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Wahlbeteiligung im Bundesländer-Vergleich

Marcelo Jenny

 

Die Wahlbeteiligung im Bundesländer-Vergleich zeigt bei der Nationalratswahl 2019 ein seit dem Ende der Wahlpflicht in ganz Österreich bekanntes Muster, das schon als eine wahlsoziologische Konstante bezeichnet werden könnte: Es gibt bei den Flächenbundesländern ein Ost-West-Gefälle in der Wahlbeteiligung. Das Bundesland Wien liegt im Länder-Vergleich auch im unteren Bereich der Verteilung. Doch auch 2019 hatte Vorarlberg eine noch niedrigere Wahlbeteiligung als Wien.

Nachdem es bei der Nationalratswahl 2017 erstmals seit langem wieder einen Zuwachs bei der Wahlbeteiligung auf 80 Prozent gab, ist nur zwei Jahre später die Wahlbeteiligung insgesamt fast wieder auf das Niveau des historischen Tiefstandes bei der Nationalratswahl 2013 gesunken. Mehrere Bundesländer verzeichnen 2019 sogar neue historische Tiefstände bei der Wahlbeteiligung: Burgenland, Kärnten, Oberösterreich, Steiermark und Niederösterreich.


 

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Abbildung 2: Wahlbeteiligung im Bundesländer-Vergleich (2013-2019); Daten: Bundesministerium für Inneres, Vorläufiges Endergebnis der NRW (https://wahl19.bmi.gv.at/).

 

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