätsstrasse 15
6020 Innsbruck

Zeit:
15.6.2002: 14.00 - 18.00
16.6.2002: 10.00 - 15.00

Beschreibung:
Während der Abschlussveranstaltung (15./16. 6.) wird ein Informationsstand aufgebaut an dem über ein Pilotprojekt zum Einsatz von Bioprodukten in der Großküche (an Hand des Wohnheims Saggen) informiert wird. Das Projekt wurde im Rahmen des Umweltplanes der Stadt Innsbruck initiiert. Es wird jetzt vom Klimabündnis Tirol getragen und soll in nächster Zeit auf mehrere Großküchen ausgedehnt werden. In einer Pilotphase wurde das Projekt wissenschaftlich betreut. Dabei wurde zunächst eine Umfrage unter verschiedenen Großküchen durchgeführt die Bedürfnisse verschiedener Küchen zu erfassen. In einer Pilotküche wurden sodann genaue Auftzeichungen über Einsatz von Bioprodukten, Kostenverlauf und Veränderungen im Speiseplan etc. geführt. daraus kann ein Konzept zu Ausweitung erstellt werden.
Der Ablauf des Pilotprojektes und die wesentlichen Ergebnisse wird auf Postern dargestellt. ergänzend dazu wird eine Zusammenfassung in Form einer Powerpoint Präsentation vorbereitet.
Der Informationsstand wird in unmittelbarer Nähe zur Präsentation des EU- finanzierten Forschungsprojektes OMIaRD platziert. Gemeinsam wird über biologischen Landbau informiert, zu einem Geschmacktest bio/konventionell und zu einer Produktverkostung von Bioprodukten eingeladen.

Asien und Europa

Ort:
Kunstraum Innsbruck
Maria-Theresien-Str. 34
6020 Innsbruck

Zeit:

Beschreibung:
Unmittelbarer Anlaß für die Präsentation sind die Ausstellungen "Weiche Brüche. Kunst aus Japan" (Eröffnung 28. Juni, 19 Uhr) im "Kunstraum Innsbruck" und "Manga - Die Welt der japanischen Comics" (Eröffnung 29. Juni, 11 Uhr) im Sieben-Kapellen-Areal, Innsbruck. Dieser Schwerpunkt auf der zeitgenössischen Kunst wird ergänzt durch die Hinweise auf die Kunst der portugiesischen Expansion nach Asien im 16. und 17. Jahrhundert. Vor allem die Auseindersetzung zwischen Kulturen wird im Zentrum der Darlegungen stehen.