Ökono­mische Studie über schwan­gere Frauen in Tirol

Eine verhältnismäßig junge wirtschafts­wissen­schaftliche Disziplin vertritt Dr. Helena Fornwagner als Verhaltens- und Expe­rimental­ökonomin an der Universität Innsbruck. Die 30-jährige Innsbruckerin hat jetzt mit Unterstützung der Wissenschafts­förderung des Landes Tirol eine Studie zum ökono­mischen Verhalten von Schwangeren gestartet.
Helena Fornwagner: Wissenschaftsförderung des Landes
Bild: Helena Fornwagner und Wissenschafts-Landesrat Bernhard Tilg. (Credit: Land Tirol/Schwarz)

Angesichts der Schwangerschaft ihrer besten Freundin wurde Helena Fornwagner auf eine internationale Forschungslücke aufmerksam: Welche Veränderungen bringt dieser Lebensabschnitt im Hinblick auf die ökonomischen Entscheidungssituationen mit sich? Die Studie erfolgt in Kooperation mit Univ.-Prof. Loukas Balafoutas (Universität Innsbruck), Martina König-Bachmann und Christoph Zenzmaier (beide fh gesundheit) sowie Univ.-Prof. Matthias Sutter (Max-Planck-Institut Bonn).

Wissenschaftslandesrat Bernhard Tilg freut sich bereits auf die Ergebnisse der Untersuchung, die im diesem Jahr stattfindet: „Neue Erkenntnisse werden gewonnen, die nicht nur den Wissensstand eines Fachgebietes erweitern. Diese Forschungsarbeit ist auch ein Beitrag zu einem besseren Verständnis und einer verbesserten Betreuung von schwangeren Frauen.“ Das Land Tirol unterstützt weitere wissenschaftliche Projekte. In Zusammenarbeit mit dem FWF-Wissenschaftsfonds des Bundes stehen jährlich bis zu acht Millionen Euro Förderung für die NachwuchswissenschaftlerInnen in Tirol zur Verfügung. Dazu kommen 1,4 Millionen Euro für die grenzüberschreitende Forschung in der Europaregion mit Südtirol und dem Trentino.

Gesucht: Schwangere und nichtschwangere Frauen

Helena Fornwagner sucht nach Teilnehmerinnnen für ihre Studie: Eingeladen sind Frauen im Alter von 18 bis 40 Jahren, die ihre erste Schwangerschaft ohne gesundheitliche Belastung erleben und sich zum Zeitpunkt der Teilnahme in der 22. bis 30. Schwangerschaftswoche befinden. Zusätzlich werden Frauen der gleichen Altersgruppe eingeladen, die bisher noch nicht schwanger waren. Der Studie ist anonym, wird als Befragung ausschließlich am Computer durchgeführt und dauert 20 Minuten. Dafür erhalten die Teilnehmerinnen durchschnittlich 15 Euro Aufwandsentschädigung.

(Land Tirol/red)

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