Russland: Das Land der Extreme am INTRAWI

In der VO Landeswissenschaft Russisch (Leitung: Mag. Ester Pöhl) fanden im heurigen Wintersemester zwei Gastvorträge statt. Wie Russland selbst hätten auch die Vorträge nicht unterschiedlicher sein können: Von der kältesten Region der bewohnten Welt in die pulsierende Metropole Moskau nahmen Mag. Eva-Maria Schmitzberger und Natalia Lechleitner die Studierenden mit auf eine Reise.
Die Vortragende Natalia Lechleitner.
Bild: Die Vortragende Natalia Lechleitner. (Credit: Mag. Ester Pöhl)

Am 7. November 2016 sprach Eva-Maria Schmitzberger, Lehrbeauftragte am INTRAWI, über ihren einjährigen Auslandsaufenthalt in Jakutien. Sacha, wie die russische Teilrepublik auch genannt wird, ist wie Russland selbst ein Land voller Facetten: Enorme Temperaturschwankungen, der Kältepol Werchojansk, die sprachliche sowie die kulturelle Vielfalt sind nur einige davon. Die Präsentation zeigte nicht nur die faszinierenden klimatischen Extreme, sondern auch das Leben der Ewenken, eines der vielen indigenen Völker Russlands, und den unsagbaren Reichtum an Bodenschätzen.

Am 14. November 2016 nahm Natalia Lechleitner die Studierenden mit auf eine Entdeckungsreise nach Moskau. In ihrem russischsprachigen Vortrag präsentierte die gebürtige Moskauerin die inneren Gegensätze der größten Stadt Europas. Von der Metro mit ihren „unterirdischen Palästen für das Volk“, wie Stalin die Metrostationen nannte, über das UNESCO-Weltkulturerbe Kreml und Roter Platz bis hin zum Bolschoi-Theater, dem Herzstück der russischen Kulturszene, führte die Reise durch das Zentrum der russischsprachigen Welt.

Die Studierenden erhielten so differenzierte Informationen aus erster Hand und die Landeswissenschaft „zum Anfassen“ gab ihnen einen Einblick in die Vielfalt und Größe sowie die daraus resultierenden Extreme, Spannungen und Gegensätze innerhalb Russlands.

(Mag. Bernhard Eberharter, Mag. Ester Pöhl)


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