Klima­wandel-Kom­petenz­zent­rum alpS mit neuer Struk­tur

Bereits seit 15 Jahren steht das Ingenieur- und Beratungsunternehmen alpS für Forschung, Entwicklung und Beratung zum Thema Klimawandel auf höchstem Niveau. In den letzten Monaten hat sich alpS neu strukturiert, um noch zielgerichteter auf den steigenden Beratungsbedarf reagieren zu können. Die neue Struktur wurde heute in Innsbruck im Rahmen eines Pressegesprächs präsentiert.
Tilmann Märk und Maximilian Riede
Bild: Rektor Tilmann Märk und der neue Geschäftsführer von alpS, Maximilian Riede, präsentierten heute an der Uni Innsbruck die neue Struktur des Klimawandel-Kompetenzzentrums alpS. (Credit: Universität Innsbruck)

Nachhaltige Entwicklung, Klimawandelanpassung und Risikomanagement sind zentrale Fragen unserer Zeit. Seit 2002 hat alpS dazu unzählige Projekte mit vielen Wirtschafts- und Wissenschaftspartnern, Behörden, Vereinen und NGOs erfolgreich umgesetzt. Nach Ablauf der COMET-Förderphase hat sich das Unternehmen nun neu aufgestellt, um der immer stärker zunehmenden Nachfrage nach Kompetenz in Fragen der strategischen Positionierung gegenüber den „Sustainable Development Goals“ (SDGs) sowie des Umgangs mit den Folgen des Klimawandels Rechnung tragen zu können. „Wir können auf eine bereits 15-jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken: Mehr als 1000 wissenschaftliche Publikationen, Beratung von weit mehr als 300 öffentlichen Einrichtungen und 200 Unternehmenspartnern sprechen für sich. Aufbauend auf diesen Erfahrungswerten und der umfassenden Kompetenz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wir uns nun neu positioniert“, erklärt Maximilian Riede im Rahmen des Pressegesprächs im Hauptgebäude der Universität Innsbruck. Der promovierte Geograph war bereits mehr als fünf Jahre im Unternehmen tätig und hat die Geschäftsführung im vergangenen Sommer von der interimistischen Leiterin, Sara Matt-Leubner, übernommen. Er verfügt zudem über unternehmerische Erfahrung in Startups und arbeitet seit Jahren als Forscher am Institut für Geographie der Universität Innsbruck.
Auch Rektor Tilmann Märk zeigt sich über die positive Entwicklung und die Neustrukturierung des Unternehmens erfreut: „Die Universität Innsbruck verfolgt seit Jahren konsequent eine Strategie, die Ideen und Wissen aus der Universität möglichst unmittelbar für Wirtschaft und Gesellschaft verfügbar macht. alpS ist dafür ein erfolgreiches und gelungenes Beispiel und wir sind sehr stolz, dass wir als Universität Innsbruck das Unternehmen als alleiniger Gesellschafter übernehmen konnten. Der erfolgreiche Mix aus praxisnaher Forschung und wissenschaftlich fundierter Beratung zu Fragen des Klimawandels ist gerade heute von größter gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Bedeutung.“

Forschung und Beratung

Im Zuge des Neustrukturierungsprozesses hat sich das Unternehmen in zwei sich synergetisch ergänzende Organisationseinheiten aufgeteilt: alpS Consulting und alpS Research. „In der Einheit alpS Consulting agieren wir als Unternehmensberatung und Ingenieurbüro am freien Markt, während in alpS Research Forschungsprojekte in enger Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck gebündelt werden“, sagt Riede. Das Portfolio von alpS umfasst dabei die drei Bereiche Klimawandelanpassung, Nachhaltigkeitsberatung sowie Hydrologie und Wasserwirtschaft. Aktuell berät alpS die Landesregierungen Tirol, Vorarlberg, Salzburg und Niederösterreich, etliche Gemeinden in Österreich, sowie Landkreise und Städte in Süddeutschland zu den Themenbereichen Vulnerabilität, Risiko, Klimafolgen und Strategieentwicklung. Zu den Kunden zählen außerdem international tätige Unternehmen, die auf die Unterstützung des Innsbrucker Büros bauen, wenn es darum geht, das Thema Nachhaltigkeit im Betrieb zu verankern und mit Leben zu füllen. Im Rahmen des Portfolios „Wasser & Klima“ wird aktuell beispielsweise an der Weiterentwicklung eines Hochwasserprognosemodells für den Tiroler Inn, an hydrologischen Abflussuntersuchungen sowie an Fragestellungen im Bereich Hochwasserrisikomanagement gearbeitet. Die alpS GmbH ist nach der Neustrukturierung im vergangenen Jahr auch verstärkt auf internationaler Ebene aktiv und erstellt Klimarisikoanalysen für Projekte beispielsweise im Kosovo, in Afghanistan, Pakistan und Malawi.

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