Vir­tuelle Per­sonal­for­schung: Alumni-Manage­ment bei STIHL Tirol

Praktika anzubieten ist für viele Firmen ein wertvolles Instrument, Studierende für das Unternehmen zu gewinnen. Den Zeitraum zwischen Praktikumsende und Festeinstellung gilt es dabei durch geeignete Personalstrategien zu überbrücken. Studierende der Vertiefung Personal im Bachelor Wirtschaft haben in einem virtuellen Seminar das Alumni-Management der Firma STIHL Tirol analysiert.
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Bild: Auf Basis aktueller Literatur zur Bindung von Praktikant*innen und der Erhebung und Auswertung empirischer Daten konnte im Rahmen einer virtuellen Abschlusspräsentation das Ergebnis mit Personalverantwortlichen der Firma STIHL Tirol sowie mit interessierten Interviewteilnehmer*innen diskutiert werden. (Credit: pexels)

Die Firma STIHL Tirol bietet seit vielen Jahren erfolgreich Praktika und andere Beschäftigungsarten für Studierende an, die als wertvolles Personalgewinnungsinstrument dienen. Oftmals liegt zwischen Praktikumsende und möglichem Start in Festanstellung einige Zeit, z.B. aufgrund eines anschließenden Masterstudiums oder dem Wunsch der Studierenden, internationale Erfahrungen zu sammeln. In Zusammenarbeit mit Studierenden des Kurses Angewandte Personalforschung wurden aus diesem Grund geeignete Handlungsempfehlungen und Maßnahmen erarbeitet, um Alumnis auch nach Praktikumsende an das Unternehmen STIHL Tirol zu binden.

Dazu wurden Experteninterviews mit ehemaligen und aktuellen Praktikant_innen sowie deren Betreuer_innen durchgeführt, analysiert und ausgewertet. Auf Basis aktueller Literatur zur Bindung von Praktikant_innen und der Erhebung und Auswertung empirischer Daten konnte im Rahmen einer virtuellen Abschlusspräsentation das Ergebnis an die Personalverantwortlichen der Firma STIHL Tirol sowie an interessierte Interviewteilnehmer_innen diskutiert werden. Das Interesse an den Erkenntnissen der Studierenden war sehr groß, zumal die Studierenden auch selbst passgenaue Zielgruppe sind.

Virtuelle Abschlusspräsentation für die STIHL Tirol Personalverantwortlichen durch die Bachelor Studierenden des Kurses Angewandte Personalforschung (Credit: Brandl)

Fazit

Die Praxiskooperation, ermöglicht durch die Offenheit und Flexibilität aller Beteiligten, hat gezeigt, dass auch unter den aktuellen Restriktionen gute Studienergebnisse erzielt werden konnten und die vollständig virtuelle Durchführung des Kurses sowohl für die Studierenden als auch Lehrenden eine wertvolle Lernerfahrung war. Auch die Projektleiterin von Seiten STIHL Tirol, Heike Scheumann, zeigt sich zufrieden: „Durch die Forschungsarbeit der Studierenden konnten wir einige interessante Impulse für uns gewinnen. Diese werden wir auch zeitnah in die Praxis umsetzen. Wir sind überzeugt, mit diesen Ansätzen die Bindung ehem. Studierender an unser Unternehmen künftig noch verstärken zu können.“

 

(Kohlberger)

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