Informationen zu den Workshops

Samstag, 12. Juni, 14:00 – 16: 00 Uhr (SOWI-Areal)

Nr.

Titel

Referent/Moderator

1

Mehr Männer – aber wie? Was können Politik, Träger, Verwaltungen tun?

Birgit Eder & Bernhard Koch Innsbruck

2

Auch Burschen haben’s drauf! Über „Männlichkeit“ und „Weiblichkeit“ in der BAKIP-Ausbildung. Workshop für Schüler und Schülerinnen

Barbara Strubreither & Edwin Wiedenhofer, Innsbruck

3

Burschen und Männer in der Ausbildung. Workshop für BAKIP-Lehr- und Leitungskräfte

Dir. Günter Seelig, BAKIP Graz

4

„Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen…“ (?)

Workshop für Fachkräfte und Leitungen aus der Praxis des Kindergartens

Norbert Herschel, Braunschweig

5

Allein unter Frauen. Als Mann im Kindergarten. Workshop nur für Männer.

Walter-Josef Engelhardt, Nürnberg

6

Zur Bedeutung von Männern für die kindliche Entwicklung aus psychoanalytischer Sicht

Johannes Huber, Gerald Poscheschnik, Innsbruck

7

Arbeit mit Vätern im Kindergarten

Beate Klausner-Walter, BBAKIP Innsbruck

8

Männer in der Volksschule

Karin Plattner & Richard Wimberger, Innsbruck

9

Führen Männer anders? Gründung und Leitung eines Kindergartens

Helmuth Schütz, Salzburg

 

Workshop 1

Birgit Eder & Bernhard Koch, Innsbruck
Mehr Männer – aber wie? Was können Politik, Träger, Verwaltungen tun?

Verschiedene europäische Länder haben bereits Strategien entwickelt, um den Männeranteil in der Kinderbetreuung zu steigern. In Österreich wurden bisher nur wenige Aktivitäten - wie etwa der Boys Day - gesetzt. In diesem Workshop werden für die einzelnen Akteure in Bund und Ländern (Gemeinden, private Träger, Ausbildungseinrichtungen, Leitungspersonen, Berufsorientierungsverantwortliche der Schulen, Gleichstellungsbeauftragte, Arbeitsmarktservice etc.) mögliche Maßnahmen vorgestellt und diskutiert.

Zu den Personen

Maga. Birgit Eder,
geb. 1969. Ausbildung zur Sonderkindergartenpädagogin und Frühförderin, Akademische Supervisorin, berufliche Tätigkeit in den Bereichen Aus- Fort- und Weiterbildung von ElementarpädagogInnen sowie allgemeine Erwachsenenbildung und Beratung.
Mitarbeiterin der „Abteilung Bildung“ des Landes Tirol; Fortbildung für Kindergärtnerinnen, Mitglied der plattform educare.

Mag. Bernhard Koch,
geb. 1962, Politologe, Halbtagspapa, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für psychosoziale Intervention und Kommunikationsforschung an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Innsbruck. Arbeitsschwerpunkte: Forschungsprojekt „elementar - Männer in der pädagogischen Arbeit mit Kindern“, Praxisfelder von ErziehungswissenschafterInnen, Väter- und Männerforschung, Boys Day, Elementarpädagogik. Mitglied der „Plattform educare“ sowie der „Initiative Kindergartenpädagogik NEU“, Mitglied der „Plattform Geschlechterforschung“ der Universität Innsbruck.

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Workshop 2

Barbara Strubreither, Edwin Wiedenhofer, Innsbruck
„Männliches“ und „Weibliches“ in der Ausbildung. Workshop für Schülerinnen und Schüler

Männer und Burschen haben viele Qualitäten. Traditionell streben sie das „Handwerk“ und das „Mundwerk“ an. Burschen sind aber auch durchaus fähig, mit Menschen zu arbeiten und haben auch das nötige Einfühlungsvermögen (oder lernen es), um andere Menschen vom Kleinkindalter bis ins Alter professionell zu begleiten. Im Workshop geht es um den Austausch zwischen BAKIP-Schülern und -Schülerinnen und ihre Sicht auf "Männlichkeit" und "Weiblichkeit" als Qualität in der Elementarpädagogik.

Zu den Personen

Maga Barbara Strubreither
Erziehungswissenschaftlerin, Kindergartenpädagogin und Früherzieherin, wissenschaftliche Projektmitarbeiterin der Universität Innsbruck im Projekt „elementar – Männer in der pädagogischen Arbeit mit Kindern“
dzt. lfnd. Doktoratsstudium Pädagogik, Magisterstudium Psychologie und Psychothera-peutisches Fachspezifikum für Verhaltenstherapie

Mag. Edwin Wiedenhofer
Jg. 1961, Religionspädagoge, Logotherapeut und existenzanalytischer Berater. Seit 15 Jahren Mitarbeiter der Männerberatung Mannsbilder, Vater eines Sohnes und einer Tochter.

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Workshop 3

Günter Seelig, Graz
Burschen und Männer in der Ausbildung. Workshop für Lehrkräfte an BAKIP

Ausgehend von den Erfahrungen der Teilnehmenden mit Burschen in der BAKIP-Ausbildung geht es um den "männlichen Anteil" in der Arbeit mit Kindern. Welche Hemmnisse, Barrieren und Klischees stehen einem höheren Männeranteil in der Kindergartenpädagogik im Weg? Gibt es mit Burschen im Schulalltag mehr Probleme, oder sind sie sogar Hoffnungsträger? Ziel des Austauschs ist es, Perspektiven für die Ausbildung, aber darüber hinaus auch für Arbeitgeber und für die Gesellschaft zu entwickeln. Die konkreten Themen orientieren sich an der Zusammensetzung der Workshop-Gruppe.

Zur Person

Hofrat Mag. Günter Seelig,
Direktor der Bundesbildungsanstalt für Kindergartenpädagogik Graz.

Thematische Schwerpunkte:

Erhöhung des Anteils an Männern in der Ausbildung;

Perspektiven der Ausbildung - Modelle jetzt und zukünftig;

Kooperation mit Päd. Hochschulen und Universitäten

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Workshop 4

Norbert Herschel, Braunschweig
„Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen…“ (?)

Workshop für Fachkräfte und Leitungen aus der Praxis des Kindergartens

In dem Workshop werden wir uns auf eine lebendige Art und Weise dem Thema Mann und Frau in der Kita nähern. Passen Frauen und Männer wirklich nicht zusammen, wie es Loriot formulierte, oder ergänzen sie sich wunderbar? Wie ist die Zusammenarbeit in einem gemischten Team, welche Zuordnungen finden sich im Alltag einfach? Können Frauen besser mit Kindern umgehen? Leiten Männer anders? Wie finden die Eltern eine „koedukative Gruppenleitung“? Anekdoten und ernsthafte Fragestellungen sind willkommen und werden gerne aufgenommen. Die TeilnehmerInnen haben Raum und Zeit für Austausch. Lassen Sie sich auf spannende und methodisch kreative 90 Minuten ein.

Zur Person

Norbert Herschel,

Dipl. Sozialpädagoge, Master of Social Management, Leiter der betrieblichen Kinderbetreuung der VW Financial Services AG in Braunschweig (Deutschland). Mehrjährige Erfahrung als Fachberater für Kindertagesstätten und Fachreferent für Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung. Darüber hinaus Erfahrungen in der Arbeit mit Straßenkindern in Brasilien, der kirchlichen Bildungsarbeit sowie der politischen Interessensvertretung der Wohlfahrtspflege. In seiner Kindertagesstätte arbeiten acht Männer.

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Workshop 5

Walter-Josef Engelhardt, Nürnberg
Allein unter Frauen. Als Mann im Kindergartenteam. Workshop für Männer

Der Workshop bietet den teilnehmenden Männern Gelegenheit, ausgehend von der Berufswahl und der eigenen Lebensgeschichte, die Entwicklung zu professioneller Identität nachzuzeichnen und zu reflektieren. Einstiege für das Gruppengespräch bilden die unterschiedlichen Erfahrungen aus dem konkreten Alltag in der Kindertagesstätte.
Am Ende des Workshops können anstehende Entwicklungsaufgaben erfasst und vorläufige Überlegungen für Lösungen entworfen werden.

Zur Person

Walter-Josef Engelhardt,
geb. 1951, Dipl.-Sozialarbeiter, Supervisor, Pädagoge M.A., Diplom-Sozialpädagoge (FH), Supervisor DGSv/IGSv, Coach.
Hauptamtlicher Dozent an der Evangelischen Fachakademie für Sozialpädagogik Nürnberg*.
Lanjährig Lehrbeauftragter an der Evangelischen Hochschule Nürnberg und Evangeli-schen Fachhochschule Darmstadt; Supervision und Coaching für Männern in sozialen und pastoralen Berufen; einschlägige Veröffentlichungen.
(* Ausbildung von Erziehern für den Arbeitsbereich Kindertageseinrichtungen, entspricht der österreichischen Ausbildung zum Kindergartenpädagogen).

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Workshop 6

Johannes Huber, München & Gerald Poscheschnik, Innsbruck
„Zur Bedeutung von Männern für die kindliche Entwicklung aus psychoanalytischer Sicht“

Die Psychoanalyse bietet die Möglichkeit, aus ihrer psychologischen Perspektive einen Blick auf die kindliche Entwicklung und die sie fördernden und behindernden Faktoren zu werfen. Der Workshop befasst sich damit, wie die Präsenz und Abwesenheit von Männern innerpsychisch wirken kann und wie sich dies auf die Identitätsentwicklung von Kindern auswirkt. Breiter Raum wird dabei der gemeinsamen Diskussion gewidmet.

Zu den Personen

Johannes Huber,

Diplom-Psychologe. Wissenschaftlicher Referent am Deutschen Jugendinstitut e.V. (DJI) in München Arbeitsschwerpunkte: Väterforschung, frühkindliche Kompetenzentwicklung, Familienbildung. Lehraufträge an der LFU Innsbruck zum Thema "Engagierte Vaterschaft – Auswirkungen auf Kinder".

Mag. Dr. Gerald Poscheschnik
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für psychosoziale Intervention und Kommuni-kationsforschung an der Universität Innsbruck. Forschungs- und Interessensschwerpunkte: Psychoanalyse und Entwicklungswissenschaften, Empirische Forschung in der Psychoanalyse.

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Workshop 7

Beate Klausner-Walter; Innsbruck
Arbeit mit Vätern im Kindergarten

Väter im Kindergarten?! In vielen Betreuungseinrichtungen erscheinen sie immer noch wie Exoten – die Väter im Kindergarten. Aber verstärkt möchten Männer auch bewusst in diesem Feld des Kindesalltags aktiv und präsent sein. Doch wie reagieren bzw. agieren die (überwiegend weiblichen) Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen in ihrer Elternarbeit? Muss Elternarbeit und Erziehungspartnerschaft jetzt neu gedacht werden?

Zur Person

Maga Beate Klausner-Walter
Kindergarten und Hortpädagogin, Sonderkindergartenpädagogin und Frühförderin, Montessoripädagogin, Fortbildung in Systemischer Beratung und Supervision (ISB), Erziehungswissenschaftlerin, Obfrau Stellvertreterin „Dialog REGGIO Österreich“, Lehrbeauftragte an der KBAKIP – Falkstraße und an der BBAKIP Haspingerstraße , Innsbruck.

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Workshop 8

Karin Plattner & Richard Wimberger, Innsbruck
Männer in der Volksschule

Volksschullehrer - kein Beruf mehr für Männer?

Die Aussichten als Volksschullehrer einen interessanten Beruf und eine
langfristige Anstellung zu finden sind groß. Die Vorstellung als Mann mit
Kindern zu arbeiten scheint jedoch zwiespältig zu sein:
Bin ich dafür geeignet? Welche Perspektiven bietet der Beruf?
Die Workshop-Leiter/in werden Ergebnisse zweier von
ihnen durchgeführten Untersuchungen zur Diskussion stellen und nach
Alternativen fragen, wie der Männeranteil an Volksschulen erhöht werden kann.

Zu den Personen

Karin Plattner
Diplom Pädagogin, Erziehungswissenschafterin mit Zusatzqualifikation Morphologische Wirkungsforschung. Als Mitarbeiterin der Pädagogischen Hochschule Tirol eingebunden in das universitäre Forschungsprojekt "Volksschullehrer in Tirol - kein Beruf für Männer mehr?"

Mag. Richard Wimberger
Lehrer an der Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule Tirol, in der schulpraktischen Ausbildung tätig, Initiator u. Leiter des Schulversuches Ethikunterricht an der Volksschule, Mitglied der PH Tirol-Uni Forschungsgruppe "Männer im Primarschulbereich".

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Workshop 9

Helmuth Schütz, Salzburg
Führen Männer anders? Gründung und Leitung eines Kindergartens

Aufgaben und Kompetenzen, die mit der Leitung eines Kindergartens verknüpft sind, geraten erst in den letzten Jahren verstärkt in das Blickfeld der Elementarpädagogik. Möglicherweise sind Erfahrungen aus der – männlich dominierten – Privatwirtschaft eine fruchtbare Ergänzung zu tradierten Vorstellungen über die Leitung eines Kindergartens. Ziel ist ein Kindergarten als Anbieter hochwertiger Sozial- und Bildungserfahrungen mit einem hoch motivierten Team. In diesem Workshop geht es um – geschlechtsspezifische? – Kompetenzen in Bezug auf die Leitung einer Kinderbetreuungseinrichtung bzw. die Führung des BetreuerInnenteams.

Zur Person

Helmuth Schütz
48 Jahre, Salzburg. Betreiber einer Kinderbetreuungseinrichtung für 1-3 jährige in der Stadt Salzburg (seit 2007). Selbständiger Unternehmer in Gastronomie und Tourismus, früher international tätig im Consulting und Personalmanagement.

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