Alumni

Aloisia Wörgetter

 

Wörgetter 1 Portrait
Aloisia Wörgetter (Credit: ÖB Minsk).

 

Derzeitige Tätigkeit:  

Ich bin seit November 2018 außerordentliche und bevollmächtigte Botschafterin Österreichs in Belarus.


Studium: 

Universität Innsbruck: Politikwissenschaft und Philosophie, 1986-91, Kunstgeschichte (nur 1. Abschnitt).




  • Warum hast Du Dich/haben Sie sich für das Studium der Politikwissenschaft entschieden? Welche Alternativen gab es für Dich/Sie sonst noch?

Ich wollte verstehen, warum welche Entscheidungen in der Welt fallen. Eine Alternative zum Studium der Politikwissenschaft kam für mich nicht in Frage.

 

  • Wofür hast Du Dich/haben Sie sich im Studium am meisten begeistert?

Studentische Mitbestimmung, Einrichtung eines Frauenforschungslehrstuhls am Institut für Politikwissenschaft, Medienpolitik.


  • Hattest Du/hatten Sie zu Beginn des Studiums bereits eine Idee, wo Du/Sie nachher landen würdest/würden?

Ich wollte akademisch arbeiten oder Auslandskorrespondentin werden. Letzteres war eine Vorstellung, weniger eine Idee. In jedem Fall habe ich nicht an meiner grundsätzlichen employability auf der Basis meiner universitären Qualifikation gezweifelt.


  • Und wie bist Du/sind Sie zu der jetzigen Stelle gekommen?

Ich bin zum Préalable für den höheren auswärtigen Dienst angetreten und habe dieses bestanden.

 

 

Wörgetter 2 Makei
Botschafterin Aloisia Wörgetter mit Außenminister von Belarus Vladimir Makei, beide Alumni österreichischer Hochschulen (Credit: MFA Belarus).


 

  • Was hat Dir/Ihnen im Nachhinein besonders geholfen, nach dem Studium einen Job zu finden?

Meine Auslandserfahrung. Meine Sprachkenntnisse. Meine solide universitäre Ausbildung.


  • Was machst Du/machen Sie in Deinem/Ihrem Job?

Ich bin Beamtin im höheren auswärtigen Dienst.


  • Inwieweit hat Dir/Ihnen da das Studium geholfen?

Die Analyse von politischen Systemen (auch des eigenen), die ich im Studium erlernt habe, ist heute ein Schwerpunkt meiner Arbeit, ebenso die Grundlagen der Internationalen Beziehungen, Völkerrecht, Menschenrechte, politische Theorie, Medienkunde – es gibt nichts an Gelerntem, das ich nicht täglich anwenden könnte. Die Methoden sozialwissenschaftlichen Arbeitens sind eine wichtige Grundlage, auch in meinem Berufsleben.

 

 

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Gala des Österreichischen Olympischen Comités in Vorbereitung der 2. Europäischen Spiele in Minsk (Credit: ÖOC).

 

 

  • Was sind die wichtigsten Erfahrungen aus Deiner Studienzeit?

Der akademische Austausch, die Möglichkeit der profunden Vertiefung in eine Thematik, die studentische Mitbestimmung, die Vielfalt des akademischen Angebots.


  • Woran denkst Du/denken Sie besonders gern zurück?

An die Unterhaltungen im Institutszimmer in Innrain 52. Die fast gelaufenen Spaziergänge den Inn entlang zwischen Innrain 52 und 100, wo das Institut Lehrveranstaltungen abhielt. Die Sommerfeste am Institut.


  • Was würdest Du/würden Sie heute anders machen bzw. bereust Du/bereuen Sie im Zusammenhang mit dem Studium etwas besonders?

Ich würde noch mehr Vorträge besuchen, noch mehr mehr Sonderangebote in der Lehre nutzen und noch mehr Praktika, insbesondere im Ausland machen

 

  • Zu guter Letzt: Gibt es einen Rat, den Du/Sie aktuellen Studierenden für ihren Einstieg in die Berufswelt mitgeben möchtest/möchten?

Think big! Die Welt ist groß und voller Möglichkeiten.

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