Neuer Name für Forschungs­station

Die auf 2.417 m gelegene Forschungsstation am Gossenköllesee im Kühtai wurde vor kurzem in „Roland-Pechlaner-Station“ umbenannt. Roland Pechlaner war Professor am Institut für Ökologie und hat dort mit seinen Schülern grundlegende Erkenntnisse über die Physik und Chemie sowie die Tier- und Pflanzenwelt von Hochgebirgsseen gewonnen.
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Bild: v.l.: Roland Psenner, Roland Pechlaner, Christine Pechlaner und Ruben Sommaruga (Credit: Karin Koinig)

Der Gossenköllesee im Kühtai ist mit seinem Einzugsgebiet Drehscheibe zahlreicher nationaler und internationaler Forschungsprojekte und fungiert zudem als alpine Ausbildungsstätte von Studierenden sowie Schülerinnen und Schülern. Eine grundlegende Funktion des Forschungsstandorts ist die Erhebung von langfristigen Datenreihen, um mögliche Auswirkungen des Klimawandels feststellen zu können. Dazu ist der Gossenköllesee als einziger Hochgebirgssee Österreichs in einem globalen Netzwerk, dem Global Lake Ecological Observatory Network (GLEON) integriert und liefert für dieses Netzwerk äußerst relevante Daten.

Limnologische Untersuchungen werden bereits seit den 1950er Jahren im Kühtai durchgeführt – der Beginn erfolgte bereits 1959 auf der Talseite des jetzigen Staudamms. 1975 wurde die Station an das Ufer des Gossenköllesees verlagert und ist seitdem ein wichtiger Bestandteil zur Untersuchung hochsensibler alpiner Lebensräume.

Die limnologische Forschungsstation am Gossenköllesee (Foto: Birgit Sattler)Die limnologische Forschungsstation am Gossenköllesee (Foto: Birgit Sattler)

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