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Pia Andreatta 
assoz. Prof.in Mag.a Dr.in rer. nat.  

 

 

andreatta-pia_07_2019
(c) Axel Springer

 

Zur Person

 Klinische- und Gesundheitspsychologin

 Notfallpsychologin

 Wissenschaftliche Leitung der Summer School Traumapädagogik

 Wissenschaftliche Leitung des ULG Psychotherapeutisches  
 Propädeutikum



Erreichbarkeit

Raum: Schöpfstraße 3, 1. Stock, Zimmer 01-03
Telefon: +43 512 507 44703
e-mail: pia.andreatta@uibk.ac.at
Sprechstunde: nach Vereinbarung                                                                                                                    

 

Forschungsschwerpunkte

Forschungsbereich am Institut: Konflikt – Trauma – Gewalt

Trauma- und Konfliktforschung insbesondere:
       Rekonstruktion von Traumaerfahrung mit Blick auf das Individuum und ihrer jeweiligen Bedeutung für Sozialisation, 
       Identität und Subjekt
       Soziale Prozesse der Verantwortung und die Rolle der Attribution

Ausgewählte Themen:
       Sequenzielle Traumatisierung durch Krieg und Flucht 
       Sekundäre Traumatisierung
       Traumatische Schuld
       Akut- und Krisenintervention
       Resilienz und Trauma
       Körperorientierte Traumamethoden

 

Projekte und berufliche Aktivitäten

2021

wiss. Leitung der Summer School Traumapädagogik an der LFUI

01/2015         

Konsultation des Projektes Enhanced Psychosocial Support and Protection capacity of Lebanese Red Cross front line workers, sowie die Bedarfserhebung für Schulungen im Bereich: Traumaintervention, Child-Protection & Gender Based Violence Libanon, Kooperation: Libanesisches Rotes Kreuz

08/2014             

Beauftragung zur Leitung des Projektes Psychological First Aid: Support after Secondary Trauma während dem bewaffneten Konflikt in Gaza/Israel. Kooperation: ICRC – Internationales Komitee des Roten Kreuzes

08–10/2013   

 

Trauma- und Konfliktarbeit in Syrien (Raum Aleppo): Leitung und Durchführung eines Projektes zur   psychosozialen Unterstützung der Bevölkerung insbesondere Frauen, Kinder sowie Schulungen für Ärzte. Kooperationspartner: ‚Ärzte-ohne-Grenzen‘

07–12/2010

Trauma- und Konfliktarbeit in Sri Lanka, Entwicklung von Modellen und Durchführung von Traumaintervenion bei Individuen und besonders belasteten Gruppen z. B. Kinder, Vermissende, Ex-Kombattant. Kooperationspartner: ‚Ärzte-ohne-Grenzen‘

2008 – 2013

Obfrau des Österr. Arbeitskreises für Psychotraumatologie - ÖAPt

2002 – 2004

alpS Zentrum für Naturgefahrenmanagement (Kompetenzzentrum im Rahmen des K plus Programms des Bundesministeriums) als wissenschaftliche Mitarbeitern (junior researcher)

1999 – 2001

Listener-Projekt: Suizidpräventionsprogramm der Justizanstalt Innsbruck, Erhalt des Eduard Wallnöfer Preises für die Mutigste Initiative des Landes (2000)

Aus- und Fortbildung

2021

autorisierte Lehrerin im körperorientierten Verfahren Zapchen Somatics (Dr. Julie Henderson, USA)

2015  

Habilitation an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Innsbruck mit der Venia Docendi Erziehungswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Trauma- und Konfliktforschung

2010

Ausbildung für internat. Einsätze - Emergency Response Unit (ERU) & Internat. Response Team (IRT)

2004

Doktoratsstudium der Psychologie Dissertation über die Erschütterung des Selbst- und Weltverständnisses durch primäre und sekundäre Traumatisierung

2002

Studium der Psychologie an der Universität Innsbruck: Diplomarbeit zur Analyse des Einflusses der Haftsituation und von Persönlichkeitsmerkmalen auf das Belastungserleben und die Suizidalität bei Häftlingen in den ersten Tagen der Haft

2002

Trainerin in Notfallpsychologie/Krisenintervention des ÖRK sowie Zertifikation des CISM ®- Critical Incident Stress Management

1991  

Ausbildung am Landesnervenkrankenhaus, LNKH Valduna zur Diplomierten Psychiatrischen Gesundheits- und Krankenschwester

Fortbildungen

MPTT - Mehrdimensionale Psychodynamische Traumatherapie

Mindfulness and Psychotherapy: am NICAMB – National Institute for Clinical Application of Behavioral Medicine.

Traumazentrierte Imaginativer Psychotherapie

Traumatherapie als Modell einer Kausalen Psychotherapie

Interpersonelle Psychotherapie (IPT) - Therapie der Depression

Kathatym Imaginativer Psychotherapie 


Veröffentlichungen (Auswahl*)

Andreatta, P. & Crepaldi, G. (2021). "Ist es Angst, sind es Selbstvorwürfe, was ist dieses Gefühl?": Zur Psychodynamik der Scham bei Verursachern tödlicher Unfälle. Trauma -Zeitschrift für Psychotraumatologie und ihre Anwendungen, 19(1), 50–59.

Crepaldi, G. & Andreatta, P. (2021). M. Masud R. Khan (1963) Das kumulative Trauma. Forum der Psychoanalyse, 37(1), 79–85. https://doi.org/10.1007/s00451-020-00403-8

Andreatta, Pia; Juen, Barbara (2020): Spielen Schuldzuschreibungen eine zentrale Rolle in der Erholung nach Trauma? Das Zusammenspiel von Trauma, Schuld, Verantwortung und Schutzfaktoren. In: Trauma & Gewalt 1, S. 42 - 55.

 Andreatta, Pia; Mitterhofer, Hermann; Klinge, Domenica (2018): Wie kann durch Krieg und Flucht traumatisierten Kindern und Jugendlichen begegnet werden? In: Erziehung und Unterricht 2018/7-8, S. 553 - 562.

Andreatta, Pia (2018): Traumatisierung von Kindern durch Krieg und Flucht sowie ein kritischer Blick auf den klinischen Traumakurs. In: Psychologie & Gesellschaftskritik 42/166/167, S. 75 - 95.

Andreatta, Pia (2018): Sprachbilder in der Narration über Trauma, Gewalt und Schuld. In: Trauma. Zeitschrift für Psychotraumatologie und ihre Anwendungen 2018/3, S. 34 - 44.

Unterluggauer, Karin; Greinz, Gerda; Andreatta, Pia (2018): Stabilisierungsgruppen mit Geflüchteten: Sicherheit finden in einen neuen Selbst- und Weltbezug. In: Trauma. Zeitschrift für Psychotraumatologie und ihre Anwendungen 2018/3, S. 70 - 80.

Vettori, Nadine; Maran, Thomas; Andreatta, Pia (2018): Frühes Trauma - spätere Delinquenz? Die Bedeutung traumatischer Kindheit für delinquentes Verhalten in der Adoleszenz. In: Trauma & Gewalt, S. 38 - 49.

Andreatta, Pia (2017): Flucht, ihre Folgen und: " Ich wünsche mir ein ganz normales Leben!". In: Jugendhilfe 2017/4, S. 383 - 389.

Andreatta, Pia; Ederer, Ines (2017): Kinder und Jugendliche als Verursacher in Notfällen. In: Karutz, Harald; Juen, Barbara; Kratzer, Dietmar; Warger, Ruth: Kinder in Krisen und Katastrophen. Spezielle Aspekte psychosozialer Notfallversorgung. Innsbruck: Studia Universitätsverlag ( Krisenintervention und Notfallpsychologie, 4), ISBN 978-3-903030-32-9, S. 367 - 385.

Andreatta, Pia; Mitterhofer, Hermann (2016): Ehrenamtliche im Kontext von Krieg, Flucht und Asyl: Orientierungspunkte für die Supervision. In: Positionen - Beiträge zur Beratung in der Arbeitswelt 2016/2, S. 1 - 8.

Hartl, Sabrina; Andreatta, Pia (2016): Der Preis des Helfens: Folgen humanitärer Hilfe im Krieg und auf der Flucht für die HelferInnen. In: Trauma. Zeitschrift für Psychotraumatologie und ihre Anwendungen 2016/1, S. 76 - 84.

Andreatta, Pia (2015): Ohne Absicht schuldig: Psychische und soziale Folgen nicht intendierter Verletzung oder Tötung anderer. Gießen: Psychosozial Verlag. ISBN 978-3-8379-2511-1.

Andreatta, Pia; Rattensberger, Verena; Unterluggauer, Karin (2015): Notfallpsychologische Intervention auf Basis psychotraumatologischer Konzepte. In: Gerngroß, J. (Hrsg.): Notfallpsychologie und psychologisches Krisenmanagement. Hilfe und Beratung auf individueller und organisatorischer Ebene. Stuttgart: Schattauer, ISBN 978-3-7945-3043-4, S. 158 - 189.

Andreatta, Pia; Oberthaler, Nadja (2014): „Unerträgliche Ungewissheit“: Über die Arbeit mit Angehörigen Vermisster. In: Trauma & Gewalt 8/4, S. 314 - 323.

Roher, Beate; Andreatta, Pia (2014): Die Aporien der Arbeit mit Tätern: Zwischen sekundärer Traumatisierung und Burnout. In: Trauma. Zeitschrift für Psychotraumatologie und ihre Anwendungen 02, S. 54 - 62.

Hauser, Katrin; Andreatta, Pia (2013): Flucht-Migration und Trauma: Situationsanalyse und Sequentielle Traumatisierung. In: Zeitschrift für Psychotraumatologie, Psychotherapiewissenschaft und Psychologische Medizin 2, S. 77 - 89.

Andreatta, Pia (2012): Erschütterung des Selbst- und Weltverständnisses durch Traumata. Auswirkung von primärer und sekundärer Traumaexposition auf kognitive Schemata. 4. Auflage. Kröning: Asanger. ISBN 3-89334-458-6.

 

*Gesamte Publikationsliste und Vortragstätigkeit: http://orawww.uibk.ac.at/public_prod/owa/pk115_web.frame

  

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