Klinische Psychologie I

Univ.-Prof. Mag. Dr. Dr. Elisabeth M. Weiss

 

Die Forschung im Bereich der Klinischen Psychologie I umfasst experimentell / neurowissenschaftlich bezogene Forschungsfragen und anwendungsbezogenen Forschungsthemen.

 

Bezüglich der experimentell / neurowissenschaftlichen Fragestellungen soll durch die Kombination von modernen psychophysiologischen und neurowissenschaftlichen Methoden (funktionelle Magnetresonanztomographie, fMRT; Elektroenzephalographie, EEG; Elektrokardiographie, EKG etc.) mit behavioralen Mess- und Beobachtungsverfahren ein umfassenderes und grundlegenderes Verständnis über mögliche kognitive, physiologische und neuronale Mechanismen psychologischer Merkmale wie (z.B. kognitiver Flexibilität und Problemlöseprozesse, sozial-emotionaler Fähigkeiten aber auch psychopathologischer Persönlichkeitsmerkmale und neuropsychiatrischer Störungen) erreicht werden.

Weitere Forschungsbereiche sind hier vor allem auch die

  • Neuentwicklung und Adaptierung von kognitiven Testverfahren zur Messung höherer Gehirnfunktionen (z.B. Entscheidungsfindung, kognitive und emotionale Flexibilität) und die Implementierung für funktionelle MRI-Messungen und EEG-Untersuchungen,
  • der Einfluss von genetischem Polymorphismen auf Persönlichkeit, Emotion, Kognition und psychiatrische/neurologische Erkrankungen und
  • die Lateralitätsforschung.

 

Anwendungsbezogene Forschungsthemen befassen sich vor allem mit der Auswirkung von verschiedenen Interventionen (z.B. Psychotherapie, Lichttherapie, Bewegung, kognitives Training) auf affektive und kognitive Prozesse bei gesunden Personen und PatientInnen mit psychiatrischen und neurologischen Erkrankungen.

Weitere wichtige Forschungsbereiche umfassen

  • biopsychologische Korrelate verschiedener psychiatrischer, neurologischer und internistischer Erkrankungen,
  • Veränderungen in kognitiven und sozial-emotionalen Funktionen im Alter und bei dementiellen Erkrankungen,
  • Psychophysiologische Stressreaktivität und Erholung
  • neurobiologische Korrelate der Emotionswahrnehmung und -regulation bei gesunden ProbandInnen, Personen mit psychischen Erkrankungen (z.B. Schizophrenie, Autismus, Depression) und im Kontext von Bedingungen, die biologisch und psychologisch eine Herausforderung darstellen (z.B. Traumatisierung) und
  • Geschlechtsunterschiede bezüglich affektiver und kognitiver Traits sowie in der Psychopathologie.

 

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