Rektor­Innen­team kom­plett

Am 28. Jänner folgte der Universitätsrat dem Vorschlag von Rektor Tilmann Märk und wählte Anna Buchheim zur Vizerektorin für Personal und Wolfgang Streicher zum Vizerektor für Infrastruktur. Sie komplettieren mit den bereits im Dezember bestellten VizerektorInnen Ulrike Tanzer (Forschung) und Bernhard Fügenschuh (Lehre und Studierende) das Team für die nächste Amtsperiode.
RektorInnenteam 2020
Bild: V.l.: Bernhard Fügenschuh, Ulrike Tanzer, Tilmann Märk, Anna Buchheim, Wolfgang Streicher (Credit: Universität Innsbruck)

Die neue Amtsperiode beginnt offiziell im März 2020, am 24. März findet die feierliche Inauguration statt.

Die VizerektorInnen der Rektoratsperiode 2020 bis 2024

Univ.-Prof. Dr. Anna Buchheim schloss ihr Psychologiestudium mit dem Schwerpunkt Klinische Psychologie 1994 mit dem Diplom an der Universität Regensburg ab. 2000 promovierte sie an der Medizinischen Fakultät der Universität Ulm. 2003 erhielt sie die Approbation als Psychologische Psychotherapeutin (tiefenpsychologisch fundierte und psychoanalytische Therapie) vom Land Baden-Württemberg. Mit ihrer Habilitation im Jahr 2008 erhielt sie die venia legendi für Psychosomatische Medizin, Psychotherapie und Medizinische Psychologie an der Medizinischen Fakultät der Universität Ulm. Schwerpunkte ihrer Forschung sind Persönlichkeitsentwicklung, Klinische Bindungsforschung, Psychoanalyse, Psychotherapie- und Präventionsforschung sowie die Verbindung zu den Neurowissenschaften.Seit 2007 hat sie die Universitätsprofessur für Klinische Psychologie an der Universität Innsbruck inne und war die vergangenen drei Jahre Dekanin der Fakultät für Sportwissenschaften und Psychologie. Anna Buchheim hat zahlreiche Funktionen in nationalen sowie internationalen Kommissionen und wissenschaftlichen Einrichtungen inne. So ist sie etwa Hauptmitglied im Psychotherapiebeirat der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko), Vizepräsidentin der Gesellschaft für Persönlichkeitsstörungen (GePS), Stellvertretende Vorsitzende der Psychoanalytischen Arbeitsgemeinschaft Ulm, Mitglied der Society of Psychotherapy Research (SPR) in Philadelphia und wissenschaftliche Leiterin des Lehrgangs „Psychotherapeutisches Propädeutikum“ in Schloss Hofen.

Univ.-Prof. Dr. Bernhard Fügenschuh studierte Geologie am Institut für Mineralogie und Petrographie der Universität Innsbruck und startete hier seine wissenschaftliche Karriere als Assistent. Nach dem Diplom wechselte er als PhD-Student an die ETH Zürich, wo er 1995 promovierte. Es folgte eine Postdoc-Stelle an der Universität Basel und 1999 die Ernennung zum Oberassistenten am "Geologisch-Paläontologisches Institut" der dortigen Universität. 2005 habilitierte sich Bernhard Fügenschuh in Basel und wurde im gleichen Jahr als Professor für Strukturgeologie und Geodynamik an die Universität Innsbruck berufen. Seine Forschungsinteressen gelten Gebirgsbildungsprozessen mit besonderem Fokus auf das Alpen-Karpaten-Dinariden-Helleniden-System. Seine stark feldorientierte Forschung wird methodisch durch mikrostrukturelle und paläomagnetische sowie geochronologische Methoden unterstützt und ergänzt.
Bernhard Fügenschuh leitete das Institut für Geologie von 2008 bis 2013 und war von März 2013 bis 2016 Dekan der Fakultät für Geo- und Atmosphärenwissenschaften. Seit 2016 ist er als Vizerektor für Lehre und Studierende Mitglied des Rektorats.

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Streicher ist seit 2009 Professor für Energieeffizientes Bauen mit spezieller Berücksichtigung des Einsatzes von erneuerbaren Energien an der Universität Innsbruck. Streicher studierte an der TU Graz Maschinenbau und schloss 1986 mit dem Diplom ab. Von 1986 bis August 2010 war er Assistent am Institut für Wärmetechnik der TU Graz, wo er 1999 das Aufbaustudium „Technischer Umweltschutz“, 1991 seine Dissertation und 1997 seine Habilitation auf dem Fach Wärmetechnik abschloss. Er erhielt 1989 den österreichischen Staatspreis für Energieforschung für den Bau eines Elektrofahrzeuges mit solarer Energiequelle. Wolfgang Streicher war und ist in eine Vielzahl von nationalen und internationalen Forschungsprojekten zur passiven und aktiven thermischen Sonnenenergienutzung, thermische Gebäude- und Anlagensimulation und Optimierung, multifunktionelle Fassaden, Heizungs-, Lüftungs- und Klimasysteme, Biomassekessel, Fernwärme, Belichtung von Gebäuden und ökonomische/ökologische Bewertung und Potentiale von Erneuerbaren Energieträgern und Energieszenarien involviert. Seit mehr als 30 Jahren arbeitet er in diesen Bereichen und hat als Experte bei nationalen und internationalen Projekten, auch für die Europäische Kommission und die Internationale Energieagentur, mitgewirkt.

Univ.-Prof. Dr. Ulrike Tanzer, geboren 1967 in Steyr (OÖ), studierte Deutsche Philologie und Anglistik/Amerikanistik (Lehramt) an den Universitäten Wien und Salzburg. Sie promovierte 1996 mit einer Arbeit über Frauenbilder im Werk Marie von Ebner-Eschenbachs (Stuttgart: Akademischer Verlag 1997). Nach mehrjähriger Unterrichtstätigkeit am Privatgymnasium der Ursulinen in Salzburg war sie 1996 bis 2008 Universitätsassistentin für Neuere deutsche Literatur und Koordinatorin für den Bereich Fachdidaktik am Institut für Germanistik der Universität Salzburg. 2008 erfolgte die Habilitation für das Fach „Neuere deutsche Literatur“ (Thema der Habilitationsschrift: Fortuna, Idylle, Augenblick. Aspekte des Glücks in der Literatur. Würzburg: Königshausen & Neumann 2011) und die Ernennung zur ao. Universitätsprofessorin am FB Germanistik der Universität Salzburg. Seit Oktober 2014 leitet sie in Innsbruck das Forschungsinstitut Brenner-Archiv der Uni Innsbruck und ist Professorin für Österreichische Literatur am Innsbrucker Institut für Germanistik. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die deutschsprachige Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts, Gegenwartsliteratur, Glückskonzepte in der Literatur, Editionstechnik und Leseforschung, in Innsbruck ist sie außerdem Koordinatorin des Forschungszentrums Digital Humanities und stellvertretende Sprecherin des Doktoratskollegs Austrian Studies. Ulrike Tanzer ist Mitglied literarischer und wissenschaftlicher Vereinigungen, unter anderem der Internationalen Nestroy-Gesellschaft. Sie war außerdem Vorstandsmitglied der Forschungs- und Dokumentationsstelle für neuere österreichische Literatur im Literaturhaus Wien. Seit Oktober 2017 ist die Leiterin des Brennerarchivs, Ulrike Tanzer, auch Vizerektorin für Forschung der Universität Innsbruck.

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