Ver­ab­schiedung und Neu­besetz­ungen am In­stitut für Sozio­logie

Am Donnerstag, den 10. Oktober 2019, verabschiedete das Institut für Soziologie Herrn ao. Univ.-Prof. Dr. Heinz-Jürgen Niedenzu in den Ruhestand. KollegInnen und Studierende blickten gemeinsam auf den wissenschaftlichen Werdegang von Niedenzu zurück.
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Bild: Institutsleiterin Kristina Stoeckl mit Heinz-Jürgen Niedenzu. (Credit: Isabella Körper)

Die Laudatorin Gerda Bohmann (Wirtschaftsuniversität Wien), eine zentrale Weggefährtin Niedenzus, gewährte Einblicke in die gemeinsame Studienzeit und die Jahre der wissenschaftlichen Zusammenarbeit in der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie. Sie würdigte Niedenzus Professionalität, Bescheidenheit und seine große wissenschaftliche Kompetenz. Helmut Staubmann (Dekan der Fakultät für Soziale und Politische Wissenschaften) dankte ihm für sein langjähriges Engagement und blickte auf die gemeinsame Zeit am Institut für Soziologie seit der Gründung zurück. Kristina Stoeckl (Institutsleiterin) dankte in ihren Abschiedsworten dem ehemaligen Institutsleiter für sein Engagement und seine kollegiale und integrierende Leitung der Soziologie in Innsbruck. Monika Liengitz sprach im Namen der vielen Studierenden großen Dank aus. Für die Studierenden stellte Niedenzu durch seine Besonnenheit, sein großes Wissen sowie seine spannenden Vorlesungen und Seminare stets eine zentrale Persönlichkeit am Institut für Soziologie dar. Seine Beliebtheit unter der KollegInnenschaft und unter den Studierenden wurde durch die Anwesenheit zahlreicher Gäste bei der Abschiedsfeier unterstrichen. Das Institut für Soziologie wünscht Herrn ao. Univ.-Prof. Dr. Heinz-Jürgen Niedenzu für seinen Ruhestand alles Gute, viel Gesundheit, schöne Frankreich-Reisen und natürlich sehr guten grünen Tee.

Personelle Neuerungen

Nach der Pensionierung von Tamás Meleghy und Max Preglau verlässt mit Niedenzu eine weitere zentrale Persönlichkeit das Institut für Soziologie, wodurch auch eine neue Ära eingeleitet wird. Diese neue Ära bedeutet personelle Veränderungen, aber auch neue Forschungsrichtungen, neue Lehr-und Methodenaufbereitungen sowie neues Engagement für ein vielfältiges, buntes und breitgefächertes Institutswesen. Hierbei wurden bis jetzt zwei QV Stellen vergeben: Bernhard Weicht trat mit September 2019 eine QV Stelle im Bereich Empirische Soziologie an. 2018 habilitierte er sich mit dem Thema „A Caring Sociology for Ageing Societies“. Er publiziert vor allem zu den Themen Pflegearbeit, Abhängigkeiten, Migration und Pflege, Sozial- und Migrationspolitik, sowie der diskursiven Konstruktion des Alterns und der Pflege. Weicht war Vorsitzender des Forschungsnetzwerkes Ageing in Europe der European Sociological Association und ist derzeit Ko-Sprecher von ESPANet Austria.
Bettina Mahlert ist seit Oktober 2019 neues Institutsmitglied. Im April 2013 promovierte sie sich zur Dr.in phil. an der Fakultät für Soziologie an der Universität Bielefeld und war bis dato wissenschaftliche Mitarbeiterin am Soziologischen Institut der RWTH Aachen innerhalb des Lehrgebiets von Professor Thomas Kron. Ihre Forschungsinteressen liegen u.a. in den Bereichen der soziologischen Theorie, der politischen Soziologie und der Entwicklungspolitik.
Das Institut für Soziologie heißt Bernhard Weicht und Bettina Mahlert herzlich willkommen!

(Melanie Klammer)

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