Forschungszentrum Organisationsforschung

 

Willkommen auf der Homepage des Forschungsschwerpunktes Organization Studies!

 

Organisationen sind konstitutiv für moderne Gesellschaften. In weiten Bereichen des wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Lebens bilden Organisationen Kristallisationspunkte der Entwicklungsdynamik. Sie stellen die Form dar, mit der Arbeitsbeziehungen gestaltet, Interessen verfolgt und soziale Strukturen gefasst werden. Darüber hinaus bieten sie die Basis für den Austausch von Wissen zwischen Individuen sowie die Generierung von Expertise. Organisationen greifen somit wesentlich in die lebensweltlichen Bezüge von Menschen ein und beeinflussen andererseits den gesellschaftlichen Fortschritt auf entscheidende Weise. Der Befund, dass heutige Gesellschaften „Organisationsgesellschaften“ (Perrow) sind, belegt die überragende Bedeutung von Organisationen für das Verstehen und Gestalten von sozialen Zusammenhängen.


Die Forschungsschwerpunkte der Universität Innsbruck repräsentieren Kompetenzfelder in Forschung, Lehre und Verwaltung, und sollen somit Akzente im Leistungsprofil setzen. Um die vielfältigen Interessen von ForscherInnen verschiedener Disziplinen zu den verschiedenen Facetten des Themas Organisation verknüpfen zu können, wurde der Forschungsschwerpunkt Organization Studies gegründet.

Der Forschungsschwerpunkt zielt auf das Verstehen, Erklären und Gestalten von Organisation(en) als spezifischen sozialen Systemen, die in komplexe, dynamische und vernetzte Kontexte eingebettet sind. Die Einbeziehung des aktuellen Forschungsstands mehrerer Disziplinen bietet die Basis, um Organisationen aus unterschiedlichen, einander ergänzenden Perspektiven zu erforschen. Je nach konkreter Problemstellung können dadurch Ergebnisse in Form von grundlagen- und/oder anwendungsorientiertem Wissen hinsichtlich der Analyse und Gestaltung organisationaler Zusammenhänge bereitgestellt werden.

Daraus haben sich in den bisherigen Forschungstätigkeiten bestimmte Organisationsformen als wesentliche Kompetenzfelder des Forschungsschwerpunktes herauskristallisiert. Insbesondere die zahlreichen Forschungsarbeiten zu öffentlichen und halböffentlichen Dienstleistungsorganisationen im Bildungs-, Gesundheits- und Kulturbereich (z. B. Schulen, Universitäten, Krankenhäuser, Museen, Theater, Festivals, Biennalen und andere Organisationen im Bereich der Creative Industries) zeigen inhaltliche Synergien.

An dem Schwerpunkt sind WissenschafterInnen aus den Disziplinen Soziologie, Philosophie, Psychologie und Psychotherapie, Pädagogik, Kunstgeschichte, Wirtschaftsinformatik, Managementforschung und Betriebswirtschaftslehre beteiligt. Die Zahl an bereits entwickelten internationalen Netzwerken und Kooperationen ist ein wesentliches Kennzeichen des Schwerpunkts.

Nähre Informationen zu den drei Arbeitsbereichen (Organisationales Wissen und Veränderung, Arbeit, Ethik und Gender, Hochschulmanagement), sowie zu den Mitgliedern der Forschungsschwerpunktes finden sie im Nagivationsmenü links oben.

 

Der Sprecher des Forschungszentrums a.o. Univ.-Prof. Dr. Martin Piber kann unter Martin.Piber@uibk.ac.at erreicht werden.

Das Forschungszentrum ist dem Institut für Organisation und Lernen zugeordnet.