Nationalpark: Neue Ära für Wissenschaft

Der Nationalpark Hohe Tauern stellte diese Woche die Weichen für ein länderübergreifendes und zukunftsweisendes Forschungsprojekt. Mit einem multidisziplinären Langzeitmonitoring sollen in Zukunft wertvolle Daten über die Klimaveränderung und dessen Auswirkungen auf den Lebensraum Nationalpark gewonnen werden.
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Bild: Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirates unter Leitung von Leopold Füreder erhoben im Sommer 2015 die Referenzflächen für das internationale Monitoringprojekt. (Foto: Martin Kurzthaler)

„Der Nationalpark positioniert sich als national und international bedeutender Forschungsraum“, so der Kärntner Landesrat Mag. Christian Ragger, als derzeitiger Vorsitzender des Nationalparkrates Hohe Tauern. Prof. Leopold Füreder vom Institut für Ökologie ist der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirates des Nationalparks und spricht von einer neuen Ära in der Wissenschaft des Parks.

Bereits im Sommer 2015 trafen sich namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Basel, Salzburg, Graz und Innsbruck um nach mehreren Workshops im Nationalpark die Untersuchungsgebiete für die Forschungsthemen Botanik, Pflanzenphysiologie, Bodenbiologie, Zoologie und Gewässer in der Natur abzugrenzen. Die gewonnenen Erkenntnisse, werden disziplinenübergreifend aufgearbeitet und sollen wertvolle Daten liefern. Als Referenzgebiete wurden Forschungsflächen im Kärntner Seebachtal, im Salzburger Untersulzbachtal und im Osttiroler Innergschlöß ausgewählt.

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