Kurzbiographie



Elisa Wurz Leben stand nicht nur im Zeichen einer fröhlichen, unbekümmerten Kindheit und Jugend, die durch den Kriegsbeginn jäh endete, sondern auch im Zeichen von Arbeit. Ab Kriegsbeginn begann für sie der Ernst des Lebens und gleichzeitig auch der Kampf ums berufliche und dadurch auch finanzielle Überleben.

Die Geschehnisse des 2. Weltkrieges,  behauptet sie, so gut wie gar nicht mitbekommen zu haben, obwohl sie für kurze Zeit dem Bund deutscher Mädchen angehörte und später mit einem deutschen Soldaten liiert war.
Erinnerungen an die Kriegszeit sind mit ihrem Dienst als Arbeitsmaid im Arbeitslager und später als Feldwebel in der Heeresbekleidungskammer verbunden.

Die einst gute Beziehung zu ihrem Vater, endete abrupt, als sich dieser nach Kriegsende, wegen einer anderen Frau, von der Mutter scheiden ließ.

Ihre sporadischen Beziehungen zu Männern waren von Enttäuschungen gekennzeichnet.
Elisa, die immer mit beiden Beinen fest im Leben stand, kam durch ihren festen Willen ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten und ihren persönlichen Werte treu zu bleiben, über diese Enttäuschungen hinweg.

Ihr Leben stand im Zeichen von Arbeit. Sie wechselt insgesamt zwölf Mal ihren Beruf und ging erst mit 65 Jahren in Pension.

Im Alter von 42 Jahren wurde Elisa erstmals Mutter. Als alleinstehende ledige Mutter ohne finanziellen Rückhalt war es für sie nicht immer leicht, den eigenen Ansprüchen und denen ihres Sohnes gerecht zu werden.
Trotz der angespannten finanziellen Situation, konnte sie ihren Sohn nicht nur eine schöne Kindheit, mit vielen Urlauben, sondern auch noch eine Universitätsausbildung finanzieren, auf die sie sehr stolz ist.

Rückblickend bereut sie, trotz mancher Schwierigkeiten, keinen Tag in ihrem Leben.



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