Tagung der Sektion „Elementar­pädagogik“ der ÖFEB

Mitte September trafen sich Bildungs-Expertinnen und -Experten zur Tagung der Sektion „Elementarpädagogik“ der Österreichischen Gesellschaft für Forschung und Entwicklung im Bildungswesen (ÖFEB) in Innsbruck. Die Tagung widmete sich in Form von Vorträgen, Diskussionen und Posterpräsentationen zentralen Themen der Pädagogik der frühen Kindheit.
Kindergarten: Pädagogin mit Kind
Bild: Die Tagung in Innsbruck widmete sich zentralen Themen der Pädagogik der frühen Kindheit. (Credit: coulourbox.de)

Am 12. und 13. September 2016 wurde an der Universität Innsbruck die Tagung der Sektion „Elementarpädagogik“ der Österreichischen Gesellschaft für Forschung und Entwicklung im Bildungswesen (ÖFEB) ausgerichtet. Die Tagung, die von Univ.-Prof. Dr. Wilfried Smidt (Inhaber der Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt frühe Bildung und Erziehung an der Universität Innsbruck), Dr. Andreas Paschon (Vorsitzender der ÖFEB-Sektion Elementarpädagogik, Universität Salzburg) und Mag.a Nina Hover-Reisner (stellv. Vorsitzende der ÖFEB-Sektion Elementarpädagogik, FH Campus Wien) organisiert wurde, widmete sich in Form von Vorträgen, Diskussionen und Posterpräsentationen zentralen Themen der Pädagogik der frühen Kindheit.

Nach einem Grußwort von Vizerektor Univ.-Prof. Dr. Fügenschuh, der insbesondere die Wichtigkeit einer nachhaltigen Verankerung der Elementarpädagogik an der Universität Innsbruck betonte, bezogen sich die anschließenden Vorträge unter anderem auf pädagogisch-programmatische Themen wie der Pikler-Pädagogik und der aktuellen Bedeutung religionspädagogischer Aspekte der Kindergartenpädagogik. Besonders erfreuen konnte die Entwicklung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der frühkindlichen Forschung aus Innsbruck und Graz, die im Rahmen von vier Dissertationsvorträgen dokumentiert wurde. Als wertvoll erlebt wurde zudem der informelle Austausch in den Pausen, der eine verstärkte Vernetzung zwischen den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern förderte.

Eine wichtige Schlussfolgerung der mit 35 Teilnehmenden sehr gut besuchten Tagung war, die Einrichtung einschlägiger Universitäts- und Hochschulstudiengänge zu forcieren und die Forschungsinfrastruktur weiter zu verbessern. Zudem sollen die Vernetzung mit Standesvertretungen wie der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) und damit verbunden die internationale Sichtbarkeit weiter ausgebaut werden.

(Wilfried Smidt, Laura Burkhardt & Victoria Rablbauer)


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