Einführung und Einschulung neuer MitarbeiterInnen

Die Einstiegsphase prägt MitarbeiterInnen in besonderer Weise. Die ersten Eindrücke beeinflussen nachhaltig das Bild von der Organisation und der Unternehmenskultur, von der Tätigkeit, der Arbeitshaltung sowie dem Umgang miteinander. Dass neue MitarbeiterInnen fachlich in ihre konkreten Arbeitsaufgaben eingeschult werden, ist selbstverständlich. Dies allein sichert jedoch noch nicht, dass die bei Stellenantritt hohe Motivation auch langfristig erhalten bleibt und somit die Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit im Team gewährleistet ist.

Um eine rasche organisationale und soziale Integration neuer MitarbeiterInnen sicher zu stellen, hat die Universität Innsbruck das Patenschaftsmodell entwickelt. Die strukturierte Einführung durch PatInnen soll die rasche Einarbeitung fördern, die Arbeitszufriedenheit erhöhen und Vorgesetzte sowie KollegInnen langfristig entlasten.

Einführung - ist die Information über Arbeitsstelle, Organisationsstruktur, - kultur, ungeschriebene Gesetze und soziale Eingliederung. Die Einführung wird von der Patin/dem Paten übernommen.

Einschulung - ist die fachliche Einarbeitung in die konkreten Arbeitsaufgaben. Die Einschulung wird entweder von KollegInnen oder als kombinierte Aufgabe mit der Einführung von der Patin / dem Paten übernommen. 

Was versteht man unter PatInnen? 

PatInnen sind StartbegleiterInnen und sind vor allem für die organisationale und soziale Einführung neuer MitarbeiterInnen zuständig. PatInnen sind erfahrene MitarbeiterInnen, die den Neuen zur Seite stehen. Sie erleichtern die betriebliche Eingliederung und entlasten die Führungskraft. Diese Startbegleitung wird auf maximal drei Monate begrenzt.  

Die drei Phasen der MitarbeiterInnen-Einführung

1. Die Zeit vor dem ersten Arbeitstag

Vor Dienstantritt sind Maßnahmen zur Einarbeitung und Einführung der/des neuen KollegIn zu treffen. 

Nach der Stellenzusage informiert der/die Vorgesetzte die MitarbeiterInnen über die neue Arbeitskraft und deren Arbeitsbereiche und stellt die Patin / den Paten als StartbegleiterIn im Team vor. Diese/r unterstützt die/den Vorgesetzte/n in seiner wichtigen Rolle bei der erfolgreichen MitarbeiterInneneinführung. Die Checkliste soll die Abstimmung mit der PatIn erleichtern und einen reibungslosen Einstieg gewährleisten.

Vorgesetzte bestimmen Verantwortliche für die fachliche Einschulung und tragen die Verantwortung für die Erstellung eines Einschulungsplans. Auch veranlassen Vorgesetzte im Sinne des Wissensmanagements, die Bereitstellung wichtiger Informationen durch die StellenvorgängerInnen für die Neuen.

2. Der erste Arbeitstag

Am ersten Arbeitstag steht das Kennenlernen der KollegInnen und eine Einführung in den Einschulungsplan im Vordergrund. Neben dem Selbststudium von wichtigen Unterlagen kann der neuen Kollegin / dem neuen Kollegen ein konkreter Arbeitsauftrag, der am gleichen Tag erfüllt werden kann, erteilt werden. Damit wird ein erstes Erfolgserlebnis ermöglicht. Neue MitarbeiterInnen sollen nicht mit Informationen überflutet werden.

Die Informationshomepage der Universität Innsbruck http://www.uibk.ac.at/personalentwicklung/intranet/neue-mitarbeiterinnen/ dient als Orientierungshilfe. Sie beinhaltet übersichtlich aufbereitete Informationen zum Selbststudium:

  • Organisation und Struktur der Universität
  • Dienstleistungs- und Verwaltungeinrichtungen 
  • Vertretungs- und Beratungseinrichtungen
  • Wissenswertes für Ihren Einstieg

3. Die Einstiegsphase bis zu drei Monaten

Die neue Mitarbeiterin / der neue Mitarbeiter muss nicht nur am ersten Arbeitstag, sondern auch danach punktuell unterstützt werden.  Der individuelle Einführungs- und Einschulungsplan sollte gut dosiert sein, damit es weder zu einer Unterforderung, noch zu einer Überforderung kommt. Dazu dienen auch die regelmäßigen Feedback-Gespräche. 

Unterstützung in der Umsetzung

 

Der nächste Kurzworkshop "Einführung neuer KollegInnen - Gute Praxis an der Universität Innsbruck" findet am 21.11.2017 statt.
Weitere Details finden Sie hier »

 


Nähere Informationen bei Mag. Ingrid Augenstein, Personalentwicklung, Tel. 507-9032 oder per E-Mail ingrid.augenstein@uibk.ac.at