Nationale Arbeitsgruppe „Pädagogische Qualität in Kindergärten und Krippen“

Nach PISA rückten Krippen und Kindergärten als entwicklungsförderliche Bildungsangebote in den Fokus der Aufmerksamkeit und im gesamten deutschsprachigen Raum erfolgte aufgrund der Lissabon-Strategie ein quantitativer Ausbau von Plätzen. Neben der quantitativen Entwicklung sollten aber Qualitätsaspekte nicht aus dem Blickfeld geraten. Für den pädagogischen Alltag ist insbesondere die pädagogische Prozessqualität entscheidend: Kinder sollen mit ihren Interessen und Fähigkeiten von den pädagogischen Fachkräften erkannt und professionell begleitet sowie gefördert werden. Von großer Bedeutung sind darüber hinaus Merkmale der Struktur- und Orientierungsqualität wie auch die Zusammenarbeit zwischen Krippe/Kindergarten und Familie. 

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe verfolgen das Ziel „Pädagogische Qualität in Kindergärten und Krippen“ auf Basis von theoretischen und empirischen Erkenntnissen aufzugreifen und vermehrt in den Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit in elementaren Bildungseinrichtungen zu rücken. In diesem Zusammenhang sollen, unter Berücksichtigung internationaler Diskussionen, unterschiedlichste gesellschaftspolitische Institutionen und deren AkteurInnen für das Thema sensibilisiert werden. 

Die Nationale Arbeitsgruppe „Pädagogische Qualität in Kindergärten und Krippen“ wird getragen durch die beiden elementarpädagogischen Professuren Österreichs in Graz (Karl-Franzens-Universität) und Innsbruck (Leopold-Franzens-Universität). Die Mitglieder der Arbeitsgruppe widmen sich in Forschungs- und Entwicklungsprojekten der Thematik, publizieren neueste Erkenntnisse und stehen der interessierten (Fach)Öffentlichkeit für Fragen und fundierte Beratungen zur Verfügung.