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Dieser Stadel (Ultental/Südtirol) besticht durch die Schichtung der Materialien: weißes Mauerband, hölzernes Band, überspannt vom weit ausgreifenden Schindeldach. Die Anordnung der Stallfenster ist von zwingender Rhythmik. Obwohl ein reiner Zweckbau, ist es ein Objekt mit immensem ästhetischen Mehrwert. Verglichen mit der Lieb- und Achtlosigkeit der meisten heutigen Zweckbauten stellt sich die Frage: Wohin ist (größtenteils) dieses intuitive Formempfinden verschwunden? (Objektkommentar Elmar Waibl)