Wissen­schafts­preis der Tiroler Wirtschafts­kammer ver­liehen

Die diesjährigen Preis­trägerinnen und Preisträger des Wissenschafts­preises wurden am 19. November in feierlichem Rahmen im Archäologischen Museum der Uni Innsbruck ausgezeichnet. Drei Preisträger von insgesamt fünf Ausgezeichneten stammen dieses Jahr von der Universität Innsbruck.
Ulrike Tanzer, Thomas Senfert, Christoph Walser
Bild: WK-Präsident Christoph Walser überreicht gemeinsam mit Vizerektorin Ulrike Tanzer den Preis an Thomas Senfter, einem Preisträger von der Uni Innsbruck. Der beiden weiteren Preisträger Jan-Christoph Edelmann und Manuel Ferdik waren bei Verleihung leider verhindert. (Credit: Die Fotografen)

Seit 1997 prämiert die Tiroler Wirtschaftskammer herausragende Diplom- und Masterarbeiten, die von Studentinnen und Studenten der Leopold-Franzens-Universität, des Management Centers Innsbruck (MCI) und der FH Kufstein verfasst wurden, mit dem Wissenschaftspreis. „Was diesen Preis ausmacht ist, dass er die Verbindung zwischen Theorie und Praxis hervorhebt. In Zeiten internationaler und globaler Konkurrenz brauchen wir stetige Weiterentwicklungen in allen Bereichen. Um das zu gewährleisten, ist die Zusammenarbeit von Forschung und Wirtschaft unerlässlich“, erklärte WK-Präsident Christoph Walser bei der gestrigen Verleihung im Archäologischen Museum der Uni Innsbruck. Auch Ulrike Tanzer, Vizerektorin für Forschung an der Universität Innsbruck, betonte in ihren Grußworten die Bedeutsamkeit des Preises und freute sich mit den Ausgezeichneten: „Beglückwünschen möchte ich unsere Preisträger der Universität Innsbruck und natürlich auch die Preisträgerinnen der beiden Fachhochschulen. Was könnte mehr motivieren, als die öffentliche Anerkennung von hervorragender Leistung, eine Anerkennung, die oftmals ohne außeruniversitäre Sponsoren nicht möglich wäre. Und so gilt mein Dank der Wirtschaftskammer Tirol, die seit 1997 ein verlässlicher Partner der LFU Innsbruck ist und herausragende Abschlussarbeiten mit dem Wissenschaftspreis ehrt“.

Vielfältige Arbeiten


Jährlich werden mit „Sehr gut“ benotete Arbeiten prämiert, die sich durch einen hohen Innovationsgrad auszeichnen und für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) der Tiroler Wirtschaft von direkter Bedeutung sind. Heuer wurden 26 Arbeiten eingereicht. Fünf davon wurden von einer Unternehmerjury ausgewählt und in feierlichem Rahmen ausgezeichnet. Die Preisträger des mit jeweils 1.000 Euro dotierten Wissenschaftspreises 2019 sind: Jan-Christoph Edelmann, Manuel Ferdik und Thomas Senfter (alle Universität Innsbruck), Viktoria Steger (MCI) sowie Julia Schroll (FH Kufstein). Die Themen ihrer Abschlussarbeiten sind vielfältig und reichen von neuen Konzepten zur Optimierung der Funkkommunikation hin zu einer drahtlosen Ohr-zu-Ohr Kommunikationsplattform für Hörimplantate. Weiters thematisiert wurden eine nachhaltige und umweltschonende Methode zur Klärwerkentlastung, touristische Erfolgsfaktoren für das Destinationsmanagement sowie Motive von Frauen zur Unternehmensgründung. „Wir brauchen junge Menschen wie euch, die ihre Zeit in unsere gemeinsame Zukunft investieren - damit Mensch, Wirtschaft, Umwelt und Natur in Einklang leben können. Besonders stolz bin ich auch auf unsere Zusammenarbeit mit den Bildungseinrichtungen, mit denen wir seit Jahrzehnten einen gemeinsamen Weg beschreiten", so Walser, der seinen Dank an die Universität und die Fachhochschulen richtete und den Siegern weiterhin viel Erfolg sowie eine erfolgreiche Umsetzung ihrer Ideen wünschte.

Ulrike Tanzer (Vizerektorin für Forschung der Universität Innsbruck), Diane Freiberger (Vizerektorin FH Kufstein), WK-Präsident Christoph Walser, Viktoria Steger (MCI), Thomas Senfter (Universität Innsbruck), Julia Schroll (FH Kufstein), Andreas Altmann (Rektor MCI) bei der Verleihung im Archäologischen Museum der Uni Innsbruck.
Bild: Die Fotografen

(red/WKT)

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