Zur Person von Federica Malfatti

Federica I. Malfatti hat Philosophie an der Universität Pavia (2008-2013), Italien, studiert. Sie hat Forschungsaufenthalte an der Universität Mainz (2012), an der Hebrew Universität Jerusalem (2011) und an der Universität Heidelberg (2014) verbracht. Während ihres PhD Studiums war sie DAAD Stipendiatin an der Universität zu Köln (2017) und Forschungsassistentin von Prof. Catherine Z. Elgin an der Universität Harvard (2019). Sie hat im 2020 an der Universität Innsbruck ihr PhD Studium erfolgreich abgeschlossen, mit einer Dissertation zum Titel „Verstehen verstehen“. Sie ist zurzeit Universitätsassistentin am Institut für Christliche Philosophie der Universität Innsbruck im Rahmen des Doktoratskollegs „Religionsphilosophie“.

Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in verschiedenen Bereichen der theoretischen Philosophie, darunter insbesondere in der Erkenntnistheorie und in der Wissenschaftstheorie.  Im Mittelpunkt ihrer Forschung steht jene kognitiv–epistemische Errungenschaft, die wir „Verstehen“ nennen. Aus einer erkenntnistheoretischen Rücksicht ist sie an die Fragen interessiert, was Verstehen ist, ob Verstehen ein faktiver oder nicht–faktiver epistemischer Zustand ist, ob Verstehen sich auf Wissen reduzieren lässt, und inwiefern Verstehen Fähigkeiten oder know-how involviert. Aus einer wissenschaftstheoretischen Rücksicht ist sie an die Fragen interessiert, wie menschliche Subjekte Phänomene anhand von Theorien (und in Theorien enthaltenen Erklärungen) verstehen können, und was es heißt, eine Theorie oder ein Repräsentationssystem als solche(s) zu verstehen. In den kommenden Jahren plant sie mehr zu Themen wie epistemische/intellektuelle Selbstständigkeit, Vertrauen und Expertise zu arbeiten.

Nach oben scrollen