„Krise und Kritik:“ 42. Internationales Wittgenstein-Symposium in  

Kirchberg am Wechsel

 

Seit über 40 Jahren findet in Kirchberg am Wechsel

(Niederösterreich) jährlich das Wittgenstein-Symposium statt. Das

diesjährige Symposium vom 4. August bis 10. August 2019 wurde unter

der wissenschaftlichen Leitung der Innsbrucker ProfessorInnen Dr.in

Anne Siegetsleitner, Dr.in Marie-Luisa Frick und Dr. Andreas

Oberprantacher (alle Institut für Philosophie) organisiert. Das

heurige Thema? Krise und Kritik: Philosophische Analyse und

Zeitgeschehen? brachte mehr als 200 WissenschaftlerInnen aus 29

Ländern nach Kirchberg, um vielfältige Gebiete der Hauptthematik

philosophisch, speziell aber im Kontext der Politik, des Rechts, der

Kultur und der Gesellschaft, zu betrachten. Neben der Diskussion rund

um das Hauptthema wurden auch Ludwig Wittgensteins Leben und seine

Schriften behandelt. Zu den Vortragendenzählten die bekannten

WissenschaftlerInnen Dieter Birnbacher (Deutschland), Sally Haslanger

(USA), Alice Crary (Großbritannien) und Ridha

Chennoufi (Tunesien). Eine kurze Videodokumentation über das  

Wittgenstein-Symposium 2019, die durch die Studienvertretung für  

Philosophie erstellt wurde, wird in Kürze veröffentlicht.

 

Zur Person: Ludwig Wittgenstein (1889?1951) war einer der  

bedeutendsten Philosophen des 20. Jahrhunderts und lebte einige Jahre

in der Gegend von Kirchberg am Wechsel. Im Mittelpunkt seiner Philosophie stand die Sprachanalytik. Sein Hauptwerk? Tractatus  

Logico-Philosophicus? wurde weltbekannt. Seine philosophischen Werke

wurden im Jahr 2017 in die Liste des Weltdokumentenerbes aufgenommen.

 

Text und Foto: Marlon Possard

 

 

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