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Wohnhaus Klotzen, Watzenegg (Dornbirn/Vorarlberg): Zwei Fassaden sind nahezu vollkommen geschlossen – die attraktiveren Himmelsrichtungen sind vollverglast und transparent. Die Fassade ist aus unbehandeltem Lärchenholz und soll die Witterung im Laufe der Jahre widerspiegeln, Fenster und Türen sind anthrazitfarben, die Stabgeländer verzinkt. Material- und Farbwahl resultieren aus dem Gedanken, die naturbedingten Veränderungsprozesse am Gebäude stattfinden zu lassen.
Die Anordnung und Ausführung der Wohnbereiche bestechen durch ihre Einfachheit und den Rückzug bzw. den Blick auf das Wesentliche. Das Gebäude konzentriert sich auf die traumhafte Lage und Aussicht. Der natürliche Baustoff Holz verbindet sich in modernen Durchgängigkeit mit Beton. Über die Platzierung des Hauses bzw. das Erscheinungsbild in der örtlichen Umgebung kann natürlich gestritten werden. Wahrscheinlich hätte es für diese Lage eine bessere Lösung gegeben. Durch die Form des Würfels wirkt das Objekt sehr dominant und erdrückt die rundum angeordneten Bauwerke, die (bis auf eine Ausnahme) alle mit einem herkömmlichen Satteldach gedeckt sind. (Bilder und Objektkommentar: Karin Albinger)