Rudolf Stark erhielt Eh­ren­zeichen der Republik

Der Bauingenieur Rudolf Stark erhielt am 30. Oktober für seine Leistungen um die Fakultät für Technische Wissenschaften und ihr Studienangebot – unter anderem die Einrichtung des Mechatronik-Studiums in Lienz – das „Große Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich“.
Rudolf Stark mit dem Ehrenzeichen und Rektor Märk.
Bild: Rudolf Stark mit Rektor Tilmann Märk (von links). (Credit: Universität Innsbruck)

Rektor Tilmann Märk überreichte in Vertretung des Bundespräsidenten am Dienstag, 30. Oktober, das „Große Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich“ an ao. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Rudolf Stark, die Laudatio hielt Technik-Dekan Univ.-Prof. Günter Hofstetter. Rektor Märk betonte in seiner Rede die Leistungen von Prof. Stark im Bereich der Weiterentwicklung der Fakultät für Bauingenieurwissenschaften zu einer technischen Fakultät: „Besonders bedeutend sind dabei die Einrichtung des Mechatronik- und des Elektrotechnikstudiums.“

Verdienste um die Fakultät

Rudolf Stark war zwischen 2008 und 2017 als Fakultätsstudienleiter bzw. Studiendekan der Fakultät für Technische Wissenschaften maßgeblich am Auf- und Ausbau des Studienangebots am Campus Technik verantwortlich. Über die ursprünglich rein bauingenieurwissenschaftliche Prägung der Fakultät kam es unter seiner Federführung über die Jahre zur Erweiterung hin zu einer technischen Fakultät, an der neben den Bau- und Umweltingenieurwissenschaften nun auch die Mechatronik in Forschung und Lehre vertreten ist und an der der Fachbereich Elektrotechnik gerade gezielt auf- und ausgebaut wird. Der Ausbau der Studien in diesen Fächern, darunter die Einrichtung des Studiums der Mechatronik gemeinsam mit der UMIT zuerst in Innsbruck und in Hall und schließlich in Lienz, geht maßgeblich auf seine Initiative zurück. Es ist so zu einem Gutteil auch ihm zu verdanken, dass die Universität Innsbruck als Volluniversität die Kompetenzen in Lehre und Forschung im Bereich der Technischen Wissenschaften erweitern und ausbauen konnte – das zeigte sich symbolisch in der Umbenennung der ehemaligen Fakultät für Bauingenieurwesen in die heutige Fakultät für Technische Wissenschaften im Jahr 2013.


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