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Das "Haus Zach" in Reith bei Seefeld (von Franz Baumann, dem Architekten der Gebäude auf der Seegrube und dem Hafelekar in Innsbruck) ist ein gebauter Glücksfall, der keine Fürsprache benötigt, weil er für sich selbst spricht! Der ausgestellte schneeweiße Sockel wird im weißen Mittelteil (Kamin?) nach oben fortgeführt, der das Haus asymmetrisch teilt und die beiden hölzernen Bauteile stimmig zu einer spannungsvollen Einheit zusammenfügt. Das Weiß und das dunkle Anthrazit sind Farben, die sich stark voneinander absetzen, aber sich ideal ergänzen. Der Bau ist schlicht und doch voller Poesie; ein Haus, in dem man sich behaust fühlen kann - aber ohne jede sentimentale Heimeligkeit. (Objektkommentar: Elmar Waibl; Foto: Andreas Schirmer)