Tiroler For­schung stär­ker ver­netzen

Auf Initiative der Tiroler Hochschulkonferenz haben sich in den vergangenen Wochen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Fachbereiche aus allen Tiroler Hochschulen getroffen, um mögliche Kooperationen im Bereich Life & Health Sciences auszuloten.
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Bild: Die Tiroler Forscherinnen und Forscher zeigen ein großes Interesse an einer stärken Vernetzung, hier beim Treffen der Fachbereiche Gesundheit, Medizin und Psychologie am 2. Februar im Senatssitzungssaal. (Credit: Uni Innsbruck)

„Mit der Gründung des Health & Life Science Cluster Tirol wollen wir die Forscherinnen und Forscher aus aller Tiroler Hochschulen näher zusammenführen und die Basis für mögliche Kooperationen schaffen“, erklärt Vizerektorin Sabine Schindler, die gemeinsam mit Vizerektor Bernhard Fügenschuh und Vizerektorin Christine Bandtlow von der Medizinischen Universität die Kick-off-Veranstaltungen koordinierte. „Ziel dieser ersten Treffen war es, sich über die Hochschulgrenzen hinweg kennenzulernen, mit möglichen Kooperationspartnern zu diskutieren und eventuell schon die ersten Kooperationen anzudenken“, erzählt Vizerektorin Schindler. Bei den Treffen im Januar und Februar im Senatssitzungssaal zu den Themenbereichen „Technik, Informatik“, „Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Recht, Geisteswissenschaften“, „Gesundheit, Medizin, Psychologie“ sowie „Biologie, Pharmazie, Chemie“ stellten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in kurz gehaltenen Präsentationen vor und hatten dann die Möglichkeit, gemeinsame wissenschaftliche Interessen im persönlichen Gespräch auszuloten.

Die Treffen zielten hauptsächlich auf Forschungskooperationen ab, waren aber auch für Ideen in Bezug auf die Zusammenarbeit in der Lehre offen. „Wir haben die ersten Schritte zu einer stärken Kooperation im Bereich Health & Life Sciences gesetzt und sind nun sehr gespannt, welche konkreten Projekte aus dieser neuen Form der Vernetzung über die Hochschulgrenzen hinaus entstehen“, resümiert Vizerektorin Sabine Schindler. „Klar kann und soll es nicht bei diesem ersten Schritt bleiben“, so Vizerektorin Schindler weiter, „es sind weitere Maßnahmen und Schritte geplant“.  Angedacht sei auf Ebene der Tiroler Hochschulkonferenz die Schaffung von Strukturen zur Anbahnung und Abwicklung von Kooperationen, zur gemeinsamen Einwerbung von Drittmitteln und zur Organisation von Vernetzungstreffen nach innen und nach außen. In letzter Konsequenz gehe es aber vor allem auch darum, die vielfältigen und breiten Kompetenzen am Standort in den betroffenen Forschungsbereichen nach außen besser sichtbar zu machen, um in einem zukunftsträchtigen, aber eben auch sehr kompetitiven Umfeld in Zukunft weiter reüssieren zu können.


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