UNO Summer­school gestartet

Seit Anfang Juli sind 269 Studierende aus dem Süden der USA in Innsbruck, um hier die UNO-Innsbruck International Summer School zu besuchen. Auch über 40 Studierende der Uni Innsbruck nehmen an den insgesamt 38 Kursen teil.
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Bild: TeilnehmerInnen der diesjährigen UNO Summerschool (Credit: UNO Summerschool)

Von 1. Juli bis 11. August dauert die UNO-Innsbruck International Summer School in diesem Jahr, ein internationales Programm das seit über 40 Jahren an der Universität Innsbruck angeboten wird. 22 Lehrende, darunter zwei von der Uni Innsbruck bieten insgesamt 38 Kurse in verschiedensten Fachbereichen an. Der Großteil der amerikanischen Studierenden kommt aus dem Süden der USA, wobei etwa die Hälfte an der University of Georgia studiert. Andere kommen von der Louisiana State University, der University of Mississippi, der University of Alabama, der Auburn University und der University of New Orleans.

Austausch mit Tradition

Das amerikanisch-österreichische Austauschprogramm ist mit seiner 40-jährigen Geschichte eine der ältesten und größten akademischen Sommerschulen, die von einer Universität in den USA im Ausland angeboten wird. „Etwa 10.000 Studierende haben an diesem Programm bisher teilgenommen“, sagt Dr. Irene Ziegler. Sie leitet seit 2009 die Summer School und ist bereits seit vielen Jahren an der University of New Orleans in der Koordination von Auslandsaufenthalten und -programmen tätig. Die Teilnahme an der Summer School in Innsbruck beschreiben viele amerikanische Studentinnen und Studenten als wertvoll und horizonterweiternd: Neben dem akademischen Kursangebot aus verschiedenen Bereichen der Wirtschafts-, Sozial- und Geisteswissenschaften legen die Organisatoren des Programms auch auf das kulturelle „Lernen“ großen Wert. „Die Studierenden können je nach Fachrichtung aus verschiedenen Kursangeboten wählen. Diese Kurse sind zwischen Montag und Donnerstag Vormittag angesetzt, damit an den Nachmittagen und an den Wochenenden Zeit für Aktivitäten bleibt, die ein Kennenlernen Tirols und seiner Nachbarländer ermöglicht“, verdeutlicht Ziegler. „Für amerikanische Studierende ist das Erleben Europas mit seinen kulturellen und gesellschaftlichen Unterschieden ein großes Abenteuer.“ Ein „Buddy Program“ ermöglicht es Innsbrucker und New Orleaner Studierenden, bereits vorab in Kontakt zu treten und Freundschaften zu schließen.


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